LH Mikl-Leitner zur Digitalisierungsoffensive in den NÖ Landeskindergärten

„Win-Win-Situation für alle Beteiligten“

12.01.2020 | 13:30

Die Digitalisierungsoffensive des Landes Niederösterreich hält nun auch in der Kindergartenverwaltung Einzug. Die Kindergartenverwaltung soll digitalisiert und dadurch vereinfacht werden. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner dazu am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“: „Wir machen das nicht zum Selbstzweck, sondern wir wollen damit die Pädagoginnen und Pädagogen von Verwaltungsaufgaben entlasten, damit sie noch mehr Zeit haben für die Betreuung der Kinder, und das ist wohl das Wichtigste. Und wir wollen damit auch die zuständigen Behörden für das Kindergartenwesen vom Verwaltungsaufwand entlasten.“

Man wolle damit „weg von der Zettelwirtschaft, hin zu einer modernen und digitalen Verwaltung“, so die Landeshauptfrau weiters, die sich überzeugt zeigte: „Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: für die Verwaltung, für die Gemeinden als Kindergarten-Erhalter, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vor allem für unsere Kindergartenkinder.“

Weg von händisch geführten Listen, hin zu modernen Schnittstellen zwischen den Stellen im Kindergarten-Verwaltungsprozess, um den bürokratischen Aufwand zu senken: Das digitale Verwaltungsprogramm soll flächendeckend in allen 1.058 Landeskindergärten, 20 Bezirken, vier Statutarstädten und 573 Gemeinden in Niederösterreich zum Einsatz kommen. „Für jedes innovative Programm braucht es auch eine innovative Infrastruktur“, hielt die Landeshauptfrau dazu fest: „Darum werden wir ab Herbst 2020 alle Landeskindergärten mit modernen Laptops ausstatten. Dafür nehmen wir auch rund eine Million Euro in die Hand, und damit sorgen wir dafür, dass unsere Kindergärten diese Digitalisierungsoffensive im Verwaltungsbereich auch tatsächlich mittragen und umsetzen können.“

In ausgewählten Kindergärten wie etwa in Göllersdorf hat man bereits erste Erfahrungen mit der Digitalisierungs-Offensive sammeln können. Kindergartenleiterin Elisabeth Appel berichtet darüber: „Die Digitalisierung in den NÖ Landeskindergärten wird vor allem für Leiterinnen im Bereich der Dienstplangestaltung eine große Erleichterung bringen. Die Daten der Kinder werden einmal eingegeben und können immer abgerufen werden, egal ob für Bedarfserhebungen, für Ausflüge oder sonstige Einverständniserklärungen. Für die Kindergartenpädagoginnen selbst wird sich die Erleichterung in der Selbstverwaltung zeigen, die Pädagoginnen können digital ihre Urlaube, ihre Stunden abrechnen, und das wird administrativ eine große Erleichterung sein.“

Nach der derzeitigen Testphase wird ab dem Kindergartenjahr 2020/21 in 46 Kindergärten der Echtbetrieb erprobt, ab dem Frühjahr 2021 wird auf alle Kindergärten „ausgerollt“. Parallel dazu werden die zuständigen Verwaltungsbehörden etappenweise in das System eingebunden. Spätestens ab dem Kindergartenjahr 2022/23 sollen alle involvierten Stellen davon profitieren.

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