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Häufig gestellte Fragen (FAQ's) zu der Katastrophenbeihilfe des Landes

Nachfolgend finden Sie eine Reihe von FAQ’s (frequently asked questions) zu dem von Ihnen gewählten Thema. Die Fragen sind untereinander mit einem kleinen Symbol gelistet. Um nähere Informationen zur entsprechenden Frage zu erhalten, klicken Sie bitte einfach auf den entsprechend Link. Sie werden dann automatisch zur Antwort auf die entsprechende Frage innerhalb der Seite weitergeleitet.
Katastrophenschäden im Zuge des Hochwassers 2002
© Feuerwehren in Niederösterreich


Ich habe einen Katastrophenschaden, was soll ich tun?

Sofort die Gemeinde vom Katastrophenschaden verständigen.

Die Schadenserhebungskommission der Gemeinde kommt zu Ihnen und wird ein Schadenserhebungsprotokoll aufnehmen.




Wer sind meine Ansprechpartner?

Die Gemeinde (Bürgermeister, Gemeindesekretär).




Wie komme ich zu meiner Beihilfe?

Das Schadenserhebungsprotokoll wird von der Gemeinde an die zuständige Abteilung des Landes (Abt .Landwirtschaftsförderung LF3) übermittelt.

Dort wird geprüft, ob die Voraussetzungen (z.B. Mindestschadenssumme, erforderliche Bewilligungen) für die Auszahlung der Beihilfe gegeben sind.

Ist dies der Fall, wird die Beihilfe direkt auf  Ihr Girokonto angewiesen (daher muss das Girokonto bei der Schadensaufnahme angegeben werden!).




Was zahlt das Land?

Für die Behebung des Katastrophenschadens wird eine Beihilfe aus Katastrophenmitteln bis zu 20 % der anerkannten Gesamtschadenssumme (abzüglich einer allfälligen Versicherungsleistung) gewährt. In besonderen Härtefällen kann nach eingehender Prüfung auch eine höhere Beihilfe ausbezahlt werden.

Darüberhinaus werden sowohl präventive Hochwasserschutzmaßnahmen als auch Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten nach Hochwässern im Zuge der Eigenheimsanierung ( http://www.noe.gv.at/Bauen-Wohnen/Sanieren-Renovieren.html ) gefördert, wobei auf die entsprechenden Rahmenbedingungen (Baubeginn, Bestätigung des Gebietbauamtes,  etc. ) zu achten ist.




Wo erhalte ich Informationen über Ersatzwohnungen?

Die Abteilung Wohnungsförderung gibt Auskunft über Ansprechpartner, die Ersatzwohnungen zur Verfügung stellen können (kurzfristig verfügbarer Genossenschaftswohnungen).




Wann erfolgt die Schätzung?

Zu einem Zeitpunkt, der von der Schadenskommission festgelegt wird.

Ein Schätzung ist z.B. erst dann sinnvoll, wenn das Wasser abgelaufen oder abgepumpt und eine Besichtigung möglich ist.




Wer kommt schätzen?

Eine Schadenskommission, die von der Gemeinde eingesetzt wird.




Wer schätzt die Einrichtungen, die Bauschäden, KFZ-Schäden ...?

Der von der Schadenskommission herangezogene Sachverständige (unter anderem Sachverständige von den Gebietsbauämtern)




Werden mir Schäden an Möbel, Einrichtungen, Wertgegenstände, Schmuck, Gewand, sonstige Kostbarkeiten auch ersetzt?

Bei Hochwasserschäden an Wohngebäuden erfolgt die Bewertung des Inventars in Form von Pauschalabgütungen. (Siehe auch bei "standardisierter Bewertung").




Schäden an der Heizungsanlage?

Ermittlung im Rahmen der Schadenskommission. Möglichst rasch einen Installateur heranziehen.




Schäden durch Ölaustritt? Im Öllagerraum?

Ermittlung im Rahmen der Schadenskommission.




Schäden durch aufgeschwommenen Erdtank im Freien?

Ermittlung im Rahmen der Schadenskommission.




Was ist mit Schäden im Garten?

Sind ebenso von der Schadenserhebungskommission aufzunehmen.




Ich habe eine Versicherung, wie gehe ich vor?

Zunächst sollten Sie bei der Versicherung nachfragen, ob und in welcher Höhe der Schaden gedeckt ist. Die Gemeinde muss bei der Schadensaufnahme im Protokoll auch angeben, ob eine Versicherung besteht und falls JA, in welcher Höhe.

Falls die Höhe der Versicherung zum Zeitpunkt der Schadensaufnahme nicht bekannt ist, vermerkt die Gemeinde im Schadenserhebungsprotokoll: "Nachmeldung durch den Geschädigten".

In diesem Fall wird nach Einlangen Ihrer Meldung über die Versicherung / Versicherungshöhe die Beihilfe an Sie ausgezahlt.




Ich habe nachträglich festgestellt, dass weitere Schäden aufgetreten sind!

Ansprechpartner ist wie immer die Gemeinde.

Die Schadenserhebungskommission der Gemeinde muss die zusätzlichen Schäden feststellen und  ein neues Schadenserhebungsprotokoll (im Katastrophenbeihilfeprogramm "Nachtrag melden") ausfüllen.

In diesen Nachtragsmeldungen sind nur die zusätzlichen Schäden ohne die in der Erstmeldung bereits gemeldeten Schäden anzuführen. Ansonsten sind für Nachträge die gleichen Bestimmungen wie für Erstmeldungen anzuwenden.




Brauche ich für die Sanierung eine Baubewilligung?

Wenden Sie sich bitte in dieser Frage an den Bürgermeister.




Wer beurteilt ob das Haus in der Standsicherheit beeinträchtigt ist?

Einschlägige Sachverständige, die von der Gemeinde beigezogen werden.




Wie soll ich Altöl entsorgen?

Über ein konzessioniertes Entsorgungsunternehmen.




Wer pumpt mir den Keller aus?

Die Feuerwehr (nicht selbst auspumpen!).




Ab wann hat das Abpumpen einen Sinn?

Wenn sichergestellt ist, dass nichts mehr nachfließt.




Wie lange muss ich das Haus austrocknen lassen?

Es gibt Messgeräte für den Feuchtigkeitsgrad, Putz, Estrich usw. (Baumeister Ihres Vertrauens heranziehen).




Was mache ich, wenn die Trittschalldämmung, Wärmedämmung nass wurde?

Es gehört durch einen Fachmann geprüft, um welche Wärmedämmung es sich handelt und ob die Wärmedämmung austrockenbar ist.




Darf ich Strom- oder Gasversorgung einschalten?

Alle elektrischen Geräte die durch das Hochwasser zu Schaden gekommen sind, sind vor Wiederinbetriebnahme durch einen konzessionierten Fachmann zu überprüfen.




Was ist mit Schäden am KFZ?

Bei Fahrzeugen mit Hochwasserschäden jedenfalls die Batterie abklemmen und die Wiederinbetriebnahme durch eine Fachwerkstätte durchführen lassen. Eine unsachgemäße Inbetriebnahme kann je nach Höhe der Überflutung zu erheblichen Folgeschäden führen.




Wie gelangt die Gemeinde zu dem neuen Katastrophenbeihilfeprogramm?

Die Gemeinde benötigt dazu die notwendigen Zugangsdaten

Username und Passwort kann über folgende Personengruppe erfragt werden:

  1. über den zuständigen Bearbeiter Ihres Internetproviders
  2. über den zuständigen Bearbeiter der Abteilung Gemeinden (IVW3), wenn Ihr Provider keinen Zugang anbietet.

Die Internetadresse (URL) kann bei der Abteilung Landwirtschaftsförderung (LF3) erfragt werden.

Der Zugang erfolgt im Normalfall über Ihren zuständigen Internetprovider; z.B. über

die Gemdat
das Kommunalnet
oder
über das Landeswebportal

(sprechen Sie Ihren Provider auf den sog. "Portalverbund" und das "Katastrophenbeihilfeprogramm" an)



Portalseite für das Katastrophenbeihilfeprogramm
© Amt der NÖ Landesregierung / Kommunalnet / Gemdat


Wie soll das Schadenserhebungsprotokoll von der Gemeinde ausgefüllt werden?

Wenn ein Betroffener einen Katastrophenschaden bei der Gemeinde meldet, kann die Gemeinde das Katastrophenbeihilfeprogramm aufrufen und dort alle Grunddaten des Betroffenen, soweit bekannt, im Vorfeld ausfüllen und die Daten abspeichern.

Das mit den Grunddaten ausgefüllte Schadenserhebungsprotokoll wird dann ausgedruckt und von der Schadenserhebungskommission mit den restlichen Daten bei der Aufnahme vor Ort ergänzt.

Nach Rückkehr der Schadenskommissionen werden von der Gemeinde die restlichen Daten in der Fachapplikation ergänzt und die Beilagen mit der elektronischen Schadensmeldung übermittelt.

Die für die Beurteilung des Schadens notwendigen Unterlagen sind von der Gemeinde mit der Schadensmeldung als "Beilage" ebenfalls elektronisch zu übermitteln.

Die Originalunterlagen sind von der Gemeinde 7 Jahre aufzubewahren.



Eingabe der Geschädigtendaten in das Katastrophenbeihilfeprogramm durch die Gemeinde
© Abteilung Landwirtschaftsförderung (LF3)



Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für die Katastrophenbeihilfe

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Landwirtschaftsförderungen
Karl Hess, E-Mail: post.lf3@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 DW 12818, Fax: 02742/9005 DW 13535

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 12

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Letzte Änderung dieser Seite: 08.06.2010

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