
In Niederösterreich wurden bereits Mitte der 1980er Jahre die ersten Kleinregionen gegründet. Mittlerweile sind rund 85 Prozent der 573 niederösterreichischen Gemeinden Mitglied in einer der 58 Kleinregionen. Diese werden bei der interkommunalen Zusammenarbeit vom Land Niederösterreich fachlich und finanziell unterstützt.
Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit in Form von Kleinregionen basiert in Niederösterreich auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Sie dient der Abstimmmung ,Definition und Umsetzung regional bedeutsamer Ziele, Strategien und Maßnahmen. Die Vorteile der Kooperation sind vielfältig und reichen von Kosteneinsparung und Effizienzsteigerungen über die Erweiterung des Aktionsradius bis hin zur Umsetzung innovativer Maßnahmen und Projekte.
Als Mindestgröße einer Kleinregion sind folgende Richtwerte vorgegeben:
Die fachliche Begleitung und Beratung erfolgt durch die Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik sowie das Regionalmanagement Niederösterreich. Diese Serviceleistung umfasst folgende Punkte:
Durch speziell auf die Kleinregionen abgestimmte Förderinstrumente wird eine fundierte Basis für die Kooperation geschaffen. Darüber hinaus soll eine kontinuierliche Weiterentwicklung unterstützt werden:
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