NÖ Gewässergütekarte
Die Karte zeigt uns die „saprobiologische" Gewässergüte, das heißt, sie zeigt, wie stark Flüsse und Bäche mit organischen, biologisch leicht abbaubaren Substanzen belastet sind.
Diese Belastung entsteht durch:
- Abwassereinleitungen aus Siedlungsgebieten und Industrie
- Abschwemmung von Verkehrs-, Industrie- und Ackerflächen
- natürliche Vorbelastung (z. B. Laubfall)
Die saprobiologische Güte eines Fließgewässers hängt nicht nur von solchen Belastungen, sondern auch von geografischen, klimatischen und hydrologischen Faktoren ab. Den Zielzustand eines Fließgewässers bestimmt außerdem die Größe seines Einzugsgebietes (Quellbereich, Ober-, Mittel- und Unterlauf).
In den einzelnen Flussregionen werden folgende saprobiologische Güteklassen angestrebt:
- Quellbereiche und Oberläufe im alpinen Bereich („Forellenregion"): Güteklasse I oder I-II
- Mittel- und Unterläufe im Mittelgebirge und im Flachland: Güteklasse II
- besonders langsam fließende Gewässer oder Gewässerabschnitte mit sehr geringer Wasserführung in niederschlagsarmen und warmen Regionen (z. B. im Weinviertel):
Güteklasse II-III
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3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 2
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