Kunst im öffentlichen Raum - Aktivitäten

Veranstaltungen im Bereich Kunst im öffentlichen Raum  

TIPP - "flamboyant / so (minimal edit)"

Tipp - Flamboyant Veranstaltung
"flamboyant / so (minimal edit)", Gerwald Rockenschaub, Weikendorf, 2017© Wolfgang Woessner

Einladung zum Kunstgespräch im Rahmen der aktuellen Ausstellung  "flamboyant / so (minimal edit)"
Gerwald Rockenschaub im Dialog mit Bärbl Zechner, Gabriele Stöger und dem Publikum
Sonntag, 29. Oktober 2017, 16.30 Uhr
im Kunstraum Weikendorf

"...Aus Rockenschaubs "Funky Minimal"-Stil blitzen Phänomene auf, die aus der Welt der Populärkultur, des Designs, der Medien und des Alltags herrühren, bisweilen an Positionen in der Techno- und Elektroszene erinnern, was der kühlen Distanziertheit des streng formalisierten Werks ein Maß der Vertrautheit untermengt, sodass dieses seine Wirkung auf intellektuellem Niveau wie auch in unmittelbarer Anschauung ausspielt." ( Margareta Sandhofer)


Landpartie V

Landpartie V
"UND", Gabriele Berger, Pöggstall, 2017© Wolfgang Woessner

Samstag, 14. Oktober 2017
Krems/Stein, Pöggstall, Martinsberg

Im Oktober findet die Begegnung mit Kunst im öffentlichen Raum in der Wachau und im südlichen Waldviertel statt. Im nicht immer öffentlich zugänglichen Skulpturengarten bei der Minoritenkirche in Krems/Stein haben Arbeiten von Eva Afuhs, Per Kirkeby und Ona B. u.a.m. ihren Platz zur meditativen Annäherung gefunden.

Nach einem Mittagessen in Spitz geht die Fahrt weiter nach Pöggstall, wo die Bildhauererin Gabriele Berger im Eingangsbereich zur Niederösterreichischen Landesausstellung mit ihren "lesbaren" mehrteiligen Granitobjekten symbolisch auf Orientierung, System und Ordnung verweist und so eine Verbindung zu den Inhalten der Ausstellung "Alles was Recht ist" im Schloss Pöggstall schafft.  Bei Interesse gibt es Gelegenheit für einen individuellen, maximal einstündigen Besuch. Alternativ bietet sich in dieser Zeit ein Spaziergang rund um das Schloss und ein Besuch in der Schlosstaverne an. (Der Eintrittspreis von € 11,- für die Landesausstellung ist nicht in den Kosten der Landpartie inkludiert und ist vor Ort zu bezahlen.)

An zwei sich überschneidenden Wanderwegen am idyllischen Edlesbergerteich bei Martinsberg haben die Künstlerinnen Christine und Irene Hohenbüchler mit ihrer mehrteiligen Sitz-Skulptur einen markanten Platz zum Verweilen eingerichtet. Die Arbeit bietet Sitzmöglichkeiten für bis zu sieben Personen und bezieht sich neben der geografischen Überschneidung der Wege auch auf historische Gegebenheiten vor Ort.

Rückkehr nach Wien ca. 20 Uhr. 
Konzept/Organisation: Bärbl Zechner

Weitere Informationen und nähere Details zur Anmeldung finden Sie unter publicart.at.

 



Eröffnung der Ausstellung „flamboyant / so (minimal edit)“

Gerwald Rockenschaub „flamboyant / so (minimal edit)“
Gerwald Rockenschaub „flamboyant / so (minimal edit)“ © Gerwald Rockenschaub

von Gerwald Rockenschaub
Buchpräsentation "Kunstraum Weikendorf. Ein Projekt von Michael Kienzer"
Samstag, 07. Oktober 2017, 16.00 Uhr 
im Kunstraum Weikendorf

Diesen Oktober wird der Kunstraum Weikendorf gefeiert. 2007 wurde dieser ungewöhnliche Raum für zeitgenössische Kunst nach einem Entwurf von Michael Kienzer eröffnet und seitdem jährlich mit zwei Ausstellungen bespielt. 22 Kunstschaffende – Iris Andraschek und Hubert Lobnig, Bruno Gironcoli, Anna Meyer, Hans Schabus, Werner Reiterer u.v.m. – haben sich in den 11 Jahren nicht nur mit den Spezifika des Raumes, sondern auch mit dem Ort und der ungewöhnlichen Situation auseinandergesetzt.

Für die aktuelle 22. Ausstellung wurde mit Gerwald Rockenschaub eine vielschichtige Position ausgewählt. Der in Berlin lebende, österreichische Künstler greift in seiner Installation die Charakteristika des Raums auf, der Architektur und Bildträger in einem ist.

Bei der Eröffnung wird die Publikation Kunstraum Weikendorf. Ein Projekt von Michael Kienzer präsentiert. Neben Texten von Arie Hartog, Dirck Möllmann, und Bärbl Zechner/Gabriele Stöger werden alle Ausstellungen dokumentiert und ausführlich von Margarete Sandhofer in Beziehung gesetzt.

Weitere Informationen unter http://www.publicart.at/de/kalender/?pid=932.

Weitere Informationen zu Gerwald Rockenschaub.



Landpartie IV

„Der Koch, die Malerin und die Alchemie“
„Der Koch, die Malerin und die Alchemie“ © Wolfgang Woessner

Samstag, 23. September 2017
Abfahrt 10:00 Uhr
Weikendorf, Hainburg, Orth an der Donau, Gramatneusiedl

Die zweite Landpartie im September bietet die letzte Möglichkeit, die Arbeit von Helmut & Johanna Kandl im Kunstraum Weikendorf zu sehen, bevor die Installation von Gerwald Rockenschaub aufgebaut wird.

In Orth an der Donau eröffnet sich in der Ausstellung von der im Frühjahr verstorbenen Ingeborg Strobl eine Wunderkammer, in der sie ihre Beobachtungen und Fundstücke liebevoll präsentiert. Dabei verfällt sie nicht einem falschen Romantizismus, vielmehr gelingt es ihr, brutale Direktheit mit berückender Poetik zu verschmelzen.

Auch die mehrteilige Installation von Linda Bilda in Gramatneusiedl setzt sich auf feinfühlige und doch präzise Weise mit der bewegten Geschichte des Ortes auseinander.

Genaue Angaben zur Anmeldung, Abfahrtszeiten und Kosten unter http://www.publicart.at/de/kalender/?pid=933.


Eröffnung der Skulpturen-Gruppe "Rosae"

Lazar Lyutakov,„Rosae“
Lazar Lyutakov,„Rosae“ © Lazar Lyutakov, Helmut & Johanna Kandl

von Lazar Lyutakov
Mittwoch, 20. September 2017, 10.00 Uhr 
im Landespflege- und Betreuungszentrum Türnitz

Ende 2016 wurde der Neu- und Zubau beim Landespflege und Betreuungszentrum Türnitz eröffnet. Als Teil des neuen Ensembles entstand auch eine kleine Gartenanlage, für die in Zusammenarbeit mit Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich im Rahmen eines geladenen Wettbewerbs eine künstlerische Gestaltung gesucht wurde. Der in Wien lebende Bulgare Lazar Lyutakov überzeugte die Jury mit einem Skulpturenensemble, das sich in die Gartengestaltung einfügt. 

Formaler und gedanklicher Ausgangspunkt der Skulpturen von Lazar Lyutakov sind klassische Kofferwägen, wie man sie aus dem Hotelbetrieb kennt. Sie rufen auf der einen Seite Assoziationen von Reisen, Urlaub und Luxus hervor, auf der anderen Seite erinnert die Konstruktion in Form und Material aber auch an Sportgeräte und Gehhilfen, womit sich ein subtiles Geflecht an Bezügen zum Ort der Installation ergibt. Weitere Informationen unter http://www.publicart.at/de/kalender/?pid=930.


Landpartie III

Foto
„De-Demolition (Naked Building)© Lisa Rastl

Samstag, 09. September 2017
Abfahrt 10:00 Uhr

Die erste Landpartie nach dem Sommer geht in den Westen entlang der A1. In Erlauf gibt es die Möglichkeit, nach einem kurzen Besuch des Museums ERLAUF ERINNERT die Installation von Heidi Schatzl, die sich intensiv mit dem Leben und der Autobiografie des emigrierten Erlaufer Ernst F. Brod beschäftigt hat, zu erforschen.
Danach geht die Fahrt weiter bis nach Amstetten, zu der viel diskutierten Skulptur von Arturo Hernández Alkázar bei der Landesberufsschule. Massive, bewehrte Betonwände ragen auf dem Vorplatz bis zu sieben Meter in die Luft. Die Teile stammen von einer gerade abgerissenen Messehalle in Wieselburg und bilden eine zeitgenössische Form der „Kunstruine“. Vor allem während der Romantik waren künstliche Ruinen in Landschaftsgärten sehr beliebt, um die Vergänglichkeit des Menschen zu veranschaulichen. Anders sind allerdings die Drastik und Direktheit, mit der Alcázar diesen Ansatz umsetzt.
Den Abschluss bildet ein Besuch auf dem von Eden & Lernout gestalteten Platz in Petzenkirchen. Die KünstlerInnen haben quasi bildlich die Sterne vom Himmel geholt, konkret das Sternbild Ursa Major.

Genaue Angaben zu Anmeldung, Abfahrtszeiten und Kosten unter Landpartie.



Eröffnung der Kreisverkehrgestaltung
"Wein in Sicht"

Foto
© Auböck + Kárász Landschaftsarchitekten, Arturo Hernández Alcázar

Freitag, 01. September 2017, 15.00 Uhr
am Kreisverkehr Hagenbrunn / Abfahrt S1

Im Zuge des Baus der A5 entstanden rund um die Auf- und Abfahrten der neuen Autobahn zahlreiche Kreisverkehre. Die Kleinregion „10vorWien“ initiierte mit Unterstützung von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich die Gestaltung von drei prominenten Kreisverkehren. Zwischen 2013 und 2015 wurden die auffallenden Skulpturen von Tarek Zaki („O“ bei Hagenbrunn), Priscilla Monge („The House“ bei Leobendorf) und Jitish Kallat („Here After Here After Here“ bei Stockerau) eröffnet. Sie verwandeln die Kreisverkehre in Tore zur Kleinregion und richten gleichzeitig den Blick in die ganze Welt hinaus. 

Nun wurden erstmals Landschaftsarchitekten eingeladen, einen weiteren Kreisverkehr bei Hagenbrunn zu gestalten. Der Entwurf von Auböck + Kárász Landschaftsarchitekten legt den Fokus auf die Region selbst und greift ein prägendes Element der Kulturlandschaft von Hagenbrunn auf – den Weinbau. Zentrales Element sind dabei die Rankhilfen, die, auch wenn sie nur unterstützende Funktion haben, dennoch unser Bild vom Weinanbau durch ihre charakteristischen Strukturen prägen.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen zur Eröffnung nach Hagenbrunn ab Wien zwischen Universität und Rathauspark.
Abfahrt: 15.00 Uhr, Rückfahrt: ca. 18.00 Uhr.
Um Anmeldung bis 30. August 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273 oder publicart@noel.gv.at.
Unkostenbeitrag: 5 EUR.


TIPP

Foto Buchcover
© Literaturedition Niederösterreich

Buchpräsentation

Helmut Chorherr:
Unheil Hitler!
Texte gegen den Nationalsozialismus

Samstag, 16. September 2017, 16:00 Uhr

Museum ERLAUF ERINNERT
3253 Erlauf, Kirchenplatz 3

Szenische Lesung mit: Erika Deutinger, Kurt Hexmann und Helmut Korherr

Musik: Maren Rahmann & Rudi Görnet


Shuttlebus zur Buchpräsentation nach Erlauf, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark.
Abfahrt: 14.00 Uhr, Rückfahrt: ca. 18.00 Uhr.
Um Anmeldung bis 8. September 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 13104 oder noe-literaturedition@noel.gv.at.
Unkostenbeitrag: 5 EUR.



Eröffnung des temporären Kunstprojekts "Du oder ich? Collective Soul. Ethik des Miteinanders"

Ðejmi Hadrovic
Ðejmi Hadrovic, „Zahida is a Feminist“© Ðejmi Hadrovic

Freitag, 16. Juni 2017, 16:00 Uhr
bei der Wachauarena Melk


mit Arbeiten von

Lina  Albrikiene, Cäcilia Brown & Marc-Alexandre Dumoulin & Baptiste Elbaz, Dante Buu, Libidiunga Cardoso & Caetano Carvalho & MASSARES, Giovanna Graziosi Casimiro, Female Obsession, Ðejmi Hadrovic, Olson Lamaj, Daniel Lie, Kadija de Paula & Chico Togni, Jianan Qu, TEAM OLYMP

kuratiert von Ursula Maria Probst, produziert von Martina Fürst

Performances zur Eröffnung:

  • TEAM OLYMP, Niagara Melk 
  • Libidiunga Cardoso, Exorbitant Exuberance 
  • Daniel Lie, Preparation

Bereits 2010 fand eine Kooperation der Freunde der Festspiele Melk und Alexander Hauer, künstlerischer Leiter der Sommerspiele Melk, mit Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich statt. Unter dem Titel „Status Quo Vadis“ wurden die Bevölkerung sowie Besucherinnen und Besucher im erweiterten Stadtraum von Melk eingeladen, sich auf künstlerische Interventionen einzulassen. 2017 stehen die „Bartholomäusnacht“ und im Hintergrund das Jubiläum des Thesenanschlag Luthers auf dem Spielplan. Aus dem Bedürfnis heraus, die darin angelegten Themen gesellschaftsübergreifender Konflikte und Möglichkeiten friedvollen Zusammenlebens mitten im Alltag von Melk zu verankern, wurde die Kuratorin Ursula Maria Probst erneut eingeladen, temporäre Projekte, Interventionen  und Performances zusammen mit Künstlerinnen und Künstler zu realisieren. Diese bereichern über die Sommermonate das Kulturangebot der Stadt und laden zur Auseinandersetzung und Diskussion ein. Weitere Informationen finden Sie unter publicart.at/kalender.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen zur Eröffnung nach Melk ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 14:15 Uhr, Rückfahrt: ca. 20:00 Uhr. Um Anmeldung bis 14. Juni 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.  

> Wachau Kultur


Pflanzenbörse

Wolfgang Woessner
Christian Philipp Müller, „Die Neue Welt“© Wolfgang Woessner

ein Projekt rund um „Die Neue Welt. Eine Art Locus amoenus“
von Christian Philipp Müller

Samstag, 24. Juni 2017, 18:00 Uhr 
im Stiftspark Melk


2006 wird „Die neue Welt“ als situationsbezogene Skulptur von Christian Philipp Müller im Stiftpark in Melk realisiert und seitdem unter wechselnder Bepflanzung – betreut und gestaltet von Andrea Edelbacher – verändert. In mittlerweile 10-jähriger Zusammenarbeit von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich, Stift Melk, evn sammlung und dem Künstler finden regelmäßig Intermezzi statt. 2017 ist der Kulturtechnik des Tauschs gewidmet: anlässlich einer Pflanzenbörse können Besucherinnen und Besucher Sorten aus der der „neuen Welt – Kultur 2017“ im Eins-zu-Eins-Tausch gegen mitgebrachte Pflänzchen erhalten oder gegen eine Spende erwerben. 

Shuttlebus ab 15 Teilnehmerinnen von Wien zum Stiftspark Melk, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 16:15 Uhr, Rückfahrt ca. 21:00 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten bis 20.6.2017 unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag: 5 Euro.

Weitere Informationen unter publicart.at/kalender.


Landpartie Extra

Wolfgang Woessner
„COUNTERPOINTS“ (Elisabeth Penker, Franz Kapfer)© Wolfgang Woessner

Permanent / Temporär
Samstag, 24. Juni 2017
Abfahrt 10:00 Uhr


Die Landpartie Extra 2017 geht konzentriert auf Fragen im Spannungsfeld zwischen permanenten und temporären Gestaltungen ein. Dabei richtet sich der Fokus auf die Veränderung der Wahrnehmung eines Ortes durch die zeitbegrenzte Positionierung von Kunst im öffentlichen Raum und einer möglichen Nachwirkung der Konditionierung des Blicks, auch wenn temporäre Kunst wieder verschwindet. Stationen sind der Schlosspark Grafenegg, wo  anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Kunst im Park“ den permanent aufgestellten Kunstwerken drei temporäre Arbeiten von Simon Faithfull, Elisabeth Penker und Franz Kapfer als "COUNTERPOINTS" gegenübergestellt werden; Melk, wo für das  Projekt "Du oder ich? Collective Soul. Ethik des Miteinanders" internationale und österreichische KünstlerInnen eingeladen wurden, in ihren Interventionen und Performances gesellschaftliche Konflikte in medial unterschiedlichen Ausdrucksformen zu thematisieren. Das Projekt „ Die Neue Welt“ von Christian Philipp Müller im Stiftpark Melk ist permanent angelegt, unterliegt aber durch den Wandel der Jahreszeiten einer stetigen Veränderung. 

Genaue Angaben zur Anmeldung, Abfahrtszeiten und Kosten unter publicart.at/kalender.


Eröffnung der Ausstellung "Wunderkammer"

Ingeborg Strobl
Ingeborg Strobl, „Wunderkammer“© Ingeborg Strobl

Ingeborg Strobl
Sonntag, 2. Juli 2017, 15:00 Uhr
im museumORTH, Schlossplatz 1, Orth an der Donau

Kuratorin: Hilde Fuchs – in der Reihe Alltagskultur und Gegenwartskunst 

Mit Ingeborg Strobl lädt das museumORTH in Kooperation mit Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich KünstlerInnen bereits zum achten Mal eine Künstlerin ein, die am Schnittpunkt von öffentlichem Raum und Ausstellungsraum arbeitet. Zuletzt waren Installationen von Lois Weinberger, Annja Krautgasser und Josef Reiter zu sehen und zu hören.

Die Wunderkammern oder Kunstkammern der Spätrenaissance und des Barock gingen aus den früheren Raritäten- oder Kuriositätenkabinetten (Panoptika) hervor und bezeichnen ein Sammlungskonzept aus der Frühphase der Museumsgeschichte, das Objekte in ihrer unterschiedlichen Herkunft und Bestimmung (wie Artefakte und Naturalien) gemeinsam präsentierte. Dieses Konzept wird von Ingeborg Strobl in die Gegenwart übertragen, Gegenstände werden aus vertrauten Zusammenhängen gelöst und als besonders und ungewöhnlich kostbar zur Schau gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter publicart.at/kalender.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen zum museumORTH, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 14.00 Uhr, Rückfahrt: ca. 17.00 Uhr. Um Anmeldung bis 29. Juni 2017

wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.

> Zum museumORTH


TIPP

Kandl
Helmut & Johanna Kandl, „Die Malerin, der Koch und die Alchemie“© Wolfgang Woessner

Kunstgespräch mit Helmut & Johanna Kandl
Sonntag, 18. Juni 2017, 16:30 Uhr
im Kunstraum Weikendorf


Vor knapp einem Monat wurde die Installation von Helmut & Johanna Kandl im Kunstraum Weikendorf eröffnet. Seitdem wachsen und gedeihen Flachs, Lein und Mohn vor dem Gebäude: Was es mit dem angelegten Garten, der Farbproduktion und der Arbeit der Kandls auf sich hat, soll näher in einem gemeinsames Gespräch mit den Kunstvermittlerinnen Gabriele Stöger und Bärbl Zechner erkundet werden. 


Eröffnung der Platzgestaltung "Ursa Major"

"Ursa Major"
© Irena Eden und Stijn Lernout

von Irena Eden und Stijn Lernout 
Samstag, 03. Juni 2017, 15.00 Uhr 
in Petzenkirchen


Petzenkirchen ist eine kleine Marktgemeinde bei Melk. Nach dem Umbau des Gemeindezentrums wurde auch der Hauptplatz neu gestaltet. Auf ihm sollte ein identitätsstiftendes Zeichen für den Ort entstehen, das auf den Namen und damit den Ursprung der Gemeinde Bezug nimmt.

Der aus einem geladenen Wettbewerb hervorgegangene Entwurf des Künstlerduos Irena Eden und Stijn Lernout besticht durch seine charmante wie leichtfüßige Umsetzung der Aufgabe. Sie nehmen in ihrer Gestaltung Bezug auf das Sternenbild „Großer Bär“ und setzen dieses in Form von speziell entwickelten Lichtstelen um. Sie schaffen einen Raum auf dem Platz, der sich in das Gesamtgefüge integriert und der zum Verweilen und zum Austausch einlädt. Gleichzeitig sticht die Gestaltung durch die markanten Stelen und in der Nacht vor allem durch das auffallende Lichtspiel und die Lichtfarbe ins Auge.

Weitere Informationen unter publicart.at/kalender.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Petzenkirchen, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 13.00 Uhr, Rückfahrt: ca. 17.00 Uhr. Um Anmeldung bis 01. Juni 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR. 


Eröffnung der Sitz-Skulptur "Schwemmen"

Christine und Irene Hohenbüchler
© Christine und Irene Hohenbüchler

von Christine und Irene Hohenbüchler 
Montag, 05. Juni, 14.00 Uhr 
Edlesbergerteich bei Martinsberg


Im Zuge der NÖ Landesausstellung 2017 wurden die zwei Weitwanderrouten Kremstalweg und Ysper-Weitental Rundwanderweg als Leitprojekt adaptiert und als „ECHTdeckungsrouten“ neu positioniert. Die beiden Wanderwege überschneiden sich einmalig bei dem idyllisch gelegenen Edlesbergerteich, der sich im Sommer nicht nur bei Anglern sondern auch bei Badegästen großer Beliebtheit erfreut.  

Um den Kreuzungspunkt sichtbar zu machen und gleichzeitig eine Möglichkeit zum Verweilen anzubieten, wurden die Künstlerinnen Christine und Irene Hohenbüchler eingeladen, eine Skulptur für den im Wald gelegenen Ort zu entwickeln.  Die entstandene Arbeit greift die bestehende Situation der sich überschneidenden Wege in Form von zwei Metallbahnen auf, die am gemeinsamen Schnittpunkt einen Tisch bilden und Sitzmöglichkeiten für bis zu 7 Personen bieten.

Weitere Informationen unter publicart.at/kalender.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen zum Edlesbergerteich, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 11.45 Uhr, Rückfahrt: ca. 16.00 Uhr. Um Anmeldung bis 01. Juni 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.


Horizontalturm Lanzendorf

Horizontalturm Lanzendorf
© Magdalena Frey

Eröffnung der Installation und Ausstellung 
von Ingo Vetter mit Fotocollagen von Magdalena Frey 
Samstag, 20. Mai 2017, 17.30 Uhr 
2130 Mistelbach, Kappellenweg 206

Lanzendorf, eine kleine Katastralgemeinde von Mistelbach, ist bekannt für seine schöne Kellergasse. Seit dem Frühjahr 2017 ist der Ort um eine Attraktion – den „Horizontalturm Lanzendorf“ – reicher. Im Zuge eines Wettbewerbs wurden eine Aussichtsplattform, ein Ausstellungsraum sowie ein markantes Zeichen in der Landschaft gesucht. Diese umfangreiche wie fordernde Aufgabe löste der deutsche Künstler Ingo Vetter auf beeindruckende Weise, indem er den Turm eines ausrangierten Windrads zum Ausstellungsraum für die Fotocollagen der lokalen Künstlerin Magdalena Frey umfunktioniert.  

Weitere Informationen unter publicart.at/kalender.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Lanzendorf, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 16.15 Uhr, Rückfahrt: ca. 19.00 Uhr.

Um Anmeldung bis 18. Mai 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.


UND

UND Granitinstallation
© Gabriele Berger

Eröffnung der Granitinstallation 
von Gabriele Berger 
Samstag, 27. Mai 2017, 18.00 Uhr 
Pöggstall / Landesausstellung

Anfang April wurde in Pöggstall die diesjährige Landesausstellung „Alles was Recht ist“ eröffnet. Im feinfühlig wie aufwendig restaurierten Schloss Pöggstall wird der Geschichte der Rechtsprechung sowie dem gemeinsamen Gestalten des Zusammenlebens der Menschen nachgegangen. Auf dem Weg zum Schloss passieren die Besucherinnen und Besucher die neu aufgestellte Granitinstallation „UND“ der Bildhauerin Gabriele Berger.  

Drei bis zu über zwei Meter hohe Granitobjekte stehen entlang des Fußweges zum Kanonenrondell. Für die meisten Betrachterinnen und Betrachter erschließt sich erst mit dem zweiten Blick, dass die Steine „lesbar“ sind und in ihrer Abfolge das Wort „UND“ ergeben. Einmal tritt der Stein als N klar erkennbar in den Vordergrund, einmal fasst der Stein die Landschaft ein und lässt in der Rundung ein D nur vermuten. Stein und Landschaft, Form und Kontur wechseln sich ab bzw. gehen ineinander über.  

Zur Eröffnung spielt The Cimi Schulz Show.

Weitere Informationen unter publicart.at/kalender.

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Pöggstall, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 16.00 Uhr, Rückfahrt: ca. 20.00 Uhr.

Um Anmeldung bis 24. Mai 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR. 


Architekturlandschaft Niederösterreich - 1848 bis 1918

Architekturlandschaft NÖ
© Andreas Buchberger

Buchpräsentation 
Donnerstag, 18. Mai 2017, 18.00 Uhr 
Rainer Villa / Gallerie Menotti 
2500 Baden, Rainerweg 1

Ein handlicher Führer zu Bauten aus einer Zeit tief greifender und für Gesellschaft und Architektur prägender Veränderungen in Niederösterreich, der Werke bekannter Architekten der Zeit ebenso zeigt, wie bisher wenig beachtete Bauten. 

Um Anmeldung wird gebeten unter office@orte-noe.at.


Museumsfrühling Niederösterreich

Erlauf erinnert
© Heidi Schatzl

Tipp 
Samstag, 20. Mai und Sonntag, 21. Mai 2017
MUSEUM ERLAUF ERINNERT


Workshop mit der Künstlerin Heidi Schatzl in der Ausstellung "The Examined Life/Das Geprüfte Leben" und Gespräch mit Künstlerin und MuseumskuratorInnen zum Archiv der Geschichte, Sammeln sowie Arbeiten mit historischen Materialien.

Weitere Informationen zu "The Examined Life/Das Geprüfte Leben" unter publicart.at/presse

Weitere Informationen zum Programm im MUSEUM ERLAUF.


Landpartie II

Landpartie II 2017
© Ingo Vetter

Samstag, 20. Mai 2017, Abfahrt 10 Uhr

Zustiegsmöglichkeit Mistelbach 11.15 Uhr

Und wieder ist das Weinviertel das Ziel einer Landpartie zur Kunst im öffentlichen Raum. Rund um Mistelbach ist das Netz der Kunstwerke besonders dicht. Schwerpunkt ist diesmal eine intensive Auseinandersetzung mit den "Bildgeschichten" des Fotografen und Künstlers Heinz Cibulka. 

Weitere Informationen zur Anmeldung unter publicart/kalender.

Erste Station auf der Fahrt ist sein Weinviertler Bilderfries inmitten der Weinberge hoch über Mistelbach, eindrucksvoll präsentiert in einer extra dafür 2001 entstandenen Architektur von Klaus Stattmann.  

Einen tiefen Einblick in die ländliche Kultur des niederösterreichischen Weinviertels geben auch die Stationen auf dem Meditationsweg in Ladendorf, wo es Gelegenheit geben wird mit Heinz Cibulka über seine Arbeit zu sprechen.   

Nach dem Mittagessen in Ladendorf geht die Fahrt über einen kurzen Umweg durch die Kulturlandschaft Paasdorf nach Hüttendorf zu einem Wiedersehen mit der eigenwilligen, floralen Platzgestaltung von Thomas Stimm aus dem Jahr 2009.   

Letzte Station auf der Fahrt ist die Eröffnung des "Horizontalturm Lanzendorf" in Lanzendorf. Der Künstler Ingo Vetter hat mit der Umfunktionierung eines Windrades einen Ausstellungsort für die Filmemacherin und Fotografin Magdalena Frey geschaffen, und damit die Umgebung von Mistelbach um eine weitere künstlerische Arbeit bereichert.  

Rückkehr nach Wien ca. 19.30 Uhr. 

Konzept/Organisation: Bärbl Zechner 
Assistenz: Klara Krgovic


Eröffnung der Installation - „The Examined Life / Das geprüfte Leben“

Erlauf erinnert
© Heidi Schatzl

Die Manuskripte des Ernst F. Brod – eine Autobiographie des 20. Jahrhunderts
von Heidi Schatzl
Samstag, 6. Mai 2017, 18.00 Uhr
Museum ERLAUF ERINNERT

Im Mai 2015 wurde das Museum ERLAUF ERINNERT als Vernetzungsort von Zeitgeschichte, Erinnerungskultur und Gegenwartskunst eröffnet. Ein Teil der Ausstellungsfläche ist temporären Projekten gewidmet: Nachdem die Künstlerin Tatiana Lecomte mit einem Buchprojekt zwei vor den Nazis geflohenen Erlaufern ein temporäres Denkmal gesetzt hat, stellte der deutsch-syrische Künstler Manaf Halbouni 2016 einen Bezug zu gegenwärtigen Kriegsschauplätzen her. In diesem Jahr lädt die Künstlerin Heidi Schatzl die Besucher und Besucherinnen ein, in die Autobiographie des aus Erlauf emigrierten Ernst F. Brod einzutauchen.

Weitere Informationen unter publicart.at/presse sowie unter http://www.erlauferinnert.at/home.php

Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Erlauf, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 15.30 Uhr, Rückfahrt: ca. 21.30 Uhr. Um Anmeldung bis 4. Mai 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.


Eröffnung der Ausstellung - „Die Malerin, der Koch und die Alchemie“

Weikersdorf
© Helmut & Johanna Kandl

von Helmut & Johanna Kandl
Samstag, 13. Mai 2017, 16.00 Uhr
im Kunstraum Weikendorf


Der Kunstraum Weikendorf besteht mittlerweile seit 10 Jahren und wird auch dieses Jahr mit zwei Ausstellungen bespielt. Nach Projekten mit so unterschiedlichen KünstlerInnen wie Jorit Aust, Petra Ferjankova, Werner Reiterer und
Anna Meyer entschied sich das lokale Juryteam für eine Ausstellung mit Helmut & Johanna Kandl. Diese beeindrucken immer wieder durch ihre Auseinandersetzung mit globalen wirtschaftlichen und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen mittels vielfältiger künstlerischer Medien und durch feinfühlig-poetischen Umsetzungen.


Weitere Informationen unter publicart.at/presse.

Weitere Bilder und Termine unter publicart.at/Kalender.


Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen zum Kunstraum Weikendorf, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 14.30 Uhr, Rückfahrt: ca. 19.00 Uhr. Um Anmeldung bis 11. Mai 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.


Eröffnung des temporären Kunstprojekts - „COUNTERPOINTS. Kunst im Park 2017“

Grafenegg
© Grafenegg Betriebsges.m.b.H

am Sonntag, den 14. Mai 2017, 14:00 Uhr
im Schlosspark Grafenegg

mit Installationen von Simon Faithfull, Franz Kapfer und Elisabeth Penker


Eröffnungsprogramm: The Art Echo, ein performativer Rundgang mit Antonia Prochaska, Künstlerin; Musik von Wladigeroff Brothers & Friends

Der rund 300 Jahre alte, 32 Hektar große Park des Schlosses Grafenegg ist seit 2007 Schauplatz eines hochkarätigen Konzertangebots und wurde in den vergangenen Jahren mit der permanenten Skulpturenausstellung „Kunst im Park“ zu einer Kunst- und Kulturlandschaft der Gegenwart weiterentwickelt. Mittlerweile fügen sich acht Skulpturen-Projekte und die expressive Architektur der Freilichtbühne „Wolkenturm“ in eine beeindruckende Baum- und Pflanzensammlung ein, die im Stil eines Englischen Landschaftsgartens angelegt wurde.

Generalthema für die Skulpturen im Park mit Arbeiten u.a. von Mark Dion, Manfred Pernice und Marjetica Potrc ist eine kritische Auseinandersetzung mit Inszenierung und Repräsentation als tradierte Rollen der Kunst. Im Frühjahr 2017 wird diese Kunstlandschaft mit derGesellschaft von drei temporären Interventionen von Simon Faithfull, Franz Kapfer und Elisabeth Penker ergänzt. Zusammengefasst unter dem Titel „COUNTERPOINTS“ sind die Projekte keinem gemeinsamen Thema verpflichtet, sondern beziehen sich auf den Ort, seine Funktionen und dessen Geschichte.


Weitere Informationen unter publicart.at/presse sowie unter www.grafenegg.com


Shuttlebus ab 15 TeilnehmerInnen nach Grafenegg, ab Wien zwischen Universität und Rathauspark. Abfahrt: 12.30 Uhr, Rückfahrt: ca. 17.00 Uhr. Um Anmeldung bis 11. Mai 2017 wird gebeten unter +43 (0) 2742 9005 16273. Unkostenbeitrag 5 EUR.


Landpartie I

© Wolfgang Woessner
© Wolfgang Woessner

Samstag, 22. April 2017, Abfahrt 10 Uhr
Lindabrunn, Hernstein, Hainfeld, Türnitz

Am 22. April ist es wieder soweit. Die erste Landpartie in diesem Jahr startet von Wien aus in die südlich anmutende Landschaft um die Gemeinde Lindabrunn. Etwas außerhalb des Ortes, auf einem, auch wegen seiner einzigartigen Flora bemerkenswerten Areal, erinnern Steinskulpturen internationaler Bildhauer an das von 1967 bis 1997 stattgefundene Symposium Lindabrunn. Der Künstler Leo Schatzl wird vor Ort über die neuesten Aktivitäten am Gelände erzählen.

2002 haben die Architektin Jutta Gössler und der Künstler Hans Wörtl die Vinzenz-Kapelle konzipiert und gestaltet. Unweit von Hernstein, umgeben von Schwarzföhren, erinnert sie an den für die Region so wichtigen Berufstand der Pecherei und ist allen verstorbenen Pechern gewidmet. Nach dem Mittagessen in luftiger Höhe folgt ein kurzer Abstecher nach Hainfeld. In der Cafeteria des Landespensionstenheims hat die Künstlerin Karin Frank der Hauskatze ein 183 cm großes Denkmal gesetzt.

Fortgesetzt wird die Fahrt durch das Mostviertel nach Türnitz, seit Jahrhunderten wichtiger Ort entlang des Pilgerwegs Via Sacra in Richtung Mariazell. 3 km entfernt vom Ortskern gelangt man zur 1729 entstandenen barocken Kapelle "Maria Siebenbrünn" und dem von den Architektinnen Anna Wickenhauser und Henny Liebhart-Ulm 2014 neu gestalteten Brunnenhaus für ein historisches Muschelbecken und der Einhausung eines Reliefs.

Rückkehr nach Wien ca. 19 Uhr

Konzept und Organisation
Bärbl Zechner

Foto: Von Eins zu Zwei, Anna Wickenhauser, Henny Liebhart-Ulm, Türnitz, 2014


Eröffnung der Skulptur ZELL

ZELL © Christian Schwarzwald
ZELL© Christian Schwarzwald

von Christian Schwarzwald
Freitag, 7. April 2017, 15:00 Uhr
Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften Krems

Im lichtdurchfluteten Foyer der von Delugan Meissl neu entworfenen Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems werden die Studierenden und Lehrenden seit dem Frühjahr 2017 von der visuell faszinierenden Installation von Christian Schwarzwald begrüßt. Mit dem Entwurf für „Zell" ging er als Gewinner eines geladenen Wettbewerbs hervor.

Die Zelle als kleinste lebende Einheit aller Organismen und somit auch grundlegendes Forschungsgebiet der Medizin spiegelt sich nicht nur in der Arbeit für die Privatuniversität sondern auch im Ansatz der Arbeitsweise des Künstlers Christian Schwarzwald wieder. Für ihn stellt das Medium Zeichnung Kernelement und Ausgangspunkt für sein Verständnis der Welt dar. „Zell" soll den „Kern" des Universitätsgebäudes bilden, indem es in seiner Verdichtung und gleichzeitigen Auffächerung die Konzentration und Präzision sowie die Neugierde und Offenheit des wissenschaftlichen Arbeitens visuell nachvollziehbar macht.

Weitere Informationen unter publicart.at/presse.

Weitere Bilder unter publicart.at/Kalender.


Künstlergespräch zum Mahnmal

COUNTERPOLES / Widerstäbe
COUNTERPOLES / Widerstäbe© Peter Kozek, Anna Wickenhauser

COUNTERPOLES / Widerstäbe
von Peter Kozek
Sonntag, 23. April 2017, 18:00 Uhr
Josefsplatz in Baden

Die Kunstinstallation Counterpoles / Widerstäbe von Peter Kozek ist aus einem geladenen Wettbewerb für die Gestaltung eines Mahnmals für die Opfer des Nationalsozialismus in Baden als Gewinner hervorgegangen und wird Ende April der Öffentlichkeit übergeben.

An einem der meist frequentierten Orte in Baden, dem Josefsplatz, zwischen Arnulf Rainer Museum und der Endstation der Badner Bahn gelegen, wird Peter Kozeks Arbeit Counterpoles / Widerstäbe auf rund 1300 m2 errichtet. Kozeks Entwurf sieht eine Anordnung von 36 Metallstäben vor, die sich in unterschiedlichen Winkeln aus dem Boden aufrichten. Die Stäbe wirken scheinbar zufällig und unsystematisch auf der Grundfläche verteilt. Der Komposition liegt jedoch ein präzise erdachtes Ordnungsprinzip zugrunde: der Künstler hat einen über dem Platz schwebenden Davidstern imaginiert, der zur Badener Synagoge hin ausgerichtet ist.

Weitere Informationen unter publicart.at/presse.


Landpartie zur Kunst im öffentlichen Raum I

Landpartie zur Kunst im öffentlichen Raum I
Von ein zu zwei© Wolfgang Woessner

Samstag, 22. April 2017, Abfahrt 10:00 Uhr

Um der Dichte an bestehenden wie neu eröffneten Projekten im öffentlichen Raum in Niederösterreich gerecht zu werden, werden seit dem Beginn der Landpartien 2005 erstmals sieben Rundfahrten angeboten. Im Dialog mit KünstlerInnen, InitiatorInnen und Interessierten lädt die Kunst- und Kulturvermittlerin Bärbl Zechner zum Neu- und Wiederentdecken zahlreicher Kunstwerke in ganz Niederösterreich ein.

Bei der ersten Fahrt werden sehr spezifische Herausforderungen beleuchtet, mit denen KünstlerInnen in ihrer Arbeit im baulichen Kontext konfrontiert werden; wie kann sich Kunst im Alltag der BewohnerInnen von Landespflegeheimen integrieren; wie einem historischen Wasserbecken und religiösen Relief ein neues „Zuhause" geben; wie einem ausgestorbenem Beruf ein Denkmal setzen?

Weitere Informationen zu den Landpartien unter http://www.publicart.at/de/vermittlung/kunstvermittlung/landpartien2017/348/.

Weitere Bilder unter publicart.at/presse.


Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum - forschen, schreiben, lehren

Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum - forschen, schreiben, lehren
The School of Walls and Space© Nils Norman

Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum - forschen, schreiben, lehren
mit Sabine Dahl Nielsen (KØS Museum für Kunst im öffentlichen Raum), Nils Norman (Künstler, Professor der School of Walls and Space), Michèle Novak (Herausgeberin "Common -Journal für Kunst und Öffentlichkeit")

Dienstag 14. März 2017, 17:30 Uhr
Kunstraum Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien

Moderation: Anna Soucek

Nach einem intensiven Künstlergespräch zwischen Hamish Fulton und Michael Höpfner widmet sich die Gesprächsreihe zur Kunst im öffentlichen Raum wieder einem thematischen Schwerpunkt und präsentiert am 14. März Instiutionen und Initiativen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln zur Kunst im öffentlichen   Raum forschen.
Das Museum KØS in Dänemark wurde bereits 1977 eröffnet und ist eines der wenigen Museen für Kunst im öffentlichen Raum. Sabine Dahl Nielsen gibt einen Einblick in die Besonderheiten des Sammelns und Ausstellens von Kunst im öffentlichen Raum. Nils Norman ist bekannt als Künstler, der sich kritisch mit   Veränderung des öffentlichen, urbanen Raums auseinandersetzt und in seinen Projekten alternative Nutzungsmöglichkeiten aufzeigt. Wie er versucht, das künstlerische Arbeiten im und mit dem öffentlichen Raum an Studierende zu vermitteln, ist Teil seines Vortrags. Raumtheorie, Landschaftsplanung und Kunst sind unterschiedliche Disziplinen, in denen Michèle Novak tätig ist und die sich alle unter verschiedenen Fragestellungen mit dem öffentlichen Raum auseinandersetzen. Mit dem Online-Portal "Common" versucht sie, eine Plattform zum gemeinsamen Austausch zu schaffen.
Inwieweit prägt der jeweilige institutionelle Hintergrund den Blick auf die Kunst im öffentlichen Raum? Inwiefern haben sich die Kunst im öffentlichen Raum und die Auseinandersetzung damit in den letzten Jahren verändert? Diesen und weiteren Fragen geht die anschließende Diskussion mit den Vortragenden nach. Nach einer Reihe von Gesprächen über thematische Schwerpunkte rund um den Themenkomplex Kunst im öffentlichen Raum konzentriert sich der bevorstehende Gesprächsabend auf zwei künstlerische Positionen. Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich hat - in Kooperation mit dem Kunstraum Niederoesterreich - Hamish Fulton und Michael Höpfner eingeladen, ihre Arbeit zu präsentieren und im Gespräch mit dem Kurator und Museumsdirektor Lorenzo Giusti (MAN_Museo D´Arte Provincia Di Nuoro) diese unter anderem mit Blick auf den Perfomance-Begriff zu reflektieren.
Die Vorträge und die Diskussion werden in englischer Sprache geführt.
"Gehen ist Leben, Kunst reflektiert das Leben auf verschiedenste Art und Weise. Gehen ist schlichtes Dasein, ist eine direkte Form Umwelt wahrzunehmen; aber doch bleibt der Prozess immer gleich: ein Schritt folgt dem nächsten Schritt. Das Denken der Menschen und die Kunst ändern sich über die Jahre; die Schritte aber bleiben die gleichen." (Michael Höpfner)


Vorschau 2017

Kior - Vorschau 2017
© Wolfgang Wössner


Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich freut sich, im Jahr 2017 rund 20 vielfältige Projekte - von der Platzgestaltung über Mahnmale bis zu temporären Interventionen und Ausstellungen - eröffnen zu können. Wir erlauben uns, Ihnen drei Schwerpunktblöcke vorzustellen.
 
Bereits seit mehreren Jahren werden über Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich Projekte realisiert, die sich mit Ereignissen während des zweiten Weltkrieges auseinandersetzen und neue Formen der Erinnerungskultur suchen. Nach einer Publikation von Tatiana Lecomte und den Installationen von Manaf Halbouni schafft dieses Jahr Heidi Schatzl eine Rauminstallation, die das autobiographische Manuskript des in den 40er Jahren in die USA ausgewanderten Erlaufers Ernst Brod erstmals einsehbar macht. In Baden entsteht auf dem Josefplatz ein raumgreifendes und gleichzeitig feinfühliges Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus von
Peter Kozek. Ein weiteres Mahnmal wird für Lunz am See konzipiert, das am heutigen Gelände des Wasserclusters an die von den Nationalsozialisten begangenen Verbrechen vor Ort und in der Region erinnert.
 
2017 werden an sehr unterschiedlichen Standorten in Niederösterreich zwei temporäre Projekte realisiert. Die Installationen von Simon Faithfull, Franz Kapfer und Elisabeth Penker nehmen im Schlosspark Grafenegg sowohl historische als auch formale Bezüge zu diesem vielseitigen kulturellen Ort.
Ursula Probst kuratiert in Melk auf Anregung der dortigen Sommerspiele Positionen, die ausgehend von der gesellschaftlichen Bedeutung der Bartholomäus Nacht gegenwärtige Bezugspunkte im Stadtraum, beim Stift Melk sowie an der Uferpromenade als Plakate, Performances und Skulpturen
auftauchen.
 
Dieses Jahr starten erstmals sieben Landpartien zu thematischen Rundfahrten, facettenreiche Begleitprogramme zu temporären Projekten als auch die Entwicklung eines neuen Vermittlungsformats. Derzeit läuft ein künstlerischer Wettbewerb, um neue Wege zu finden, die vielfältigen Kunst am Bau Projekte an Landesberufsschulen den SchülerInnen zu vermitteln
und diese zu einer weiteren Auseinandersetzung anzuregen.
 
Eine Auswahl an Projekten für 2017:
14. März, 17.30 Uhr / Gespräch zur Kunst im öffentlichen Raum im
Kunstraum NOE
07. April, 15.00 Uhr / Christian Schwarzwald, K.L. Privat Universität Krems
23. April, 15.00 Uhr / Peter Kozek, Baden
06. Mai, 18.00 Uhr / Heidi Schatzl, Erlauf
13. Mai, 16.00 Uhr / Helmut und Johanna Kandl, Kunstraum Weikendorf
14. Mai / Simon Faithfull, Franz Kapfer, Elisabeth Penker, Schlosspark
Grafenegg
20. Mai / Ingo Vetter, Magdalena Frey, Lanzendorf
27. Mai / Gabriele Berger, Pöggstall
03. Juni / Irena Eden, Stijn Lernout, Petzenkirchen
05. Juni / Christine und Irene Hohenbüchler, Martinsberg
16. Juni / Ursula Probst, Melk
24. Juni / Christian Philipp Müller, Stiftspark Melk
09. Juli / Ingeborg Strobl, museum_ORTH im Schloss Orth a. d. Donau
 
Ausführliche Informationen zu Landpartien, Projekten, KünstlerInnen sowie
allen Eröffnungsterminen finden Sie unter http://www.publicart.at/de/home/.

Informationen zu den Jahren 2016 bis 2008 finden Sie Downloadbereich.

weiterführende Links
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Ihre Kontaktstelle des Landes für Kunst im öffentlichen Raum

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 2 3109 St. Pölten E-Mail: publicart@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13203
Fax: 02742/9005 - 13910   
Letzte Änderung dieser Seite: 16.10.2017
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