01.09.2017 | 13:21

22. Sommercampus der NÖ Landwirtschaftsschulen

LR Schwarz: Bildung braucht innovative Zugänge

Vom 28. bis 30. August fand der traditionelle Sommercampus der Landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) an der Gartenbauschule Langenlois bereits zum 22. Mal statt. Über 200 Pädagoginnen und Pädagogen nahmen an den Vorträgen und Workshops teil.

„Es freut mich, dass sich der diesjährige Sommercampus der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen ganz dem Thema der Innovation im Bildungsbereich widmet. Bildung braucht innovative Zugänge und Mut zum Experimentieren. Gerade in Zeiten, wo die Welt immer komplexer wird, ist es wichtig, den jungen Menschen Orientierung und Halt zu geben“, betonte Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz. „Eine umfassende Bildung ist dabei die Grundlage, Sachverhalte zu bewerten und zu reflektieren. Dabei öffnet sie die Tore zur Welt und erschließt neue Perspektiven. Damit können Toleranz, Respekt vor anderen und das Verständnis füreinander tatsächlich gelebt und umgesetzt werden. Bildung ist und bleibt der Schlüssel zu einem erfüllten Leben und weist den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft“, so Schwarz.

Den Auftakt des Sommercampus machten Direktorin Susanne Kappl (Volksschule Allhartsberg) und Bildungsmanager Josef Hörndler (Leitung Mostviertel), die den Themenbereich „Zukunft der Bildung“ mit zahlreichen Praxisbeispielen beleuchteten. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Landesrätin Schwarz stand die praktische Umsetzung neuer Zugänge zur Bildung an den Schulen im Mittelpunkt. Einhelliger Tenor war dabei, dass zeitgemäße Lehr- und Lernformen die Unterrichtsqualität sichern sowie die Lehrerweiterbildung und die Schulautonomie dabei einen hohen Stellenwert besitzen.

Der zweite Tag stand unter dem Motto „Innovationen in der Landwirtschaft“, wo neue Konzepte wie Smart Farming, Green Care und Sonderkulturen präsentiert wurden. Bei der Podiumsdiskussion nahm auch LK-Präsident Hermann Schultes teil.

„Schule und Gesellschaft“ lautete das Generalthema des dritten Tages. Über „Welche Chancen bietet die Schulautonomie?“ sprach Mariella Knapp, und Christian Schmied-Waldmann referierte über „Entwicklungsprozesse im Schulbereich“. Den abschließenden Vortrag „Schule im Aufbruch“ bestritt die bekannte Bildungsinnovatorin Margret Rasfeld aus Berlin.

Die Weiterbildung besitzt an den Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich einen hohen Stellenwert, wie der Sommercampus bzw. vormals die Sommerbildungswoche seit 22 Jahren immer wieder aufs Neue bestätigt. An den Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen wird laufend daran gearbeitet, die junge Generation gemäß ihren Talenten und individuellen Interessen bestmöglich zu fördern und optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Dabei spielen zeitgemäße Lernmethoden und der Erwerb von praxisbezogenen Kompetenzen eine entscheidende Rolle.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, bzw. 0664/88 70 76 43, Mag. Jürgen Mück, E-mail juergen.mueck@aon.at.

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