Kundmachung einer Wasserrechtsverhandlung

Sunpor Kunststoff GesmbH, Werk II Unterradlberg, Nutzwasserversorgungsanlage, wasserrechtliches Verfahren (Behörde: Landeshauptfrau von NÖ)

Mit Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom 6. Mai 2009, WA1-W-42729/001-2008, wurde der Sunpor Kunststoff GmbH die wasserrechtliche Bewilligung für den Betrieb eines Bohrbrunnens auf Grundstück Nr. 261/8, KG Unterradlberg und einer Entnahmemenge aus dem Grundwasser von maximal 50 l/s im Löschwasserfall und maximal 16,6 l/s (maximal 1.432 m³ pro Tag bzw. maximal 339.216 m³ pro Jahr) für den Nutzwasserbedarf erteilt.

Mit Bescheid des Landeshauptmannes von Niederösterreich vom 3. Dezember 2014, WA1-W-42729/005-2014, wurde der Sunpor Kunststoff GmbH die wasserrechtliche Bewilligung zur Erhöhung der Wasserentnahmemenge aus dem bestehenden Bohrbrunnens auf Grst. Nr. 261/8, KG Unterradlberg auf max. 33,1 l/s bzw. 2998 m³/d bzw. 724.170 m³/a für den Nutzwasserbedarf der Firma Sunpor erteilt. 

Das Wasserrecht (Bewilligung vom 6. Mai 2009, WA1-W-42729/001-2008 und die bewilligte Konsenserweiterung vom 3. Dezember 2014, WA1-W-42729/005-2014) wurde gemäß § 21 WRG 1959 bis zum 31. Dezember 2024 befristet erteilt.

Mit Schreiben vom 15. Jänner 2024 hat die Sunpor Kunststoff GmbH um Wiederverleihung des bereits ausgeübten Wasserrechtes angesucht. Vom wasserbautechnischen Amtssachverständigen wurde zur Beurteilung die Durchführung einer Verhandlung vorgeschlagen.

Hierüber findet eine mündliche Verhandlung

am Montag, den 24. Juni 2024 um 11.00 Uhr im Betrieb der Sunpor Kunststoff GmbH, Tiroler Straße 14, 3105 St. Pölten

statt.

Bitte beachten Sie:

Beteiligte können persönlich zur mündlichen Verhandlung kommen, an ihrer Stelle einen Bevollmächtigten/Bevollmächtigte entsenden oder gemeinsam mit ihrem Bevollmächtigten/ihrer Bevollmächtigten an der Verhandlung teilnehmen.

Bevollmächtigter/Bevollmächtigte kann eine eigenberechtigte natürliche Person, eine juristische Person oder eine eingetragene Personengesellschaft sein.

Der Bevollmächtigter/die Bevollmächtigte muss mit der Sachlage vertraut sein und sich durch eine schriftliche Vollmacht ausweisen können. Die Vollmacht hat auf Namen oder Firma zu lauten.

Eine schriftliche Vollmacht ist nicht erforderlich,

  • wenn Sie sich durch eine zur berufsmäßigen Parteienvertretung befugte Person (z.B. einen Rechtsanwalt/eine Rechtsanwältin, einen Notar/eine Notarin, einen Wirtschaftstreuhänder/eine Wirtschaftstreuhänderin oder einen Ziviltechniker/eine Ziviltechnikerin) vertreten lassen,
  • wenn Ihr Bevollmächtigter/Ihre Bevollmächtigte seine/ihre Vertretungsbefugnis durch seine/ihre Bürgerkarte nachweist,
  • wenn Sie sich durch uns bekannte Angehörige (§ 36a des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 – AVG), Haushaltsangehörige, Angestellte oder durch uns bekannte Funktionäre/Funktionärinnen von Organisationen vertreten lassen und kein Zweifel an deren Vertretungsbefugnis besteht oder
  • wenn Sie gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Bevollmächtigten zu uns kommen.

Als Antragsteller/in beachten Sie bitte, dass die Verhandlung in Ihrer Abwesenheit durchgeführt oder auf Ihre Kosten vertagt werden kann, wenn Sie die Verhandlung versäumen. Wenn Sie aus wichtigen Gründen (z.B. Krankheit, Behinderung, zwingende berufliche Behinderung oder Urlaubsreise) nicht kommen können, teilen Sie uns dies sofort mit, damit wir allenfalls den Termin verschieben können.

Als sonst Beteiligter/Beteiligte beachten Sie bitte, dass Sie Ihre Parteistellung verlieren, soweit Sie nicht spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung während der Amtsstunden (Montag bis Donnerstag 8:00 bis 16:00 Uhr, Freitag 8:00 bis 14:00 Uhr) bei der Behörde oder während der Verhandlung Einwendungen erheben. Außerhalb der Verhandlung schriftlich erhobene Einwendungen müssen spätestens am Tag vor Beginn der Verhandlung bis zum Ende der Amtsstunden bei uns eingelangt sein.

Außer in der Verhandlung können mündliche Einwendungen bis zum Tag vor der mündlichen Verhandlung während der Parteienverkehrszeiten (Dienstag 8:00 bis 12:00Uhr) beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Wasserrecht und Schifffahrt, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 8, Zimmer 8.510 erhoben werden.

In die Projektunterlagen können Sie bei uns ebenfalls während der Parteienverkehrszeiten einsehen.

Wenn Sie jedoch durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, rechtzeitig Einwendungen zu erheben und Sie kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft, können Sie binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses, das Sie an der Erhebung von Einwendungen gehindert hat, jedoch spätestens bis zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung der Sache, bei uns Einwendungen erheben. Diese Einwendungen gelten dann als rechtzeitig erhoben. Bitte beachten Sie, dass eine längere Ortsabwesenheit kein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis darstellt.

Rechtsgrundlage: §§ 40 bis 42 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes 1991 – AVG.

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wasserrecht und Schifffahrt
Landhausplatz 1, Haus 8 3109 St. Pölten E-Mail: post.wa1@noel.gv.at 
Tel: 02742/9005-14369
Fax: 02742/9005-14040 
Letzte Änderung dieser Seite: 13.5.2024
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