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Frauen


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Frauen
in Niederösterreich

Einkommensunterschiede -
Frauen müssen für gleiches Geld rund drei Monate länger arbeiten

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Equal pay

Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit - eine Forderung, für die Frauen schon vor rund 100 Jahren öffentlich demonstrierten. Seither hat sich viel getan, allerdings nicht im Hinblick auf die Lohnunterschiede. Mehr als drei Monate muss eine Frau heute immer noch durchschnittlich länger arbeiten, um auf das Jahresgehalt eines Mannes zu kommen. Konkret bis zum 13. April, dem Equal Pay Day 2010 in Österreich, stellte die für Frauenfragen zuständige Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner klar und das sei eigentlich eine Schande im 21. Jahrhundert.


Berufswahl und Bildung

„Scheu vor „Männerberufen" und fehlender Durchbiss bei Gehaltsverhandlungen tragen zu benachteiligenden Lohnverhältnissen bei, aber nicht nur. Mir ist es wichtig, dass wir gemeinsam Strategien und Rahmenbedingungen schaffen, die faire Bezahlung für Frauen und Männer garantieren. Wesentliche Punkte dafür sind Bildung und Berufswahl" , sieht Mikl-Leitner die Kernpunkte einer leistungsgerechten Entlohnung für Frauen und Männer. Denn Tatsache ist, dass Mädchen immer noch stark traditionelle Berufsvorstellungen haben. Allein bei den Lehrberufen sind nach wie vor Friseurin, Bürokauffrau und Verkäuferin die Top-Favoriten. Mehr als die Hälfte aller Lehrstellen suchenden Mädchen entscheiden sich für einen dieser Berufe und das bei einer Auswahl von rund 270 verschiedenen Möglichkeiten.

Aktionen des NÖ Frauenreferates

Die Programme des NÖ Frauenreferates setzen genau hier an. Mit HTL4girls werden Mädchen ermutigt neue Wege in der Ausbildung zu gehen. Der Girls Day ermöglicht Schülerinnen praxisnahe Einblicke in Berufswelten von Frauen, die sich für technisch/handwerkliche Bereiche oder Jobs in der Produktion und Industrie entschieden haben. In den so genannten TechDatings können HTL- Schülerinnen mit Unternehmensleitungen direkt sprechen, sich über Bewerbungen und Jobaussichten austauschen und für die Zukunft wertvolle Kontakte knüpfen. Ziel ist es, die Schnittstelle zwischen Schule und Wirtschaft zu optimieren.

Europäische Strategie

Die Bekämpfung von geschlechtsspezifischen Lohnungerechtigkeiten auf dem Arbeitsmarkt ist auch wichtiger Bestandteil von Europa 2020, der Wirtschafts- und Beschäftigungsstrategie der EU für das nächste Jahrzehnt. Ein gemeinsames Vorgehen aller europäischer Länder ist hier von unbedingter Notwendigkeit. Das NÖ Frauenreferat unterstützt daher die Kampagne der Europäischen Union „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit" und ist Kontaktstelle für den Informationstransfer.




WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.
Ihre Kontaktstelle des Landes für das Einkommen

Amt der NÖ Landesregierung
Frauenreferat


Maria Rigler E-Mail: post.f3frauenreferat@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13309, Fax: 02742/9005-13585

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 9

Lageplan, Adressen aller Dienststellen


Letzte Änderung dieser Seite: 29.02.2012