Coaches unterstützen NÖ Tourismusbetriebe bei digitalem und demografischem Wandel

LR Bohuslav: Wir machen unsere Tourismuswirtschaft fit für künftige Herausforderungen

19.04.2018 / 10:03 Uhr

Die sechs Tourismus-Destinationen Niederösterreichs überprüfen ihre Zusammenarbeit mit ihren Partnerbetrieben hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen in Bezug auf die Themen demografischer Wandel und Digitalisierung. Im Sinne des „Train the Trainer-Prinzips“ sollen ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Destinationen im Zuge eines Regionalförderprojektes zu sogenannten Betriebscoaches ausgebildet werden.

„Unsere Gesellschaft verändert sich rasant. Daher ist es wichtig, dass sich auch die Regionen und die Tourismusbetriebe heute schon mit diesen Veränderungen beschäftigen und damit die Basis für eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Entwicklung legen“, erklärt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav. In den kommenden Jahren werden die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Niederösterreich von zwei dominierenden Trends geprägt: vom demografischen Wandel und der zunehmenden Digitalisierung. „Mit der Ausbildung von Betriebscoaches wollen wir unsere Tourismusbetriebe fit für künftige Herausforderungen machen“, so Bohuslav.

Darüber hinaus ergänzen Andreas Schwarzinger von der Destination Waldviertel, Hannes Weitschacher von der Destination Weinviertel, Bernhard Schröder von der Destination Donau Niederösterreich, Stefan Bauer von der Destination Wienerwald, Markus Fürst von der Destination Wiener Alpen in Niederösterreich und Andreas Purt von der Destination Mostviertel: „Durch die ausgebildeten Betriebscoaches soll das erworbene Wissen an interessierte Tourismusbetriebe in ihrer Region weitergegeben werden. Gleichzeitig können sich die Coaches mittels persönlicher Besuche auf die Betriebe individuell einstellen und ihnen Unterstützung anbieten. Somit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe gesteigert und aus dieser Zusammenarbeit innovative Maßnahmen abgeleitet werden.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki fügt hinzu: „Das vorrangige Ziel von ecoplus ist es, als Informationsdrehscheibe Netzwerke mit externen Fachinstitutionen und Partnerorganisationen zu bilden. In diesem Verband können wir den interessierten Betrieben, Gemeinden, Tourismusregionen unterschiedliche Unterstützungsangebote zur Verfügung stellen. Dazu zählen Demografie-Projekte im Rahmen des Regionalförderprogramms ebenso wie auch unterstützendes Coaching durch externe Fachberater sowie Schulungsmaßnahmen und Förderungen im touristischen Bereich.“

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