Katastrophenschutzfachtagung und Sevesofachtagung 2008
Fachtagungen in Niederösterreich 2008
5. Katastrophenschutzfachtagung am 12.11.2008 in Tulln
Zielgruppe: behördliche Katastrophenschutzreferenten, Fachabteilungen des Landes und Führungskräfte der Einsatzorganisationen
zum Herunterladen: Tagungsprogramm Katastrophenschutzfachtagung
Vorträge zum Download:
- Eröffnung der Tagung (WHR Dr. Schlichtinger, Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz)
- Risikoanalyse (Major Führer, Militärkommando NÖ)
- Neue Wege in der Hochwasseralarmplanung (DI Kreuzer, Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz)
- Mustergeschäftsordnung für den Führungsstab (Dr. Fend, Landesamtsdirektion)
- Notstromversorgung der Bezirkshauptmannschaften (Günther Sohr, Bezirkshauptmannschaft Gmünd)
- Leitfaden Öffentlichkeitsarbeit bei Krisen (BH-Stv. Mag. Grabner-Fritz, Bezirkshauptmannschaft Baden)
- Digitalfunk BOS Austria (Ing. Schuster, Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz)
- Status Hochwasserprognose in NÖ (WHR DI Labut, Leiter Abteilung Hydrologie)
- Warntool der ZAMG für die Landeswarnzentralen (Dr. Gmoser, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
- Unwetter im Sommer, Orkane im Winter - Ist das schon der Klimawandel? (Dr. Matulla, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
- Warnsystem der ZAMG (Mag. Csekits, Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik)
Hier finden Sie die ersten Impressionen der 5. NÖ Katastrophenschutzfachtagung, die auch heuer wieder erfolgreich unter Mitwirkung hochkarätiger ReferentInnen abgewickelt werden konnte. Der Schwerpunkt der Vorträge lag im Bereich interne Organisation, Krisenkommunikation, sowie Katastrophenschutzplanung, Risikomanagement, Hochwasserschutz und Unwetterwarnungen. Höhepunkt der diesjährigen Tagung war eine Fragestunde mit Landesrat Dipl. Ing. Josef Plank zum Thema "Katastrophenschutz in Niederösterreich - Wo geht der Weg hin?". Rund 120 TeilnehmerInnen von Behörden, Einsatzorganisationen und Infrastrukturbetreibern nutzten diese Tagung für den intensiven Informationaustausch.
Den Abschluss bildete ein viel beachtetes Referat von Dr. Mattula (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik), der mit seinen Ausführungen zu einem besseren Verständnis des Klimawandels beitragen konnte. Die Erkenntnis daraus:"Wetter und Klima sind zwei Paar Schuhe und die extremen Unwetter der letzten Jahre sind nichts ungewöhnliches."
Sevesofachtagung am 13.11.2008 in Tulln
Zielgruppe: behördliche Katastrophenschutzreferenten, Fachabteilungen des Landes und Führungskräfte der Einsatzorganisationen, Sicherheitsbeauftragte der gefahrengeneigten Betriebe
zum Herunterladen: Tagungsprogramm Sevesofachtagung
Vorträge zum Download:
- Externe Notfallplanung - Chemiepark Linz (OBR Ing. Czejka, Kdt. Betriebsfeuerwehr Chemiepark Linz bzw. BrOR DI Dr. Puchner, Berufsfeuerwehr Linz
- Umsetzung Seveso Richtlinie in Belgien (Frank Verschueren, Sevesoinspektor, Belgien)
- Szenarien für externe Notfallplanung (Hans Donislreiter, Leiter der Werksfeuerwehr Wacker Chemie)
- Externe Notfallplanung - Wacker Chemie Burghausen (Ignaz Brandmüller, Abteilung Sicherheit und Recht, Katastrophenschutz, Landratsamt Altötting)
- Externe Notfallplanung - Stadt Karlsruhe (Alexander Müller, Branddirektion Abteilung 37.2, Bevölkerungsschutz Karlsruhe)
- Externe Notfallplanung - Chemiepark Krems (Dynea) (Roland Kormesser, Chemiepark Krems, Dynea)
Rund 140 Besucher informierten sich bei der ersten Niederösterreichischen Sevesofachtagung rund um die Externe Notfallplanung.
Aufgrund einer EU Richtlinie sind alle Mitgliedsstaaten aufgefordert für sämtliche chemische Betriebe sogenannte Externe Notfallpläne zu erstellen. In Niederösterreich werden diese Pläne unter der Federführung der Bezirksverwaltungsbehörden ausgearbeitet.
Da in den letzten Jahren zahlreiche Übungen von den zuständigen Behörden mit den Einsatzorganisationen und den Betrieben abgehalten werden konnten, sollte diese Tagung für einen umfassenden Informationsaustausch zwischen den Experten dienen. Referenten aus dem In- und Ausland (Österreich, Deutschland, Belgien) stellten ihre sogenannten "best practice" Modelle bewährter Externer Notfallplanungen vor. Frank Verschueren, belgischer Sevesoinspektor, eröffente mit seinem Referat über das belgische Planungskonzept die Tagung. Belgien gilt als jenes Land mit der größten Dichte chemischer Betriebe. Weitere Referenten aus Linz (Berufsfeuerwehr Linz/Chemiepark Linz), aus Bayern (Werkfeuerwehr Wacker Chemie Burghausen und zuständiges Landratsamt Altötting), sowie von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe (größter Raffineriestandort Deutschlands) und vom Chemiepark Krems stellten ihre Konzepte vor. Der Nachmittag diente zum regen Informationsaustausch der Experten im Rahmen von Workshops.
Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13352, Fax: 02742/9005-13520
3430 Tulln, Langenlebarner Strasse 106

