ESF Call aus Niederösterreich: JugendBildungsZentren

Das Land Niederösterreich, vertreten durch das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abt. Allgemeine Förderung und Stiftungsverwaltung, finanziert als zwischengeschaltete Stelle (ZWIST) des Europäischen Sozialfonds zusammen mit dem Arbeitsmarktservice Niederösterreich (AMS NÖ) als nationaler Kofinanzierungspartner das Projekt “JugendBildungsZentren”. Die ZwiSt Niederösterreich lädt interessierte FörderungswerberInnen ein Förderungsanträge zur Durchführung zu stellen. Das Projekt ist in Teillose untergliedert, für jedes Teillos ist ein separater Projektantrag zu stellen.

Übergeordnetes Ziel ist arbeits- oder lehrstellensuchende Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre mit absolvierter Schulpflicht durch umfassende Unterstützung in den Lehrstellen- bzw. Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das Projekt bietet den TeilnehmerInnen ein Clearing der Ist-Situation inkl. Kompetenzenanalyse, darauf aufbauend Berufsorientierung und Aktivierung, Qualifizierungen (inkl. der Möglichkeit der Absolvierung des Pflichtschulabschlusses) und praktische Erprobungen, Stärkung der Selbst- und Sozialkompetenzen inkl. Gesundheitsförderung, Vermittlungsunterstützung und Outplacemanagement.

Einreichfrist: 28.08.2018 bis 25.09.2018

Die Einreichung erfolgt elektronisch über ZWIMOS, über diese Datenbank sind auch alle relevanten Dokumente für den Projektantrag downloadbar.

Wie erfolgt die Kostenprüfung bei Förderantragslegung? Wie sehen die Kriterien aus?

Die Kostenprüfung ist eine Vorgabe seitens ESF. Die Bewertungskommission prüft formal die Plausibilität des Finanzplans sowie die Plausibilität des geplanten Personaleinsatzes inklusive Relation von Schlüsselpersonal zu Verwaltungspersonal. Im Hearing gibt es die Möglichkeit offene Fragen hierzu der Bewertungskommission zu beantworten.

Was passiert, wenn der Preis über den Budgetvorgaben der Leistungsbeschreibung liegen sollte? 

Dies wäre ein eindeutiges Ausschlusskriterium.

Gibt es Grenzen für die Vor- und Nachbereitungszeit?

Generell gibt es keine Beschränkung, das dargestellte Ausmaß der Vor- und Nachbereitung muss plausibel nachvollziehbar sein. So können z. B. administrative Tätigkeiten, die von TrainerInnen (Schlüsselpersonal) selbst durchgeführt werden, in die Vor- und Nachbereitungszeit einfließen und reduzieren damit die Kosten beim  Verwaltungspersonal. Auch hierzu besteht im Hearing die Möglichkeit offene Fragen der Bewertungskommission zu beantworten.

Sind Arbeitsgemeinschaften als FörderwerberInnen zugelassen?

Eine ARGE (Arbeitsgemeinschaft) stellt aus rechtlicher Sicht eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR) dar, die als Personengesellschaft FörderwerberIn sein kann (1 gemeinsamer Antrag). Die Zusammenarbeit der GesellschafterInnen ist im Projektkonzept bzw. im Anhang zum Konzept jeweils zu beschreiben. 

Anmerkung der ZwiSt dazu (Seite 10, 2. Abs. Leistungsbeschreibung JBZ): „… sind gesonderte Anträge für ein jeweiliges Konzept zu stellen“: In ZWIMOS kann dies nur mit einem gemeinsamen Antrag beider Gesellschafter geschehen, gesonderte Anträge in ZWIMOS sind nicht möglich. Aus 1 Antrag entsteht 1 Projekt, es kann nicht aus 2 Anträgen 1 Projekt entstehen.

Müssen die Referenzprojekte im Falle von Arbeitsgemeinschaften von den einzelnen Mitgliedern jeweils zur Gänze  oder gemeinsam nachgewiesen werden?

Die vorgegebenen Referenzprojekte sind von der Arbeitsgemeinschaft in Summe zu erbringen, wobei jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft zumindest ein einschlägiges Referenzprojekt nachzuweisen hat.  Refernzprojekte können auch mit noch laufenden Maßnahmen nachgewiesen, werden, sofern die geforderte TeilnehmerInnenzahl bereits erreicht wurde.

Benötigen alle Partner einer Arbeitsgemeinschaft eine Akkreditierung bei der Initiative Erwachsenenbildung für die Durchführung von Kursen bzw. Kursmodulen, die zum Haupt- bzw. Pflichtschulabschluss führen?

Die Akkreditierung benötigten nur jene Partner, deren Schlüsselpersonal (TrainerInnen) im Modul ,Basiscamp‘ geplant ist bzw. tätig wird.

Ist die Auslagerung von Teilen der Leistungserbringung an Subunternehmen zulässig?

Die Auslagerung ist zulässig, allerdings dürfen keine Kerntätigkeiten davon betroffen sein. 

Sind Doppelnennungen beim Personal für mehrere Lose möglich?

Doppelnennungen sind nicht möglich, außer 1 Person arbeitet Teilzeit in beiden Projekten (z.B. Arbeitsverpflichtung 35 Stunden, 20 Stunden Projekt A und 15 Stunden Projekt B). 

Kompetenzenanalyse/-bilanzierung: Was ist unter einer/einem anerkanntem/n, wenn
möglich lizensierten Methode/System zu verstehen?

In diesem Projekt wird großer Wert auf die Kompetenzorientierung gelegt. Daher soll nur mit anerkannten, wenn möglich lizensierten, Kompetenzerhebungssystemen gearbeitet werden. Einfache, von den Trägern  selbst erarbeitete Testungen entsprechen oft nicht den gewünschten Qualitätsstandards und sind daher bei der Bewertung von einem deutlichen Punkteabzug betroffen. Hiermit soll die Benachteiligung von Trägern, die kostspielige lizensierte Kompetenzbilanzierungssysteme einsetzen, vermieden werden.

Gibt’s Vorgaben zu den Ausstattungen? Gerade bei den Werkstätten könnten sich
deutliche Unterschiede in den Förderanträgen bemerkbar machen.

Es gibt keine besonderen Vorgaben, die Ausstattung ist aber ein nicht unwesentliches Bewertungskriterium.

Was bedeutet die Formulierung ‚wenn nötig oder von der RGS gewünscht‘ im Punkte Inhaltliche Schwerpunkte im Startcamp?

Ein Besuch des Startcamps (Clearings) hat zu erfolgen, sofern die RGS nicht schon bei der Zubuchung der TeilnehmerInnen für diese konkrete Module vorgesehen hat. Das Ergebnis des Clearings ist Grundlage für das Erarbeiten des darauf aufbauenden Schulungsplanes und der Zuordnung der TeilnehmerInnen zu den weiteren Modulen. Wird  von der RGS der Besuch eines konkreten Moduls gewünscht, ist der/die TeilnehmerIn nach Erledigung der administrativen Vorgaben schnellstmöglich in dieses weiterzuleiten.

Wie sind die Nachweise zur Zielgruppenzugehörigkeit zu erbringen?

ESF-Mittel sind nur für spezielle Zielgruppen vorgesehen. Aus den ausgefüllten und jeweils mit Unterschrift der TeilnehmerInnen versehenen ESF-Stammdatenblättern muss die Zielgruppenzugehörigkeit plausibel hervorgehen. Die Daten des Stammdatenblattes sind in der ZWIMOS-Datenbank einzugeben und das Original ist aufzubewahren. Nachweise,  Abweichungen und Benachteiligungen (z.B. Kinderbetreuungspflichten, erschwerte 
Mobilität,…) sind mittels Unterlagen zu dokumentieren.

Das AMS instruiert ihre BeraterInnen, sodass möglichst keine Fehler bei der Zubuchung von TeilnehmerInnen entstehen. Dahingehende Probleme können in der eigens eingerichteten Steuerungsgruppe erörtert und einer Lösung zugeführt werden. Gegebenenfalls sind falsche Zubuchungen vom Fördernehmer / der Fördernehmerin jedenfalls möglichst früh aufzuzeigen.

Gibt es eine MindestteilnehmerInnenanzahl für den Start von einzelnen Modulen?

Unser Vorschlag: Die „JBC Stundenkalkulation“ stellt ein Planungstool dar, aus dem sich unter anderem die geplante TeilnehmerInnenanzahl pro Standort und Modul ergibt. Eine MindestteilnehmerInnen-Anzahl ist nicht vorgesehen. Bei drohender Unterschreitung der TeilnehmerInnen-Anzahl pro Gruppe von 50% ist vorab eine Genehmigung der Fördergeber  einzuholen.  

Gibt es eine Stornoregelung?

Nein, zeichnen sich Besetzungsschwierigkeiten ab, ist dies in der Steuergruppe zu thematisieren und können Verschiebungen bzw. sinnvolle Umschichtungen der geplanten Module vereinbart werden.

Müssen alle Module an einem Standort durchgeführt werden oder können z.B. die Werkstätten ausgelagert sein?

Alle Module müssen an einem Standort durchgeführt werden.

Ist die Gruppengröße von 15 TeilnehmerInnen bei Einsatz nur eines/r Trainers/Trainerin zielführend und machbar?

Die vorgegebenen TrainerInnenstunden sind Mindestvorgaben. Es obliegt jedem Förderwerber mehr TrainerInnenstunden vorzusehen und zu kalkulieren. Anzumerken ist auch, dass bei fast allen Modulen zusätzliche Stunden für Sozialpädagogische Betreuung und Case-Management in den Mindestvorgaben enthalten sind. Es ist auch damit zu rechnen, dass sich die Gruppengröße durch Abbrüche, Arbeitsaufnahmen,… relativ schnell verringert.

Der Durchführungszeitraum 01.01.2019 bis 31.12.2019 bedingt, dass in der ersten und in den letzten beiden Wochen einige gesetzliche Feiertage anfallen. Die Zielgruppe, v.a. jüngere TeilnehmerInnen, sind noch an Weihnachtsferien gewohnt und in diesem Zeitraum haben auch viele Träger Betriebsferien, da in zahlreichen AMS-Projekten Schließtage vorgesehen sind.
Wir bitten Sie um Information, ob es – unter Einhaltung aller vorgegeben Gruppen, MSTN und MSTR – möglich ist, mit dem Kursbetrieb am Montag, den 07.01.2019 zu starten un diesen am Freitag, den 20.12.2019 zu beenden.

Ein Kursstart am 7.1.2019 ist möglich. 

Wie hoch sind die Stundensätze für 2019?

Die Stundensätze für 2019 sind in der ZWIMOS-Datenbank hinterlegt und dort ersichtlich. 

Müssen Vergaben und Preisvergleiche nachgewiesen werden?

Auch wenn bei Standardeinheitskosten die Berechnung und die entstandenen Beträge nicht mehr nachgewiesen werden müssen (vgl. Art. 14 Abs. 1 ESF-VO), so kann dennoch die Einhaltung von allgemeinen Grundsätze und Querschnittsmaterien (z.B. Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit, EU-Vergaberecht) überprüft werden. Daher sind Unterlagen wie z.B. Nachweis der Einhaltung der Vergaberichtlinien, Prüfung der Preisangemessenheit etc. …. nachzuweisen und aufzubewahren.

Sind externe Buchhaltung, Lohnverrechnung, Reinigung etc. …  als Verwaltungsstunden abrechenbar?

Nein, Kosten für Externe (nicht angestellte Mitarbeiter) bzw. externe Verwaltungsverträge (d.h. externe Lohnverrechnung) sind im Standardeinheitskostensatz enthalten (externer Zukauf). Angestellte Buchhaltungs- oder Reinigungskräfte  können jedoch als Verwaltungspersonal abgerechnet werden.

Ist die Höhe der Vor- und Nachbereitungszeiten bei TrainerInnen beschränkt?

AMS und ESF sehen hier keine Beschränkung vor, die Relation muss allerdings plausibel sein.

Verwaltungspersonal / Schlüsselarbeitskräfte: Vor- und Nachbereitungsarbeiten für TeilnehmerInnen?

Sollte die Relation zu anderen Anträgen sehr unterschiedlich sein, wird es bei der Bewertungs des Antrages im Gremium (Hearing) hinterfragt werden.

Im Muster-Förderungsvertrag ist § 6 Abs. 2 unklar.

Der Förderungsvertrag ist als Muster gedacht, der Punkt wird von der Verwaltungsbehörde noch bereinigt, mit dem Handbuch SEK wird die Vorlage auch noch veröffentlicht.  

Können Kosten bei verbundenen Unternehmen verrechnet werden?

Dies ist für freie DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen, deren Tätigkeit unmittelbar dem Projektziel zuordenbar ist (zB TrainerInnen) möglich - unter der Kategorie „Schlüsselkräfte“. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Tätigkeiten unmittelbar dem Projektziel zuordenbar sind und dass tatsächlich Kosten für den Begünstigten entstanden sind. Zudem ist der Zahlungsfluss nachzuweisen.  

Die Splittung von Werkvertrag in Personal- und Sachkosten (Spesen, Reisekosten, etc.) ist im Angebot, im Werkvertrag und auf der Rechnung vorzunehmen.

Administrative Tätigkeiten von Personen, die nicht beim Projektträger angestellt sind (zB externe Lohnverrechnung für das Projekt) sind über die Pauschale abgedeckt. 

Sind Unterstützungsgelder für TeilnehmerInnen verrechenbar?

In diesen beiden Calls gibt es keine TeilnehmerInnen im Sinne von „sind beim Begünstigten angestellt“, die regelmässig Gehalt, DLU oder Taschengeld (Teilnehmerkosten) erhalten.  

Können für TeilnehmerInnen zugekaufte Kurse abgerechnet werden?

Ja, wenn Leistungsstunden/-einheiten (meistens à 50 Minuten) angeführt sind. Hinweis: für die Abrechnung als TrainerInnen-Stunden sind sie auf Stunden à 60 Minuten umzurechnen.

Zeit- und Tätigkeitsaufzeichnungen sind nachzuweisen.

Können Kosten im Call angeführte notwendige Shuttledienste als Personalkosten abgerechnet werden?

Wenn der Fahrer/die Fahrerin beim Projektträger angestellt ist, können diese als Kosten für Verwaltungspersonal abgerechnet werden. Die üblichen Nachweisformen für angestellte Mitarbeiter (bspw.: Arbeitsvertrag bzw. Zusatz zum Dienstvertrag / Zuweisung zum Projekt, Arbeitsplatzbeschreibung, Tätigkeitsbeschreibung) sind dabei zu beachten.

Sind 42 Wochen pro Jahr ein Fixum? Sind Krankenstände, Urlaub etc. … darin enthalten?

Ja, 42 Wochen pro Jahr sind der Referenzwert, wobei Ausfälle bereits darin inkludiert sind. Bei einer 40-Stundenwoche ergeben sich pro Jahr 1680 Stunden. 

Wenn MitarbeiterInnen nicht für das ganze Jahr geplant sind, sind dann 42 oder weniger Wochen zu budgetieren?

Bei Bedarf sind die geplanten Arbeitswochen zu aliquotieren. 

Sind die geforderten inhaltlichen Aufzeichnungen abrechnungsrelevant?

Die inhaltlichen Aufzeichnungen werden von der ZwiSt und vom AMS mit den Sachberichten geprüft (d.h. ob die Leistungen lt. Vertrag tatsächlich erbracht wurden). Die Approbation des Sachberichts ist Voraussetzung für die Prüfung der Abrechnung und die Erstellung der Prüfberichte der FLC. Stichprobenartige Querprüfungen mit der Abrechnung sind natürlich vorgesehen. 

Sind gemeinschaftlich genützte Räume abrechenbar?

Nein, mit der Anwendung dieser Standardeinheitskosten Projektkosten sind – mit der Ausnahme von TeilnehmerInnenkosten – alle Kosten des Projektes abgedeckt.

Können sich Stundensätze ändern?

Ja, in der ZWIMOS sind die Kostensätze für die nächsten Jahre bereits eingetragen. Bei Änderungen durch Erhöhungen der Kollektivverträge werden sie automatisch in ZWIMOS hinterlegt. Für die Abrechnung gilt dann der für diesen Abrechnungszeitraum hinterlegte Stundensatz.

Ist im Finanzplan als Projektleitung max. 1 VZÄ angeführt?

Dies ist auf Grund der Größe der Projekte keine Vorgabe. 

Ist es möglich, Personal während des Jahres zu tauschen?

Ja, jedoch sind die Zustimmung des AMS und Kenntnisnahme der ZwiSt vor Einsatz einzuholen.

Müssen Vertretungen für TrainerInnen beim AMS eingereicht werden?

Es wird empfohlen, einen „TrainerInnen-Pool“ dafür anzulegen und sich diesen „freigeben“ zu lassen, um bei kurzfristigen Ausfällen einen Ersatz zu haben. Werden TrainerInnen eingesetzt, die nicht eingereicht waren bzw. für Bereiche eingesetzt, für die sie nicht qualifiziert sind, so werden diese Leistungsstunden nicht anerkannt. 

Welche Unterlagen müssen aufbewahrt werden?

Alle abrechnungsrelevanten Belege.

Sind Anwesenheitsleisten der TeilnehmerInnen zu führen?

Ja 

Es gibt 2 finanzierende Stellen, gilt die Abrechnung für beide?

Ja.

Das AMS plant den Auszahlungsmodus 90% in 3 Teilen, der ESF-Anteil wird nach abgeschlossener Prüfung überwiesen. Halbjährliche Abrechnungen werden von der Verwaltungsbehörde bevorzugt. Die Unterlagen sind an die Buchhaltungsagentur zu schicken.

Sind Kostenstellen für die Projekte anzulegen?

Ja, ein Nachweis über einen eigenen Kostenrechnungskreis muss vorhanden sein.

Gibt es ein Handbuch für Standardeinheitskosten?

Daran wird gerade gearbeitet, die Veröffentlichung ist für Herbst geplant.

1) Meine Frage: Die Abgabe der Unterlagen hat am 25.09.2018 über die ZWIMOS-Datenbank zu erfolgen. Den Hinweisen zur Einreichung ist zu entnehmen, dass die Unterlagen auch postalisch an das Amt der NÖ Landesregierung zu übermitteln sind. Gehen wir recht in der Annahme, dass hier das Absenden am 25.09.2018 gemeint ist, oder müssen die Unterlagen am 25.09.2018 bereits bei Ihnen eingelangt sein?

Als fristwahrend (25.9.18) gilt, wenn der Antrag elektronisch, d.h. der Status des Antrags „eingereicht“ ist in der ZWIMOS Datenbank. Beschreibung der einzelnen Schritte hier auf Seite 12. Danach ist der Antrag inkl. aller Anlagen an das Amt der NÖ Landesregierung zu senden. 

2) Meine Frage: In der Leistungsbeschreibung, Seite 12, Punkt, 17 Projektkonzept findet sich die Vorgabe „Angabe der Projektnummer“. Handelt es sich hierbei um oben angegebene Call-Nummer?

Alle Anträge die zu Calls gestellt werden, erhalten in der ZWIMOS Datenbank eine eigene fortlaufende Nummer (… – LRGNOE), diese ist anzuführen. 

3) Ich arbeite seit Jahren als Rechtsform „Einzelunternehmen“ mit dem AMS zusammen. Da diese Form nicht im Call angeführt ist, fürchte ich, dass unsere Einreichung nicht gilt. Können Sie mir mitteilen, ob die Rechtsform meiner Firma ein Hindernis für die Einreichung darstellt?

In der Sonderrichtlinie des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zur Umsetzung von Projekten im Rahmen des ESF 2014-2020 sind unter Pkt. 1.9. Förderwerber , Als Förderwerber kommen in Betracht: 1. Einzelunternehmen 2. ….. angeführt. Daher stellt die Rechtsform Ihrer Firma kein Hindernis dar.

4) Gelten „Überbetriebliche Ausbildungen“, „Allgemeine Lehrgänge §30b BAG“ als Referenzprojekte für den Call Jugendbildungszentren?

Die Durchführung von Überbetreiblichen Ausbildungen und Lehrgängen § 30b BAG werden nicht als Referenzprojekte im Call Jugendbildungszentren anerkannt, da es sich hierbei um eine berufliche Ausbildung handelt und die Inhalte nicht mit denen der Jugendbildungszentren vergleichbar sind. Akzeptiert werden können nur berufsvorbereitende Projekte nicht aber Ausbildungsprojekte.

5) Unter Punkt 19 (Seite 15) ist für die Sozialpädagogische Betreuung und Einzelcoaching eine zusätzliche Mindestanforderung formuliert, die eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur Lebens- und SozialberaterIn, MediatorIn oder Case-ManagerIn vorgibt. Inwiefern werden abgeschlossenen Ausbildungen für Sozialarbeit, Fachhochschulen (Studiengang Sozialarbeit) o.ä. als gleichwertige Mindesterfordernisse gewertet?

In der Leistungsbeschreibung steht Ausbildung zum/zur Lebens- und SozialberaterIn, ..... oder gleich- bzw. höherwertige Ausbildungen. Eine Ausbildung für Sozialarbeit bzw. Fachhochschule Sozialarbeit sind selbstredend höherwertige Ausbildungen.

6) Unter Punkt 9 (Seite 7) ist erläutert, dass die Werkstätten ganzjährig zur Verfügung stehen. Inwiefern laufen die restlichen Camps parallel oder können diese modular, zeitlich hintereinander organisiert werden?

Werkstätten müssen ganzjährig zur Verfügung gestellt werden. Also gibt es ja gar keine andere Möglichkeit als die anderen modular aufgebauten Camps parallel dazu zu führen.

7) Unter Punkt 9. „Organisationsform“ der Leistungsbeschreibung ist ein „modularer Aufbau mit laufenden Einstiegsmöglichkeiten…ganzjähriges Angebot mit Wechselmöglichkeit zwischen den Modulen“ vorgesehen. Ist dies dahingehend zu interpretieren, Startcamps über das gesamte Jahr anzubieten, auch wenn den TeilnehmerInnen dann nicht mehr alle Projektangebote im Förderjahr zur Verfügung stehen?

Ja

8) Unter Punkt 17. „Projektkonzept“ der Leistungsbeschreibung ist angegeben, dass die einzelnen inhaltlichen Bereiche in einem „wöchentlichen Stundenplan“ zu beschreiben sind. Ist dies als exemplarisches Beispiel je Camp zu verstehen?

Ja

9) Leistungsbeschreibung, Punkt 10 (Seite 9): Sind die pro Region/Projekt angeführten TeilnehmerInnenzahlen je Referenzprojekt oder insgesamt mit allen 3 Referenzprojekten nachzuweisen?

Antwort auf Frage 9: Die angegebenen TeilnehmerInnenzahlen sind pro Referenzprojekt nachzuweisen.

10) Leistungsbeschreibung, Punkt 10 (Seite 9):Wir würden gerne eine unserer Produktionsschulen als Referenzprojekt einreichen. Produktionsschulen haben die Zielgruppe Jugendliche, die TeilnehmerInnen haben eine individuelle Verweildauer und es werden individuelle Ausbildungsschienen angeboten.

Wie im vorliegenden Call bieten Produktionsschulen, ein Clearing, Berufsorientierung, Aktivierung, Arbeit in Werkstätten und Praktika in Firmen, die Vermittlung von schulischem Basiswissen sowie Qualifizierungen und Outplacement an. Wir halten Produktionsschulen daher jedenfalls für vergleichbar. Sehen wir das richtig?

Produktionsschulen können als Referenzprojekt nicht anerkannt werden, da sie keine modulare Struktur haben, die wir aber gefordert haben.


11) Unter Punkt 19 der Leistungsbeschreibung – Allgemeine Mindestanforderungen an die TrainerInnen/BeraterInnen – ist angegeben, dass eine „Zusatzausbildung im Bereich kompetenzorientierte Methodik und Didaktik bzw. Kompetenzbilanzierung bzw. eignungsdiagnostische Kenntnisse im Ausmaß von 15 Stunden in den letzten 2 Jahren gefordert ist. Unsere TrainerInnen haben alle eine Zusatzausbildung im kompetenzorientierten Methodik und Didaktik Modell LENA im Ausmaß von 16 MS (Inhalte siehe Anhang) – diese Ausbildung ist bisher in allen Maßnahmen des AMS NÖ akzeptiert worden. Bitte um Rückmeldung, ob dies auch hier anerkannt wird.

Die Zusatzausbildungen zur kompetenzorientierten Methodik und Didaktik 'Modell LENA' können anerkannt werden.

12) Unter Punkt 19 der Leistungsbeschreibung – Allgemeine Mindestanforderungen an die TrainerInnen/BeraterInnen – ist angegeben, dass das Mindesterfordernis für TrainerInnen im Bereich Pflichtschulabschluss (Basiscamp) als zusätzliches Mindesterfordernis den Abschluss an einer pädagogischen Akademie (Lehramt für Hauptschulen) oder Abschluss einer pädagogischen Hochschule (Lehramt) verfügen müssen. Diese Angaben der Mindesterfordernisse decken sich allerdings nicht mit den Mindesterfordernissen an die TrainerInnen lt. Akkreditierung zum Pflichtschulabschluss (hier wird zB auch das WBA-Zertifikat als gültige Ausbildung anstatt einer Lehramtsprüfung akzeptiert). Unsere Frage wäre nun, ob trotzdem alle TrainerInnen (also auch die mit WBA-Zertifikat), welche beim Akkreditierungsprozess zum Pflichtschulabschluss genehmigt wurden auch hier in diesem Call die Mindesterfordernisse für den Bereich Pflichtschulabschluss erfüllen. Der Nachweis der Akkreditierung ist ja gemäß 11.2.1. des Aufrufes sowieso gefordert.

Ein entsprechendes WBA-Zertifikat, das von der Akkreditierungsstelle der Initiative Erwachsenenbildung akzeptiert wird, kann auch im gegenständlichen Call anerkannt werden. 

13) Im Aufruf zum Call wird unter Punkt 11.2.1 Nachweise einerseits „Qualifikationsnachweise und Nachweise zu den Referenztätigkeiten der ProjektmitarbeiterInnen und Zustimmungserklärungen“ andererseits „ProjektmitarbeiterInnen und Qualifikation“ gefordert.

13 a) Was ist der Unterschied der beiden Punkte?

„ProjektmitarbeiterInnen und Qualifikation“ bei den Formalkriterien ist die Bekanntgabe des einzusetzenden Personals im Projekt. Die Qualifikationsnachweise, Zustimmungserklärungen und Nachweise zu den Referenztätigkeiten ist eine Präzisierung der vorzulegenden Anforderungen zum Personal durch den Antragsteller.

13 b) Was genau wird bei beiden Punkten verlangt bzw. was genau ist hier zu liefern, um beide Punkte zu erfüllen?

Sobald ausreichende Qualifikationsnachweise, Zustimmungserklärungen und Nachweise zu den Referenztätigkeiten zur Umsetzung der geforderten Projekttätigkeiten vorgelegt werden, sind die Formalkriterien für das Personal erfüllt.

14) Im Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen (als ARGE) sind auf S. 7 folgende Punkte angeführt: „Qualifikationsnachweise und Nachweise zu den Referenztätigkeiten der ProjektmitarbeiterInnen und Zustimmungserklärungen“ und „ProjektmitarbeiterInnen und Qualifikation“ - sind diese beiden Punkte erfüllt, wenn wir das TrainerInnenformblatt ausfüllen? Oder sind noch zusätzliche Informationen/Unterlagen erforderlich?

Nein sind nicht erfüllt. Lebenslauf, Qualifikationsnachweise sind in Kopie, sowie unterschriebene Zustimmungserklärungen des eingesetzten Personals sind wie angeführt vorzulegen.

15) Ist es notwendig, bei sämtlichem eingesetzten Personal einen Lebenslauf zu übermitteln oder ist für die Einreichung das Beilegen der oben angeführten Musterblätter ausreichend?

Antwort auf Frage 15: Um die TrainerInnen korrekt bewerten  zu können, ist die Beilage der Lebensläufe und der Belege hinsichtlich Qualifikation und Erfahrung notwendig.  

16)Ist die Annahme korrekt, dass das Formblatt „Muster-Vortragsplan“ lediglich für die Projektabrechnung relevant ist und bei der Einreichung nicht zu berücksichtigen ist?

Die Annahme ist korrekt.

17) Laut Leistungsbeschreibung Seite 6, Punkt 8, Geplante Orte der Durchführung ist für Projekt 6 (Raum Baden) ein Schulungsstandort entweder in Baden, Traiskirchen, Wr. Neudorf, Mödling oder Wien 23 vorgesehen.
Ist es möglich die Standorte auf Wien 12, mit Gehdistanz zum Bahnhof Meidling auszuweiten, da dieser aus dem gesamten Einzugsgebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und in kurzen Frequenzen erreichbar ist?

Eine Ausweitung der Region für den Schulungsstandort Raum Baden bis Wien 12 ist nicht zulässig.  

18) Wir überlegen, gemeinsam mit einem Partner einzureichen. Auf der Homepage unter http://www.noe.gv.at/noe/Arbeitsmarkt/ESF_JugendBildungsZentren.html steht dazu unter dem Punkt „Konkretisierung der Leistungsbeschreibung“ Folgendes:  
„Eine ARGE (Arbeitsgemeinschaft) stellt aus rechtlicher Sicht eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR) dar, die als Personengesellschaft FörderwerberIn sein kann (1 gemeinsamer Antrag). Die Zusammenarbeit der GesellschafterInnen ist im Projektkonzept bzw. im Anhang zum Konzept jeweils zu beschreiben." Absatz: … 
Wenn wir nun gemeinsam mit einem Partner einreichen, sollen wir dann zwei Anträge stellen oder brauchen wir hierfür eine ARGE und können nur gemeinsam einen Antrag einreichen?

Sie benötigen hierfür eine GesbR / ARGE und es ist 1 gemeinsamer Antrag zu stellen.

19) Würde es im Fall einer gemeinsamen Einreichung als ARGE genügen, wenn wir die GesbR bis zum Projektstart gründen, oder müsste die GesbR bereits zum Zeitpunkt der Projekteinreichung bestehen?

Nein, die GesbR müsste erst bei Unterzeichnung des Förderungsvertrages gegründet sein. Im Projektkonzept bzw. im Anhang zum Konzept ist die Zusammenarbeit der GesellschafterInnen jeweils zu beschreiben. 

20) Im Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen (2018-0025-LRGNOE) sind auf S. 7 folgende Punkte angeführt: a) „Qualifikationsnachweise und Nachweise zu den Referenztätigkeiten der ProjektmitarbeiterInnen und Zustimmungserklärungen“, b) „ProjektmitarbeiterInnen und Qualifikation“.
Sind diese beiden Punkte erfüllt, wenn wir das TrainerInnenformblatt ausfüllen?
Oder sind noch zusätzliche Informationen/Unterlagen erforderlich?

siehe Antworten zu Frage 14

21) Im Finanzplan, Reiter „Personal-Projektleitung“ ist angegeben, dass Abhängig von der Projektgröße als PL maximal 1 VZÄ (100%) beantragt werden kann. Wie ist das zu verstehen? Die einzelnen Projekte haben unterschiedliche Maximalbudgets – heißt das, dass für das größte Projekt max. 1 Person kalkuliert werden darf und für die anderen nur anteilsmäßig? Wenn ja, welche Höhe des Budgets steht in welcher Relation zu den PL Stunden?

Die Angabe „max. 1 VZÄ“ ist auf Grund der Größe der Projekte keine Vorgabe. 

22) Wir möchten als Referenz ein Jugendprojekt mit folgenden Schwerpunkten einreichen: Infoveranstaltungen, Kompetenzfeststellung mit vorgegebenem Tool, Entwicklung individueller Aus(-bildungspläne) zur Vorbereitung auf (über-)betriebliche Lehrstellen oder Jobs vorwiegend im Einzelsetting, bedarfsorientierte Zubuchung zur projektinternen Workshop-Schiene im Gruppensetting (Schulung in Mathematik, Deutsch, Bewerbungstraining, Selbstpräsentation, Berufsorientierung etc.), Einbindung externer Angebote wie bspw. Werkstätten-Training oder Pflichtschulabschlusskurse in die individuellen Pläne, unterschiedlich lange Betreuungszeiten der Jugendlichen im Projekt – bedarfsorientierte, unterschiedliche Schienen. Wir gehen davon aus, dass die Anforderungen an ein Referenzprojekt damit erfüllt sind. Stimmt unsere Annahme?

Die Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden, da aus der Formulierung 'Jugendprojekt' nicht hervorgeht, ob es sich um ein modulares Schulungsangebot handelt. Als Referenzprojekte anerkannt werden nur Projekte bestehend aus Kursen für Jugendliche im Arbeitsmarktkontext mit modularem Aufbau, nicht aber reine Beratungsleistungen. Die Beschreibung des angefragten Projektes lässt aufgrund der Beschreibung vermuten, dass hier nur ein Clearing erfolgt und die TeilnehmerInnen dann an andere externe Angebote weitergeleitet werden, womit kein modularer Aufbau gegeben wäre oder das Projekt kein Schulungsangebot darstellt.

23) Als Antragstellerin können wir die technische Leistungsfähigkeit mittels 3 einschlägiger Referenzprojekte nachweisen, die inhaltlich und in Bezug auf die TeilnehmerInnenzahl die Kriterien erfüllen. In der ARGE möchten wir einen Partner inkludieren, der einschlägige Referenzprojekte (modular, entsprechende Zielgruppe, etc.) beibringen kann. Diese weisen jedoch eine TeilnehmerInnenanzahl auf, die unter den angeführten Gesamtkapazitäten liegen. Nachdem wir die technischen Leistungsfähigkeit bereits über die ersten 3 Referenzen nachweisen, gehen wir davon aus, dass diese Konstellation zulässig ist und wir diesen Partner in die ARGE aufnehmen dürfen. Sehen wir das richtig?

Im Falle von Arbeitsgemeinschaften sind die Referenzprojekte gemeinsam zu erbringen. In der Konkretisierung der Leistungsbeschreibung wurde diese Frage bereits folgendermaßen beantwortet: Die vorgegebenen Referenzprojekte sind von der Arbeitsgemeinschaft in Summe zu erbringen, wobei jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft zumindest ein einschlägiges Referenzprojekt nachzuweisen hat. (siehe dazu http://www.noe.gv.at/noe/Arbeitsmarkt/ESF_JugendBildungsZentren.html). Die von Ihnen angegebene Konstellation ist daher nicht zulässig, wenn der Partner kein Referenzprojekt beisteuern kann.

24) Könnten Sie mir die inhaltliche Leistungsbeschreibung des Calls per mail zukommen lassen?

Anlagen zum Call können von der Datenbank ZWIMOS https://www.esf-projekte.at/prod/zwimos_userapp/ im Reiter „Anlagen“ heruntergeladen werden. Infos zum Anlegen eines Zugangs zur Datenbank finden Sie unter  http://www.noe.gv.at/noe/Arbeitsmarkt/First-use_Version_2018-03-07_Copy.pdf 

25) Ist es möglich, die folgenden Nachweise mittels Eigenerklärung zu erbringen: Bestätigung dass kein Insolvenzverfahren …., Bestätigung zur Geschäftsführung, dass keine Verfehlungen gegen Arbeits-, Sozial- und ….., Bestätigung zur Geschäftsführung, dass kein rechtskräftiges …., 

Ja

26) Wäre es in Ordnung, wenn wir die Zustimmungserklärung mittels Bestätigungsvermerk und Unterschrift direkt auf dem TrainerInnenformblatt ergänzen?

Nein, es ist eine separate Zustimmungserklärung einzuholen (Muster):

Zustimmungserklärung

Hiermit bestätigte ich ___________________, geb. am __________, die Richtigkeit meiner Angaben und eingereichten Unterlagen für das aus Mitteln des ESF geförderten Projektes ___________________ 

Ich stehe dem/r ProjektträgerIn___________________ für das genannte Projekt für die gemäß „TrainerInnenformblatt“ genannten Leistungen und Stundenausmaß für den Projektzeitraum zur Verfügung.

Ort, Datum, Unterschrift

27) Reicht der Lebenslauf als Nachweis für Referenztätigkeiten und als Nachweis für Lehrabschluss/Schulabschluss/Studienabschluss aus oder sind Zeugnisse und Bestätigungen des Dienstgebers beizulegen?

Die TrainerInnenqualifikationen und Erfahrungen sind mittels Zeugnissen, Zertifikaten und Bestätigungen nachzuweisen, ein Lebenslauf ist dafür nicht ausreichend.

28) Ist die Annahme korrekt, dass bei sämtlichem Personal – mit Ausnahme der Trainer & Berater! – das Formular „Muster Arbeitsplatzbeschreibung“ bei der Einreichung zu verwenden ist? Bei Trainer und Berater wiederum ist das TrainerInnenformblatt auszufüllen (demnach wäre bei Trainern und Beratern kein Ausfüllen des Formulars Arbeitsplatzbeschreibung notwendig).

Nein, die Annahme ist nicht korrekt. Die Arbeitsplatzbeschreibung muss für alle zu 100%, also ausschließlich im Projekt Beschäftigte vor Aufnahme der Tätigkeit vorliegen. Das TrainerInnenformblatt ist für die Bewertung des Antrages notwendig. 

29)Wann müssen die Arbeitsplatzbeschreibungen vorgelegt werden?

Die Arbeitsplatzbeschreibung muss vor Aufnahme der Tätigkeit des jeweiligen Personals vorliegen, also vor Projektbeginn. 

30) Auf dem Blatt „Erläuterungen zur Abrechnung von Projektkosten mit Standardeinheitskosten“ ist angegeben, dass bei voll im ESF-Projekt beschäftigten MitarbeiterInnen, die ausschließlich im Projekt tätig sind, eine nachvollziehbare Stellenbeschreibung vorzulegen ist. Zudem ist bei ProjektmitarbeiterInnen, die nur anteilig im beantragten ESF-Projekt tätig sind, eine nachvollziehbare Tätigkeitsbeschreibung vorzulegen ist.

Wie haben diese beiden Beschreibungen (Stellenbeschreibung und Tätigkeitsbeschreibungen) auszusehen? Was ist der genaue Unterschied der beiden? Ist die „Arbeitsplatzbeschreibung“ zusätzlich zu den beiden Beschreibungen je MitarbeiterIn abzugeben oder ist eine der Beiden Beschreibungen oder Beide damit erfüllt?

Stellenbeschreibung = Arbeitsplatzbeschreibung: siehe Anlage „Muster Arbeitsplatzbeschreibung“ Punkt 1.-4 – für ausschließlich im Projekt Beschäftigte.
Tätigkeitsbeschreibung: siehe Anlage „Muster Arbeitsplatzbeschreibung“ Punkt 5 – für nur anteilig im Projekt Beschäftigte. 

31) Zur gemeinsamen Einreichung mit einem Partner: Wir planen eine GesbR aus 2 Vereinen zu gründen. Da diese jedoch zum Zeitpunkt der Einreichung noch nicht gegründet ist, haben wir noch ein paar technische Fragen zur Einreichung in ZWIMOS:

31 a)Mit welchem ZWIMOS-Benutzer sollen wir das Projekt einreichen? Wir haben bereits einen Benutzer für unseren Verein angelegt, jedoch keinen für die GesbR, weil es für diese noch keine Dokumente gibt.

Es ist ein ZWIMOS-Benutzer für die GesbR anzulegen.

31 b) Sind die Dokumente beider Vereine hochzuladen, also z.B. beide Vereinsregisterauszüge?

Ja, es sind alle beim Reiter „Nachweis der Leistungsfähigkeit“ angeführten Unterlagen  beider Vereine hochzuladen.

32)Ist die derzeitige AMS-Maßnahme „Praktikumsassistenz“ als Referenzprojekt gültig?

Da die Praktikumsassistenz kein modular gestaltetes Schulungsangebot darstellt, kann dieses nicht als Referenzprojekt anerkannt werden.

33) Ist die derzeitige AMS-Maßnahme „Jobwerkstatt“ als Referenzprojekt gültig?

Da die Jobwerkstätten kein modular gestaltetes Schulungsangebot darstellt, kann dieses nicht als Referenzprojekt anerkannt werden.

34) Erhalte ich für Trainer, die via Werkvertrag im Einsatz sind, ebenso die angeführte Vergütung je Schlüssel  in der Höhe von € 42,13 (da diese bei Echtkostenabrechnungen oftmals unter Sachkosten anzuführen waren)?

Ja, siehe Präsentation der Verwaltungsbehörde zu den SEK.

Hinweis: Wird berücksichtigt, dass laut Sonderrichtlinie die Hauptleistung des Projektes durch den/die Förderwerberin erbracht werden muss? (siehe 1.10 / 6 in der SRL) Kernkompetenzen dürfen nicht ausgelagert werden (lt. Leistungsbeschreibung)

35) Die Stundensätze werden lt. Informationsveranstaltung vom 30.08.2018 noch vor 2019 um 2,5% indexiert. Wird demnach ebenso das Gesamtbudget je Standort um 2,5% angehoben?

Nein.

36)Im Bereich „Basiscamp“ ist als Mindesterfordernis der Abschluss an einer Pädagogischen Akademie (Lehramt für Hauptschulen) oder Abschluss einer pädagogischen Hochschule (Lehramt) genannt. Dürfen wir davon ausgehen, dass generell abgeschlossene Lehramtsstudien – absolviert an Universitäten – ebenfalls das Mindestkriterium erfüllen?

Abgeschlossene Lehramtsstudien sind als gleich- bzw. höherwertig zu bemessen, daher können diese für das Modul 'Basiscamp' zur Erfüllung des Mindestkriteriums anerkannt werden.

37) In der Leistungsbeschreibung (Seite 9) steht, welche Angaben zu den Referenzprojekten gemacht werden müssen. Die Punkte decken sich zum Teil jedoch nicht mit dem Formblatt „Referenzen des/der Antragsteller/in“ (u.a. fehlt im Formblatt der/die FördergeberIn, Ansprechperson beim/bei der FördergeberIn). Darf/Muss das Formblatt dementsprechend erweitert werden?

Das Formblatt kann natürlich erweitert werden.

38)Ist es bei einer bestehenden Akkreditierungsbestätigung, die für ein Projekt vorliegt, notwendig - falls man für einen anderen Standort einreichen will - nötig, eine neue zu beantragen?

Die bestehende Akkreditierungsbestätigung reicht nicht aus. Wir benötigen auch eine Einreichungsbestätigung der Initiative Erwachsenenbildung für jenen Standort, für den im gegenständlichen Call ein Förderantrag gestellt wird.   

39) Auf Seite 10 der Leistungsbeschreibung des Angebots der „Jugendbildungszentren“ ist unter Punkt 10 festgehalten, dass seitens der FörderwerberInnen als Erfahrungsnachweis für die Umsetzung insgesamt drei vergleichbare Referenzprojekte anzugeben sind. Bei dem vom AMS Wien beauftragten Angebot „ams.job.werkstatt“ handelt es sich in der ersten Wiederbeauftragung um ein modular aufgebautes Angebot für Personen bis 25 Jahren. Im Einzelsetting werden individuelle Ausbildungsschienen erarbeitet, deren Inhalte vergleichbar sind. Die Verweildauer ist auf fünf Wochen festgelegt, allerdings wird die Intensität des Kursbesuches – je nach individuellen Bedarf – nicht über die Kursdauer, sondern über die Wochenstundenanzahl reguliert. Es sind zwischen 10 und 15 Wochenstunden möglich. Zudem nehmen erfahrungsgemäß 15% der TeilnehmerInnen die Möglichkeit einer erneuten Zubuchung in Anspruch, wenn das vereinbarte Kursziel in Rahmen der ersten fünf Wochen noch nicht erreicht werden konnte. Gehen wir Recht in der Annahme, dass dieses Projekt als Referenzprojekt zulässig ist?

Das Angebot ams.job.werkstatt kann als Referenzprojekt anerkannt werden, sofern die Anzahl der Teilnahmen den Anforderung der Leistungsbeschreibung entspricht 

40) Wird folgendes Projekt als Referenzprojekt akzeptiert? Das Projekt „……“ Nachholen des Pflichtschulabschlusses hatte als arbeitsmarktpolitische Zielgruppe Jugendliche, welche eine individuelle Verweildauer (je nach Bildungsstand) und individuelle Ausbildungsschienen (alle oder nur Teilprüfungen, unterschiedliche Gegenstände) hatten.

Da es nur eine Kursgruppe gibt und Jugendliche, auch wenn sie die Prüfungsvorbereitung in einem Gegenstand nicht benötigen, trotzdem am Unterricht teilnehmen, kann nicht von einem modularen Schulungsangebot gesprochen werden. Das Projekt ……. kann daher nicht als Referenzprojekt anerkannt werden. 

41) Laut Leistungsbeschreibung sind für das Basiscamp je TeilnehmerIn 5 Module (3 Pflicht- und 3 Wahlfächer) zu je 4 Wochen mit je 25 MS für die Pflichtschulabschlussprüfung zu absolvieren, also gesamt 500 MS. Zuzüglich der für die Prüfungsvorbereitung, Erstellung der BO-Präsentation im Fach Berufsorientierung und Nachhilfe zu kalkulierenden 100 MSTR ergeben sich gesamt 600 Unterrichtseinheiten. Laut Programmplanungsdokument der Initiative Erwachsenenbildung sind für das Kerncurriculum pro TeilnehmerIn mindestens 680 Übungseinheiten verpflichtend vorzusehen. Wir bitten um Klärung dieser Diskrepanz.

Da falls benötigt, über das Perspektivencamp die Möglichkeit besteht, weitere 75 Stunden für Berufsorientierung und 6 Stunden Nachhilfe im schulischen Basiswissen zu absolvieren, sind die von der Initiative Erwachsenenbildung vorgegebenen 680 Stunden aus dem Kerncurriculum erfüllt. Es gibt also keine Diskrepanz.   

42) Ist eine Bestätigung seitens des Steuerberaters (Innenfinanzierung) sowie unserer Hausbank (Außenfinanzierung) für Sie ausreichend oder ist zwingend eine Bankgarantie über die gesamte Vorfinanzierung notwendig?

Eine Bankgarantie ist nicht zwingend notwendig. Die Möglichkeiten sind entsprechend der Formulierungen in ZWIMOS zu entnehmen.

Der geplante Zahlungsplan des 50%igen AMS Anteils des Förderungsbetrages sieht wie folgt aus:

  • 30%ige Teilzahlung (15% des bewilligten Förderbetrages) per Projektbeginn (Jänner 2019) 
  • 30%ige Teilzahlung (15% des bewilligten Förderbetrages) in der Projektmitte (Juni 2019)
  • 30%ige Teilzahlung (15% des bewilligten Förderbetrages) per Projektende (September 2019)
  • Die Abschlusszahlung der restlichen 10% (5% des bewilligten Förderbetrages) erfolgt nach abgeschlossener Projektprüfung. 

Der ESF Anteil betrifft die restlichen 50% des bewilligten Förderungsbetrages.

Mit den zu erstellenden (halbjährlichen) Abrechnungsberichten werden die bis dahin entstandenen und eingereichten Kosten von der First-Level-Kontrolle auf Förderfähigkeit geprüft. Erst  danach wird der 50%ige ESF-Anteil der bestätigten Zuschussfähigen Kosten an den/die ProjektträgerIn überwiesen. Hinweise zu den Prüfungsabläufen der FLC

43) Aufruf zur Einreichung von Interessensbekundungen - In Punkt 11.1.3 Allfällige weitere Vorgaben wird der Nachweis eines anerkannten, zertifizierten Kompetenzerhebungssystems gefordert. In welcher Form hat dieser Nachweis zu erfolgen?

Wir verfügen intern über zahlreiche approbierte Testmethoden, die diese Anforderungen erfüllen, jedoch keine Zertifizierung aufweisen. Dies trifft beispielsweise auch auf Methodiken zu, die den KODE als Grundverfahren heranziehen, der ja in der Leistungsbeschreibung in Punkt 5 Inhaltliche Schwerpunkte beim Startcamp als Beispiel herangezogen wird. Hier handelt es sich zwar um eine anerkannte Methode, jedoch um kein zertifiziertes System. Wir gehen daher aufgrund dieser teilweise widersprüchlichen Angaben betreffend Anerkennung und Zertifizierung davon aus, dass hier eine ausführliche Erläuterung des eigenen Testsystems ausreicht, sofern dieses lt. Pkt. 5 Leistungsbeschreibung die geforderten kognitiven Elemente als auch die praktischen Austestungen enthält.

Eine endgültige Beantwortung der Frage kann nicht vorgenommen werden, da unklar ist, was mit 'approbierten' Testmethoden gemeint ist. Grundsätzlich soll angegeben, beschrieben und nachgewiesen werden, mit welchem System/mit welcher Methodik die Kompetenzanalyse/-bilanzierung erfolgt. Lizenzierten/zertifizierten Systemen wird bei der Bewertung jedenfalls der Vorzug gegeben. Diese sind im Regelfall auch mit entsprechend hohen Kosten verbunden (für die Testverfahren und entsprechend zertifiziertes Personal, das die Auswertungen vornehmen darf), sodass eine Berücksichtigung in der Bewertung erfolgen muss, um für alle FörderwerberInnen gleiche Voraussetzungen schaffen zu können.

44) Leistungsbeschreibung – In Punkt 17. Projektkonzept Seite 12f wird ein zeitlicher und organisatorischer Ablaufplan gefordert. Was ist hier unter den Punkten „zeitlicher Personaleinsatz“ und „zeitlich bedingte Kostenkalkulation“ zu verstehen?

Der zeitliche Personaleinsatz ist die zeitliche Darstellung des Personaleinsatzes im Projektverlauf, beispielsweise können Ihrerseits Personen erst zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Projekt geplant sein.

Die zeitlich bedingte Kostenkalkulation sind die geschätzten Personalkosten laut zeitlichem Personaleinsatz im Verlauf. Bei ausreichender Darstellung im Detail-Finanzierungsplan reicht ein Verweis auf diesen. 

45) Referenzprojekte: in der Ausschreibung ist nicht klar definiert, in welchem Zeitraum die 200 TeilnehmerInnen erreicht werden müssen. Wenn nun ein inhaltlich passendes Referenzprojekt die 200 TeilnehmerInnen über zwei aufeinanderfolgende Jahre erreichen würde, wäre dieses als Referenzprojekt passend?

Sofern das erwähnte Referenzprojekt einen Vertragszeitraum von 2 Jahren enthält, können alle TeilnehmerInnen aus diesem Vertrag gezählt werden. Sollte die 200 TeilnehmerInnen in 2 gleichnamigen aufeinanderfolgen Projekten (Vertragszeitraum jeweils ein Jahr) erreicht worden sein, so ist eine Anerkennung nicht möglich. 

46) Wie bereits beantwortet, muss der Nachweis über Regelungen der GesbR erst bei der Fördervertragsunterzeichnung vorliegen, d.h. für die Antragstellung muss diese noch nicht bestehen. Muss der Antrag dann von allen Organisationen, die am Projekt mitwirken werden, rechtsgültig unterzeichnet werden?

Ja

47) Sind die 16 UE, die PSA Trainer*innen jährlich im Rahmen von Fortbildungen absolvieren müssen, für den Nachweis der Zusatzausbildung im Bereich "kompetenzorientierte Methodik und Didaktik" ausreichend (z.B. EBmooc)

Sofern die sich die Inhalte der Zusatzausbildung auf 'kompetenzorientierte Methodik und Didaktik' konzentrieren, können diese anerkannt werden.

48)Sind die Fahrtkosten der Teilnehmer*innen zur Maßnahme vom Projekt zu stellen?

Fahrtkosten für TeilnehmerInnen sind nicht Inhalt des Calls, sie werden den TeilnehmerInnen mittels Individualbegehren über das AMS ausbezahlt.

49) Bei In Anlehnung an die Anfrage zum Projekt „ …“ nehmen wir an, dass das Projekt „………………..“ als Referenzprojekt gilt. Lt. Ausschreibungsunterlage im Jahr 2012 sowie Projektprofil im Jahr 2015/16 handelt es sich um eine Modulare Qualifizierung inkl. Ausbildungsbegleitung und variablen Qualifizierungsmodulen.  Die Verweildauer der TeilnehmerInnen beträgt mind. 3 Wochen, max. 12 Wochen mit 30 Wochenstunden in individuellen Qualifizierungsmodulen welche zuvor im Einzelsetting erarbeitet wurden.  Gehen wir Recht in der Annahme, dass dieses Projekt als Referenzprojekt zulässig ist?

Für eine  Beurteilung reichen die Informationen derzeit nicht aus (welche Qualifizierung, Modulaufbau,...). Die endgültige Prüfung kann somit erst nach Einlangen des Förderantrages vorgenommen werden.   

50) "Laut Programmplanungsdokument der Initiative > Erwachsenenbildung hat ein Pflichtschulabschlusskurs zumindest 1000 UE. Das Kerncurriculum ist in der Leistungsbeschreibung mit zu absolvierenden Modulen und Nachhilfe mit 681 Maßnahmenstunden vorgegeben. Wie ist dies zu verstehen?"
Ein akkreditierter PSA Kurs muss dennoch zumindest 1000 UE enthalten. Und hierbei ist mir noch nicht klar, wo Zusatzangebote, Curriculare Vertiefung in der Leistungsbeschreibung berücksichtigt wurden.

In der Leistungsbeschreibung wurde festgehalten, dass die angefügte Stundenaufstellung als Mindestmaß zu sehen ist. Es steht jedem/r FörderwerberIn frei, darüber hinaus Stunden anzubieten, wenn sie diese für nötig erachten, um vorgegebene Standards (auch von anderen Stellen) einhalten oder Projektziele besser erreichen zu können.

51) Ist die Annahme korrekt, dass für die Einreichung des Projektes das Formular „Muster-Arbeitsplatzbeschreibung“ hinfällig ist? (da dies erst unmittelbar vor Projektbeginn (also auch nach etwaiger erfolgter Zuschlagserteilung) notwendig ist)

Nein, hinfällig ist das Formular nicht. Es ist so wie andere Vorlagen (z.B. für Berichte, ESF Stammdatenblätter etc) die Information über Aufzeichnungs- und Nachweispflichten im Projekt.  

52)In der Zwimos ist im Rahmen der Projekteinreichung auch der Reiter Personal ersichtlich. Dabei ist folgende Anmerkung in der Zwimos ergänzt „Durch Klick auf „neue Person hinzufügen“ können alle projektbeteiligten Personen dokumentiert werden. Hierbei ist die Bekanntgabe der rechtsverbindl. VertreterIn obligatorisch. Die hier festgehaltenen Personen können optional in weiterer Folge als Basis für die Bekanntgabe der Personalkosten herangezogen werden.“

Das ist ein automatisch in ZWIMOS hinterlegter Text.

53) Ist demnach die Annahme korrekt, dass unter diesen Reiter bei der Einreichung lediglich die rechtsverbindlichen Vertreter einzutragen sind und erst nach etwaiger erfolgter Zusage sämtliche Personen nachgereicht werden können? Die Unterlagen des eingesetzten Personals würde sowieso unter den Reiter Anlagen hochgeladen werden.

Ja, sie ist korrekt. Es ist die gleiche Handhabung wie bei allen ESF Projekten, die über ZWIMOS abgewickelt wurden/werden.  

49) Im Fragenkatalog der „Fragen und Antworten zu ESF Standardeinheitskosten (SEK)“ bzgl zugekaufte Kurse/Schulungen ist angegeben, dass sowohl ein Zeitnachweis als auch Tätigkeitsnachweis zu erbringen ist.

49 a) Was genau ist damit gemeint? Ist mit dem Zeitnachweis die Dauer der Schulung in Std. gemeint bzw. die Angabe der Kurszeiten?

 beides, Stunden und Zeitpunkt (von Uhr bis Uhr)

In welcher Form ist dies Nachzuweisen?
Rechnung / Tätigkeitsbeschreibung

49 b) Ist unter Tätigkeitsnachweis eine Angabe der Kursinhalte zu verstehen? 

Nein, es sind die Aufzeichnungen der Trainer über die vorgetragenen Inhalte / Tätigkeiten in der Kursstunde.

49 c) Wie können wir das in der Angebotsphase einreichen? Es steht ja noch nicht fest was überhaupt benötigt wird und wer dann diese Schulung durchführt.

Diese Unterlagen sind nicht in der Angebotsphase vorzulegen. Die Arbeitsplatzbeschreibung muss vor Aufnahme der Tätigkeit des jeweiligen Personals vorliegen, Tätigkeitsbeschreibungen naturgemäß erst nach Durchführung der Tätigkeit(en).    

49 d) Was wird hier alles für die Abrechnung dieser zugekauften Schulungen benötigt?  

  • Angebot 
  • Unterschriebene Anwesenheitslisten
  • Kursbestätigung für TeilnehmerIn
  • Rechnung mit Angabe der Vortragsstunden 
     

    Prüfung der Preisangemessenheit bzw. Einhaltung der Vergaberichtlinien: Grundsätzlich sind diese zur Abrechnung nicht zwingend erforderlich. Es ist nur wichtig, dass der Begünstigte bei einer Querschnittsprüfung den Prozess seiner Vergaben darstellen kann. Evtl. werden Stichproben gezogen. Aber durch die Abrechnung mit dem SEK-Satz ist die Angemessenheit grundsätzlich gegeben.

    Detaillierte Infos zu den Abrechnungen mit Standardeinheitskosten wird es dann auch im Handbuch geben.

50) Gehen wir recht in der Annahme, dass die Indexierung 2018 nicht in der Höhe des BABE KV (2,5%) erfolgt ist und daher der Träger einen Teil der KV Indexierung aus der Pauschale zu bedienen hat?

Die Annahme ist falsch. Die Indexierung für 2018 erfolgt mit 2,5 %. Dies allerdings erst mit der nächsten Stammdatenänderung gegen Ende des Jahres. Bisher sind in der Datenbank für alle Jahre standardmäßig zwei Prozent hinterlegt.

51) In ZWIMOS wird im Projektantrag unter dem ersten Register „Standorte“ eine Liste NÖ-Gemeinden angegeben, aus der der Standort für die Umsetzung  gewählt werden soll. Hier gibt es keine Möglichkeit, Wien auszuwählen. Welcher Standort soll hier angegeben werden, wenn sich der Schulungsstandort tatsächlich an Rande Wiens befindet.

bitte geben Sie eine der 3 möglichen NUTS-Regionen ein: 

  • Wiener Umland Nordteil (00127)
  • Wiener Umland Südteil (00126)
  • Wienerwald (31726)

52) Gehen wir recht in der Annahme, dass der Punkt Milestones für das gegenschändliche Projekt nachrangig ist? Zwar sieht unser Konzept klassische Milestones wie Leistungskontrollen vor, diese aber - wie in ZWIMOS vorgesehen - vorab zu terminisieren, würde keinerlei Rücksicht auf die reale individuelle Entwicklung von Leistungsfähigkeit & Bedarf der TNI erlauben.

    Relevante Milestones welche sich aus Ihren Projektkonzept ergeben, können in dieser Rubrik erfasst werden.

    53) Ich hätte noch eine Frage bezüglich bereits gestellter Frage 31a. Demnach ist ein ZWIMOS-Benutzer für die GesbR anzulegen. In der Antwort steht, dass ein ZWIMOS-Benutzer für die GesbR anzulegen ist. Diese wird allerdings erst vor Projektbeginn gegründet und hat z.B. noch keine eindeutige Idendifikationsnummer.

    54) Gehen wir recht in der Annahme, dass im Fall von ARGE-/GesbR-Einreichungen ein entsprechender ZWIMOS-Account erst im Fall einer Zuschlagserteilung eingerichtet werden muss, für den Antrag hingehen mit bestehenden ZWIMOS-Accounts gearbeitet werden darf?

    55) Gemäß folgendem Hinweistext lässt sich nur eine Organisation anlegen, wenn sämtliche Daten verfügbar sind. Heißt das, dass nur ein Projektpartner den Projektantrag einreicht und im Konzept die Verteilung der Rollen beschreibt?

    Antwort zu Fragen 53-55:

    Es wird ein gemeinsamer Projektantrag gestellt, für diesen kann mit   

    • einem bestehenden ZWIMOS-Account gearbeitet werden, der nach Zusage der Förderung mit  den Identifikationsnummern der GesbR ergänzt/umgeändert wird, für den Fall, dass  die Beantragung einer UID-Nummer aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist
    • einem neu angelegten ZWIMOS-Account gearbeitet werden, bei dem die Identifikationsnummern der GesbR verwendet werden bzw.  bei dem vorhandene Identifikationsnummern verwendet werden, die nach Zusage der Förderung mit den Identifikationsnummern der GesbR ergänzt/umgeändert werden 

    Führen Sie im Acronym / Titel bereits den geplanten Namen der ARGE / GesbR an, z.B. GesbR Jugendbildungszentrum Projekt …

    Sollte sich auf Grund der Fristen & zeitlicher Knappheit die Beantragung einer ev. notwendigen UID-Nummer nicht ausgehen, vermerken Sie diesen Grund auch in der Beschreibung der Zusammenarbeit.

    Eingangsrechnungen müssen auf die GesbR ausgestellt sein (z.B. für Shuttledienste, Zukauf externer Kurse, Honorarnoten)

    56) Wir haben zB am Standort … ständig zwischen 52 und 58 angestellte Reinigungskräfte. Die Nennung von konkreten Personen bzw. deren ständige Nachnennung wäre nicht realistisch. Ist im Finanzplan und in der Tätigkeitsbeschreibung die Angabe „Reinigungskräfte“ möglich?

    Ja

    Dies trifft auch für den Bereich Betriebsleitung (Medien, Skriptenbereitstellung, IT, Stördienste, Kundenservice,…)

    Ja

    57) Bei Punkt 19 - Allgemeine Mindestanforderungen an die TrainerInnen/BeraterInnen steht beim Punkt Praktikums- und Bewerbungscamp in einem roten Balken ganz am Ende "Mindestens zweijährige Berufserfahrung im Bereich Personaldienstleistungswesen" - Ist dies eine vorteilhafte Zusatzkompetenz, oder ist das eine Mindestanforderung an das eingesetzte Personal.

    Es handelt sich um eine vorteilhafte Zusatzkompetenz (siehe Überschrift), aber eben erst dann wenn die vorhandene Erfahrung mindestens 2 Jahre beträgt.

    58) Alle vorgesehenen PSA-Prüfungen müssen an Pflichtschulprüfungsschulen durchgeführt werden. Ist es möglich für die Projekte, die vom Standort her in Wien stattfinden bzw. stattfinden können, auch mit einer Wiener Prüfungsschule zu kooperieren oder ist es verpflichtend, die Prüfungen an einer Schule in NÖ durchzuführen?

    Ja, grundsätzlich ist es auch möglich mit einer Wiener Schule eine Kooperationsvereinbarung abzuschließen, wichtig ist vor dem Eingehen der Kooperation sicher zu stellen, dass gewährleistet ist, dass die Prüfungen je Modul zeitgerecht und innerhalb des Projektzeitraumes (Verlängerungsoption ist gegeben) durchgeführt werden können.

    59) Bzgl. JBZ Call ist noch eine Frage zu den Referenzprojekten aufgetaucht: zählt ein modulares Projekt, welches unter anderem als Zielgruppe Jugendliche hat, aber auch Erwachsene betreut, als Referenzprojekt? Die vorgegebene Teilnehmerzahl kann mit Jugendlichen erreicht werden.

    Grundsätzlich ist das nicht möglich. Eine Ausnahme könnte ein Projekt darstellen, indem auf unterschiedliche Zielgruppen unterschiedlich und individuell eingegangen wird, wenn es also mit  spezifisch auf die Zielgruppe ausgerichteter Methodik und Didaktik durchgeführt wurde und dies nachgewiesen werden kann.

    60) In Anlehnung an die Anfrage zum Projekt „ams.jobwerkstatt“ nehmen wir an dass das Projekt „Neue Wege – bis 25 Jahre WB 2015/2016“ als Referenzprojekt gilt. Lt. Ausschreibungsunterlage im Jahr 2012 sowie Projektprofil im Jahr 2015/16 handelt es sich um eine Modulare Qualifizierung inkl. Ausbildungsbegleitung und variablen Qualifizierungsmodulen.  Die Verweildauer der TeilnehmerInnen beträgt mind. 3 Wochen, max. 12 Wochen mit 30 Wochenstunden in individuellen Qualifizierungsmodulen welche zuvor im Einzelsetting erarbeitet wurden. Gehen wir Recht in der Annahme, dass dieses Projekt als Referenzprojekt zulässig ist?

    Neue Wege in entsprechender TeilnehmerInnenzahl werden wir als Referenzprojekt anerkennen.

    61) Bzgl. des auszufüllenden TrainerInnenformblattes hat sich für uns folgende Frage ergeben: Eine Trainerin hat Erfahrungen in der Basisbildung – soll diese Tätigkeit nun unter der Kategorie „Branchen- /Facherfahrung“ oder „Trainingserfahrung“ angeführt werden? Für uns ist nicht ganz klar, worin hier der Unterschied besteht!

    Antwort zu Frage 61: Trainigserfahrungen sind immer unter der Rubrik "Trainingserfahrung" anzuführen. Branchenerfahrungen wären berufliche Tätigkeiten wie z.B. als TischlerIn, die dann positiv bewertet werden, wenn sie für die gegenständliche Ausbildung bzw. das gegenständliche Modul, in dem ein/eine TrainerIn eingesetzt wird, von Relevanz wären also z.B. bei einer Ausbilung im Bereich Holzberabeitung.

    62) Bzgl. Nachweise zu den Qualifikationen der MA haben wir noch eine Frage: Annahme: eine Mitarbeiterin ist bereits seit mehr als 2 Jahren beim Projektträger angestellt und kann somit die vorgegebene Berufserfahrung von 2 Jahren vorweisen (dazu gibt es auch eine schriftliche Bestätigung des PT). Vor der Anstellung beim Projektträger war die Mitarbeiterin bereits bei anderen Unternehmen/Organisationen als Trainerin tätig. Aus diesem Grund müssen auch die vorherigen Berufserfahrungen am TrainerInnenformblatt vermerkt werden, oder? Wenn ja, braucht man für diese vorherigen Berufserfahrungen ebenfalls einen Nachweis des Arbeitgebers oder brauchen wir die Nachweise nur für die erforderlichen 2 Jahre?

    Da auch die Erfahrungen des Personals bei der Bewertung der Förderansuchen eine Rolle spielen, ist es sinnvoll erworbene Erfahrungen der TrainerInnen anzugeben und nachzuweisen. Die Beurteilung wird nach den vorliegenden Unterlagen erfolgen.

    63) Projektnummer: dazu möchte ich mich auf die gestellte Frage vom 03.09. beziehen bzgl. Angabe der Projektnummer im Konzept bzw. auch im TrainerInnenformblatt. Wir haben bereits in der ZWIMOS Datenbank einen Antrag angelegt, haben bis dato aber keine Nummer zugewiesen bekommen. Nach meinen Erfahrungen wird diese laufende Nummer mit dem Ende „LRGNOE“ erst dann vergeben, wenn man auf „zur Unterschrift freigeben“ klickt. Aus diesem Grund wird es etwas schwierig die Nummer ins Konzept einzubauen, wenn dieses bereits vor der Freigabe hochgeladen werden muss.

    Dann nehmen sie die Nummer des Calls + die Nummer des Projekts für das der Antrag gestellt wird.

    64) Wir haben bei externen Schulungen/Kursen nicht die Möglichkeit an Tätigkeitsbeschreibungen geschweige denn Aufgabenbeschreibungen zu kommen. Diese Schulungen werden zB von der Lehrlingsstelle organisiert und finden zB in Berufsschulen oder andern Institutionen (BFI, Bauakademie Langenlois, … ) statt. Abgehalten werden diese Schulungen/ Kurse dann von Trainer/innen, Lehrer/innen oder Vortragenden, die uns gar nicht bekannt sind, weil sie nicht zu unserem Personal gehören. Somit ist es uns auch nicht möglich eine Aufgabenbeschreibung oder einen Tätigkeitsbericht zu bekommen. Als Abrechnung bekommen wir eine Rechnung mit dem Namen des Teilnehmers und den Tagen, an denen der Kurs/ die Schulung stattgefunden haben. Meist ohne Uhrzeit. Könnte diese auch händisch ergänzt werden?

    Nein, händische Ergänzungen werden nicht akzeptiert.

    Außerdem gibt es für diese Kurse auch kein Angebot. Die Einladung für solche Vorbereitungskurse bekommt der Teilnehmer/ die Teilnehmerin automatisch, wenn er/sie sich für die LAP anmelden, bzw. gibt es hierfür auch keine eigene Anwesenheitsliste, sondern nur den Namen auf der Rechnung. Kursbestätigungen gibt es in den meisten Fällen auch keine, bzw. werden diese von den Teilnehmer/innen sehr selten an uns weitergegeben. Aus Datenschutzgründen bekommen wir diese Informationen nicht direkt über die Institute bzw. Berufsschulen.

    Wenn die angeführten Unterlagen in der geforderten Form nicht vorliegen fallen diese Kosten unter die Sachkostenpauschale.

    65) Für den Call des Jugendbildungszentrums habe ich erneut zwei Fragen:

    a) Darf die Trainerin (Anhang Vorlage SozPäd) im Rahmen des Jugendzentrums die Sozialpädagogische Betreuung/Case Management etc. übernehmen? Sie ist eingetragene Psychotherapeutin und hat ebenso das Psychotherapeutische Propädeutikum absolviert. Gender, Diversity sowie Arbeitserfahrung hat die Dame ebenso vorzuweisen.

    Detailfragen zu einzelnen TrainerInnen können nicht beantwortet werden. Die Qualifikation der TrainerInnen ist Teil des Bewertungsprozesses bei der Prüfung der Antragsunterlagen.

    b) Ist die Annahme korrekt, dass das Formular „Muster-Arbeitsplatzbeschreibung“ nicht im Rahmen der Antragsunterlagen übermittelt werden muss, sondern erst unmittelbar vor jeweiligen Projektbeginn ausgefüllt werden muss.

    Sie haben die Frage schon einmal gestellt, siehe Antwort auf Frage 51.

    66) Frage: kann eine Einreichung unter dem Titel einer arge erfolgen, wenn selbige nicht im sinne des bürgerlichen Rechts, sondern als reine Zahl- und Verrechnungsstelle aufgesetzt wird und als solche gegenüber dem Fördergeber fungiert und selbst keine Leistungen erbringt (analog zur Zentralregulierung im Großhandel), sondern die Zurechnung zu den dahinterstehenden Organisationen erfolgt?

    "Die GesbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) ist eine Gesellschaft, an der sich zwei oder mehrere natürliche Personen oder Gesellschaften beteiligen, indem sie ihre Arbeitskraft oder Vermögensgegenstände zum gemeinsamen Nutzen einbringen.

    In der Praxis häufige Anwendungsbereiche sind Arbeitsgemeinschaften (ARGE) oder Bietergemeinschaften.

    Durch die Zusammenarbeit entsteht die Gesellschaft bürgerlichen Rechts automatisch.

    Die GesbR besitzt keine Rechtspersönlichkeit. Rechtsträger sind alleine die Gesellschafter."

    Arbeitsgemeinschaften haben definitionsgemäß immer die Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Gemeint ist wohl, dass man nach außen gegenüber Dritten nicht als solche auftreten will (was zum Wegfall der Umsatzsteuerpflicht führen würde), was bei einer Einreichung aber jedenfalls der Fall wäre!

    67) Gehen wir recht in der Annahme dass im Finanzplan Personal-Schlüsselkräfte  bei Jahresstunden im Projekt die Stunden lt. „JBC Stundenkalkulation“ zuzüglich der Vor & Nachbereitungszeit anzuführen sind?

    Ja

    68) Wir wollten betreffend Einreichfrist zur Sicherheit nachfragen, ob wir es richtig verstehen, dass wir die Unterlagen postalisch erst nach der Online-Einreichung in der ZWIMOS-Datenbank – also nach dem 25.09. - versenden müssen. Das würde dann bedeuten, dass die Unterlagen erst 2 bis 3 Tage nach dem Ende der Einreichfrist bei Ihnen eintreffen. Ist diese Annahme richtig?

    Diese Frage wurde schon einmal gestellt, siehe Antwort auf Frage 1 vom 03.09.18

    69) Gibt es für die postalisch versendeten Unterlagen auch eine Frist, wann diese spätestens bei Ihnen einlangen müssen?

    Nein, Frist gibt es keine. Für die Bewertung ist es von Vorteil, wenn die Unterlagen bereits auch in Papierform vorliegen.

    70) In Anlehnung an die Bieteranfrage AntragstellerInnen-Frage: Nr. 67:
    ist es korrekt dass, wenn TRAINER A lt. Ablaufplan 1.100 Leistungsstunden im Projekt mit 25h/Wo unterrichtet, zusätzlich  2h/Wo Vor und Nachbereitungszeit bekommt, daher 27h/Wo angestellt wird, im Finanzierungsplan in der Spalte „Jahresstunden im Projekt 2019“ nicht 1.100 Stunden sondern 1.184 Stunden inkl. der Vor & Nachbereitungszeit anzuführen sind?!

    In Folge ist kein Vergleich mehr mit der Gesamtstundenanzahl lt. „JBC Stundenkalkulation“ möglich.

    Ja, im Finanzplan sind die Leistungsstunden inkl. Vor- und Nachbereitung darzustellen. Die Zahl 1.184 ist nicht korrekt = 27 Stunden* 42 Wochen = 1.134 Jahresarbeitsstunden.

    71) „Gehen wir Recht in der Annahme dass die Entscheidung welche TeilnehmerInnen über das Startcamp und welche über Case Management einsteigen bei den AMS BeraterInnen liegt?“

    Der Einstieg erfolgt im Regelfall über das Startcamp und in Ausnahmefällen, wenn die Gruppenfähigkeit von Jugendlichen angezweifelt wird, mittels Case-Management. Die Entscheidung über die Einstiegsmodalität trifft die/der zubuchende BeraterIn des AMS.

    72) wie ist die KV Erhöhung welche in ZWIMOS berücksichtigt ist, bis 30.04.2018  € 42,13/h ab 01.05.2018 € 42.97/h im Finanzplan korrekt darzustellen?

    In der zur Verfügung gestellten Vorlage „Finanzierungsplan SEK“ gibt es nur die Möglichkeit mit einem Stundensatz € 42,13/h zu kalkulieren.

    Des Weiteren ist in ZWIMOS unter „Monetäre Betrachtung“ als Kalkulationsvorlage die Stundenkalkulation hinterlegt, gehen wir Recht in der Annahme, dass der Finanzierungsplan die korrekte Kalkulationsvorlage ist?

    Die KV Erhöhung wurde nach Veröffentlichung des Calls in der ZWIMOS-Datenbank erfasst, somit ist der „Finanzierungsplan SEK“ entsprechend der Indexierung anzupassen.

    Downloads

    Ihr Kontakt zum Thema Europäischer Sozialfond

    Amt der NÖ Landesregierung
    Abteilung Allgemeine Förderung und Stiftungsverwaltung
    Landhausplatz 1, Haus 9
    3109 St. Pölten
    E-Mail: post.esf@noel.gv.at
    Tel: 02742/9005-13613
    Letzte Änderung dieser Seite: 21.9.2018
    © 2018 Amt der NÖ Landesregierung