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Energie


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in Niederösterreich

Mobilisierung zusätzlicher Brennstoffressourcen

Förderbonus für Biomasse-Nahwärme bei Nutzung von vorwiegend "neuen" Brennstoffpotentialen

Die langfristig regional abgesicherte Versorgung mit Brennstoffen ist eine Grundvorraussetzung für erfolgreiche Biomasse- Nahwärmeprojekte.

 


Mit der Option zur Aufstockung der Investitionsförderung um 5% wird die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema zukünftige Brennstoffaufbringung angeregt. Bisher ungenutzte Rohstoffpotenziale sollen dadurch verstärkt aktiviert werden.

Der Fördersatz kann um bis zu 5% der Nettoinvestitionskosten erhöht werden wenn folgende Anforderungen erfüllt werden.

Mind. 60% des Brennstoffes aus:

  • Hackgut aus Kurzumtriebsflächen mit Schnellwachsenden Baumarten die aktiv auf landw. Nutzflächen angelegt sind
  • Schnellwachsende Energiepflanzen wie z.B. Miscanthus

Ziel ist es verstärkt bisher nicht genutze Flächen zur Energieproduktion zu aktivieren. So stellt der Anbau von Schnellwachsenden Baumarten im Kurzumtrieb eine sinnvolle Alternative für viele Grenzertragsstandorte dar. Neue Energiepflanzen wie Miscanthus können bei Einhaltung sämtlicher rechlicher Vorgaben neue Ressourcenpotentiale darstellen. Weiters sind folgende Auflagen zu berücksichtigen:

  • Es müssen mind. 60% der benötigten Biomasse aus oben angeführten Rohstoffquellen aufgebracht werden
  • Die Brennstoffaufbringung muss auf einem Formblatt (Brenntoffversorgungskonzept)  dargestellt und von den einzelnen Lieferanten unterzeichnet werden
  • der zusätzliche Förderbetrag ist mit max. € 10.000.- beschränkt
  • Der Betrieb der Anlage muss von der zuständigen Genehmigungsbehörde bezogen auf den verwendeten Brennstoff genhemigt sein.
  • Beim Einsatz von Miscanthushäckselgut ist  zusätzlich zur entsprechenden Genehmigung der Kesselanlage eine Bestätigung des Kesselherstellers über die Eignung der Anlage für den jeweiligen Brennstoff beizubringen. Darin muss auch bestätigt sein dass die Verwendung des Brennstoffes keinen Einfluss auf die jeweiligen Garantie- und Gewährleistungsansprüche hat.

Der Einsatz von Hackgut aus Kurzumtriebsflächen sowie Miscanthus bietet die Möglichkeit neue Brennstoffpotentiale zu mobilisieren.

Wichtig ist auf die besonderen Ansprüche dieser Brennstoffe entsprechend Rücksicht zu nehmen.  Bei Hackgut aus Kurzumtriebsanlagen ist vor allem die Feuchtigkeit sowie der höhere Rindenanteil des Erntegutes zu berücksichtigen.  Bei der Verwendung von Häckselgut aus Miscanthus ist auf die geringe Schüttdichte und die daraus resultierenden Herausforderungen bei Transport und Lagerung einzugehen.  

 




WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Ihre Kontaktstelle des Landes für Energiefragen

Amt der NÖ Landesregierung
Geschäftsstelle für Energiewirtschaft


Ing. Franz Patzl, Ing. Josef Fischer B.A. E-Mail: post.wst6energie@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14787 oder -14916, Fax: 02742/9005-14940

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 13

Lageplan, Adressen aller Dienststellen


Letzte Änderung dieser Seite: 04.08.2010