Wohnbauförderung Eigenheimsanierung

Sanieren - erfahren Sie hier alles über die aktuellen Fördermöglichkeiten für Ihr Eigenheim

Cover Broschüre Eigenheimsanierung
© Land NÖ

Was wird gefördert?

Die Eigenheimsanierung kann beantragt werden für Gebäude mit bis zu 500 m2 bestehender Wohnnutzfläche für:

  • die SANIERUNG solcher Gebäude und/oder
  • die SCHAFFUNG von bis zu zwei neuen Wohnungen durch Zu-, Um-, Auf- oder Einbauten in diese Gebäude.


Die förderbaren Sanierungsmaßnahmen finden Sie in der Informationsbroschüre ab Seite 14. 

Zur Antragstellung verwenden Sie bitte das Antragsformular.

Die Förderung ist ein jährlicher Zuschuss von 3 % des förderbaren Sanierungsbetrages über zehn Jahre; dabei handelt es sich um eine Unterstützung zur Rückzahlung eines Darlehens.

Anhand der bezahlten Rechnungen in Verbindung mit dem Punktesystem (auf Basis des Energieausweises) werden die geförderten Sanierungskosten ermittelt. Diese geförderten Sanierungskosten (anerkannte bezahlte Rechnungen) müssen als Darlehen (Ausleihung) mit mindestens zehn Jahren Laufzeit bei einem finanzierenden Institut aufgenommen werden.

  • Der Antrag kann nur von einer natürlichen Person (Privathaushalt) gestellt werden.
  • Das zu sanierende Gebäude muss fertiggestellt sein. (Die Fertigstellungsmeldung muss bei der Gemeinde aufliegen)
  • Ein Energieausweis mit den geplanten Sanierungsmaßnahmen ist berechnen zu lassen. Das Gebäudedatenblatt (Beilage C) mit den wichtigsten Ergebnissen ist dem Antrag beizulegen.
  • Ein Darlehen ist bei einem finanzierenden Institut (Bank) aufzunehmen.
  • Nach Abschluss der Arbeiten ist ein Nachweis über den Hauptwohnsitz der Bewohnerinnen vorzulegen.

Hinweis: Mit den Sanierungsmaßnahmen darf erst nach Einreichung des Antrags begonnen werden! Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist eine Endabrechnung mit allen bezahlten Rechnungen zu übermitteln.

Kann ich ohne Energieausweis um Sanierung ansuchen?

Für die Zuerkennung einer Förderung ist die Berechnung eines Energieausweises erforderlich. Zur Förderungsermittlung ist das Gebäudedatenblatt, welches die wichtigsten Ergebnisse davon beinhaltet, vorzulegen. Dieses erhalten Sie vom Energieausweisersteller.

Ausschließlich für folgende Punkte kann ohne Energieausweis eingereicht werden:

  • Präventivmaßnahmen für den Hochwasserschutz,
  • Instandsetzungsarbeiten nach Hochwässern,
  • Trockenlegungsarbeiten,
  • Maßnahmen für die Barrierefreiheit:
    → Bei Einreichung ohne Energieausweis werden für diese Maßnahmen einmalig 25 Punkte zuerkannt.
  • Behindertengerechte Maßnahmen für besondere Wohnbedürfnisse:
    → Maßnahmen, die den Wohnbedürfnissen von Menschen mit Behinderung bzw. pflegebedürftigen Menschen gerecht werden, können abhängig von Art und Ausmaß der jeweiligen Behinderung, gefördert werden. Ein entsprechender Nachweis über Art und Ausmaß der Behinderung bzw. der Pflegebedürftigkeit ist vorzulegen (ärztliche Bestätigung über die Notwendigkeit der Maßnahmen). Die Sanierungskosten der genannten Maßnahmen werden zu 100 % anerkannt.

Wann darf ich mit den Sanierungsarbeiten beginnen?

Mit den Sanierungsmaßnahmen darf erst nach Erhalt des Kennzeichens begonnen werden. Das Kennzeichen erhalten Sie nach Einreichung des Antrages! Für die Einreichung muss das aufgelegte Antragsformular verwendet werden und inklusive aller erforderlichen Beilagen übermittelt werden. 

Muss ich den Hauptwohnsitz im sanierten Objekt begründen?

Ja - spätestens bei der Endabrechnung ist ein Meldenachweis vorzulegen. Während der Bauphase ist die Meldung im Objekt nicht erforderlich.

Wann muss ich das Darlehen spätestens aufnehmen?

Spätestens bei der Endabrechnung. Mit Überprüfung der Endabrechnungsunterlagen erfolgt die Feststellung der endgültigen Förderungshöhe, diese wird sowohl der antragstellenden Person als auch dem finanzierenden Institut schriftlich mitgeteilt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die Abwicklung bezüglich des Zuschusses zwischen Förderstelle und dem finanzierenden Institut direkt.

Gibt es eine förderbare Obergrenze der Sanierungskosten?

Ja - die förderbare Obergrenze der Sanierungskosten beträgt € 500,-/m² Wohnnutzfläche. Maximal wird eine Wohnnutzfläche von 130m² für jede einzelne Wohnung gefördert. Dadurch können höchstens € 65.000,- (pro Wohnung) an Sanierungskosten gefördert werden. Das heißt, dass beispielsweise bei Wohneinheiten mit einer Wohnnutzfläche von mehr als 130m² die förderbaren Sanierungskosten anteilsmäßig auf 130m² zurück gerechnet werden.

Die Höhe des jährlichen Zuschusses ist dann abhängig von dem im Punktesystem gesammelten Punkten und der Kosten die im Zuge der Endabrechnung anerkannt werden.

Gibt es Fristen, die zu beachten sind?

Mit den Sanierungsmaßnahmen darf nach Erhalt des Kennzeichens (nach der Einreichung des Antrages) begonnen werden. 

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Ihr Kontakt zum Thema Wohnbauförderung

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wohnungsförderung
Landhausplatz 1, Haus 7A
3109 St. Pölten
E-Mail: post.f2auskunft@noel.gv.at
Tel: 02742/22133
Fax: 02742/9005-14050   
Letzte Änderung dieser Seite: 17.11.2017
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