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Broschüre Denkmalpflege in Niederösterreich

Die Broschüre Denkmalpflege in Niederösterreich ist eine halbjährlich erscheinende Publikation des Landes Niederösterreich zu Themen des kulturellen Erbes. Jeweils zur Mitte und gegen Ende des Jahres werden die Leser der Broschüre mit den Aufgaben der Sicherung, Sanierung, Restaurierung und Erhaltung des Denkmalbestandes im Land Niederösterreich vertraut gemacht.

Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen zB die Darstellung von Regionen des Bundeslandes sowie die Ausgangsmaterialien der Kunstproduktion oder bestimmte Typen der Architektur. Ein Restaurierbeispiel, aktuelle Fachthemen, Buchbesprechungen, Literaturhinweise und der Blick über die Grenzen des Bundeslandes sind fixer Bestandteil der Broschürenreihe.

Das Redaktionsteam besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes Niederösterreich, des Bundesdenkmalamtes und weiteren Fachleuten auf dem Gebiet der Denkmalpflege. Die Broschüre möchte die Leserschaft mit der Vielfalt und der Komplexität der Fragestellungen in der Bewahrung des kulturellen Erbes befassen und so zu einem besseren Verständnis für die Anforderungen im Umgang mit dem reichen Erbe des Landes Niederösterreich beitragen.
Der Bezug der Broschüre ist kostenlos.


Titelbild "Denkmalpflege in Niederösterreich" Band 59

Im Jahr 1718 zerstörte eine Feuersbrunst die mittelalterliche Klosteranlage in Göttweig. In den folgenden Jahrzehnten wurde das Stift nach Plänen Johann Lucas von

Hildebrandts weitgehend neu errichtet. Damals bekam es die uns bekannte Form, die es zu einem wichtigen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau macht. Nach fast 300 Jahren benötigten nun die Stiftsdächer eine neue Eindeckung und Dachstühle, Kamine und Gaupen waren renovierungsbedürftig. 2013–2018 wurde eine umfassende Dachsanierung durchgeführt.  

Die „Denkmalpflege in Niederösterreich“ hat dies zum Anlass genommen, dieses Projekt aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Ein Blick in zeitgenössische Quellen lässt Schilderungen des verheerenden Brandes und seiner Folgen für den Konvent lebendig werden, von der Erstversorgung am Tag des Geschehens über die Neuplanungen bis zum Leben mit der mehrere Jahrzehnte bestehenden Baustelle. Die im Herbst 2018 abgeschlossenen Sanierungsarbeiten werden vorgestellt, ebenso die erhaltenen, bislang wenig erforschten vor-barocken Bauteile der Anlage. 

Als besonderes Highlight wird der Bau-Aufzug gewürdigt, der, betrieben über ein Wasserpumperwerk am Fuß des Göttweiger Berges, schnellen und billigen Materialtransport ermöglichte – seinerzeit eine hochmoderne Innovation. Dass Re- und Up-Cycling keine Erfindungen von heute sind, zeigt die Tatsache, dass die Brandruinen als wichtige Materialquellen dienten. Wie umfassend neu gedacht die Anlage wurde, verrät ein Blick in die – nie gänzlich umgesetzten – barocken Baupläne.


Denkmalpflege Imagevideo


Ihre Kontaktstelle des Landes für Denkmalpflege

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Kunst und Kultur
Landhausplatz 1, Haus 1 3109 St. Pölten E-Mail: noe-denkmalpflege@noel.gv.at
Tel: 02742/9005 - 13119
Fax: 02742/9005 - 13029      
Letzte Änderung dieser Seite: 12.11.2018
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