Kooperationsprojekte mit dem WWTF

Eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Niederösterreich und dem WWTF (Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds) ermöglicht es niederösterreichischen Wissenschaftseinrichtungen, sich verstärkt an den Projektausschreibungen des WWTF zu beteiligen.

Ziel

Ziel der Kooperationsvereinbarung ist es, die Kooperationen zwischen Wissenschaftseinrichtungen zu stärken und die Forschenden von Niederösterreich und Wien zu vernetzen. Dies soll zum weiteren Ausbau des gemeinsamen Innovationsraumes beitragen und bringt den Forschungstreibenden in Niederösterreich und Wien einen enormen Zugewinn. 
Das Land NÖ finanziert entsprechend im Verhältnis die Projektkosten der niederösterreichischen Partnerinstitution.


Die Kooperationsvereinbarung im Detail

  • In seinen regelmäßigen Projektausschreibungen nimmt der WWTF neben Wiener Anträgen auch Kooperationsprojekte zwischen Wiener und Niederösterreichischen Universitäten und Forschungseinrichtungen entgegen.
     
  • In einem vorerst auf drei Jahre befristeten Rahmen widmet das Land Niederösterreich eine maximale Gesamtsumme von € 3 Mio. für den WWTF, d.h. bis zu € 1 Mio. pro Jahr. Dies ist auch die maximale Projektförderung, die insgesamt im Rahmen von Kooperationsprojekten pro Jahr an niederösterreichische Projektpartnerinnen und Projektpartner fließen kann.
     
  • Ziel ist es, Anträge zu erhalten bei denen niederösterreichische und Wiener Projektpartnerinnen und Projektpartner mit einem annähernd gleichen Anteil beteiligt sind.
     
  • Eine etwas höhere maximale Gesamtfördersumme pro Projekt– verglichen mit den rein Wiener WWTF-Anträgen – soll als Anreiz für Kooperationsprojekte dienen.
     
  • Während WWTF-Projekt mit einer NÖ-Beteiligung von unter 20% wie bisher in vollem Umfang vom WWTF finanziert werden, sollen Projekte mit einer NÖ-Beteiligung von mehr als 20% und maximal 49% zukünftig vom Land NÖ und dem WWTF kofinanziert werden: Das Land NÖ wird den Anteil der NÖ-Projektpartner übernehmen, der WWTF den Anteil der für die Wiener Projektpartner vorgesehenen Mittel. Den Wiener Anteil zahlt der WWTF aus eigenen Mitteln, der niederösterreichischen Anteil wird aus den Treuhandmitteln des Landes NÖ finanziert. Die geförderten Forschungseinrichtungen in Niederösterreich sind Fördernehmerinnen und Fördernehmer des Landes NÖ, die administrative Abwicklung der Förderung (u.a. die Erstellung der Förderverträge, die laufende Projektverwaltung und die Kontrolle der Mittelverwendung) übernimmt jedoch der WWTF.  Für die Kooperationsprojekte wird also es einen gemeinsamen WWTF-Fördervertrag geben.
     
  • Der WWTF und das Land NÖ entscheiden jeweils über die Möglichkeit der Beteiligung bzw. der Kooperation bei den jeweiligen Calls. Nach drei Jahren wird über die Fortsetzung und deren Ausgestaltung entschieden.


Einreichung

Die Kooperationsprojekte können im Rahmen der Projektausschreibungen (Calls) des WWTF über dessen Website eingereicht werden.

Die erste gemeinsame Ausschreibung betrifft den WWTF Call "Environmental Systems Research" 2020. Nähere Informationen dazu und zur Ausgestaltung der Kooperationsprojekte finden Sie auf der Seite des WWTF.

Ihre Kontaktstelle des Landes für Wissenschaft

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wissenschaft und Forschung
Landhausplatz 1, Haus 1
3109 St. Pölten
E-Mail: wissenschaft-foerderung@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13161
Fax: 02742/9005-13029
Letzte Änderung dieser Seite: 13.1.2020
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