erhöhte Wasserstände an der Donau

keine Gefahr für den Dauersiedlungsraum

ZAMG-Wetterwarnungen

Aktuelle Übersicht - Link zur Seite der ZAMG

Durch die intensiven Niederschläge der letzten Tage im Oberlauf der Donau (vor allem Bayern) wird der Wasserstand der Donau auch noch bis zum Wochenende hin erhöht sein. Die prognostizierten Wasserstände bewegen sich unter dem Wasserstand eines "einjährlichen Hochwassers" (HW1). Für den Dauersiedlungsraum besteht daher keine Gefahr. (Stand 22.05.2019, 07.00 Uhr)

Bitte beachten Sie die Pegelprognosen auf den Seiten des Hydrologischen Dienstes (Abt. BD3).

Für Erklärungen zu Fachbegriffen und Abkürzungen, wie zum Beispiel "HQ1", klicken Sie hier.


Allgemeine Informationen über Gefahren im Frühling

  • Winterstürme - auch im Frühling noch möglich
  • extremer Schneefall auch im Frühling(zuletzt im April 2017, Sperre der A21, hohe Lawinengefahr, oder Mai 2019 - 40cm Neuschnee am Hochkar)
  • Eisregen, Raureif, Glatteis, Blitzeis (zuletzt Eiskatastrophe im Waldviertel im Dezember 2014)
  • Lawinen (zuletzt in den Extremwintern 2006, 2009 und 2019)
  • Frostgefahr

Auch in den Frühlingsmonaten muss man noch mit winterlichen Gefahren jederzeit rechnen. 

Auch extreme Schneefälle können im Frühling noch bis in die Niederungen zu Verkehrsbehinderungen führen. So sorgte ein extremer Schneefall im April 2017 für ein Verkehrschaos im Großraum Wien nachdem die A21 und A1 gesperrt werden musste. Auch erste Gewitter können im Frühling schon für Starkregen und lokale Überflutungen sorgen. 

Gerade nach der Schneeschmelze, wenn die abgestorbene Vegetationsschicht aus dem Vorjahr der starken Frühlingssonne ausgesetzt ist, kann regional die Waldbrandgefahr durchaus ansteigen. Aktuell (Mai 2019) besteht aufgrund der ausreichenden Niederschläge keine Waldbrandgefahr.

Nähere allgemeine Informationen zu Gefahren und Verhaltenstipps betreffend Sturm und Orkan finden Sie hier.

Rechnen Sie auch mit Stromausfällen, wenn Leitungen durch umstürzende Bäume oder Schnee- und Eislasten beschädigt werden. In Niederösterreich sind durch den Landesenergieversorger ein Großteil der Leitungen, die in Waldgebieten geführt wurden, mittlerweile als Erdkabel sturm- und eissicher verlegt. Daher ist die Stromversorgung in weiten Teilen NÖ auch bei schweren Stürmen relativ gut sichergestellt. Beim Föhnsturm Ende Oktober 2018 waren laut Netz NÖ rund 3000 Kunden von Stromausfällen betroffen. Daher gilt es vorbereitet zu sein!

Wenn der Strom ausfällt, bin ich vorbereitet?

 

Ihre Kontaktstelle des Landes für Zivil- & Katastrophenschutz

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
Langenlebarner Strasse 106 3430 Tulln E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13352
Fax: 02742/9005 - 13520
Letzte Änderung dieser Seite: 22.5.2019
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