Buchneuerscheinung: „Klostersturm“ im Gau „Niederdonau“

Peter Gretzel, „Klostersturm“ im Gau „Niederdonau“. Die Geschicke des nicht enteigneten Zisterzienserstiftes Zwettl (Studien und Forschungen aus dem Niederösterreichischen Institut für Landeskunde 66), St. Pölten: Verlag NÖ Institut für Landeskunde 2017.

272 S., ill.

Cover Studien und Forschung Band 66
© NÖ Institut für Landeskunde

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zahlreiche Klöster und Stifte in Österreich enteignet oder aufgehoben. Die Konvente mussten ihre Klöster in der Regel verlassen und sich eine neue Bleibe suchen. In mehreren Klöstern des Gaues „Niederdonau“ blieben zwar Repressalien der Nationalsozialisten nicht aus, zu einer totalen Aufhebung kam es jedoch in den meisten Fällen nicht. Unter diesen nicht aufgehobenen Stiften war auch das Zisterzienserkloster Zwettl im Waldviertel.

Unter welchen Voraussetzungen Zwettl im „Klostersturm“ des Nationalsozialismus weiterbestehen konnte und welche Wege zwischen Anpassung und Widerstand man dabei wählte, wird in diesem detaillierten und quellennahen Buch untersucht. Eine allgemeine Darstellung des „Kirchenkampfes“ in Österreich und dem Schicksal der Klöster, insbesondere des Gaues „Niederdonau“, ermöglich eine Einordnung der Rolle Zwettls in diese Zeit des „Klostersturms“.

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Letzte Änderung dieser Seite: 23.8.2017
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