Buchneuerscheinung: Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld

Günter Marian, Studien zum mittelalterlichen Adel im Tullnerfeld (Forschungen zur Landeskunde von Niederösterreich 39), St. Pölten: Verein für Landeskunde von Niederösterreich 2017.

472 S., ill

Cover
© NÖLA

Mit der Erforschung des mittelalterlichen Adels im Tullnerfeld schließt Günter Marian eine seit langem bestehende Forschungslücke: Am Beispiel von sechs von babenbergischen Ministerialen gegründeten Herrschaften (Winkl, Königsbrunn, Oberrußbach, Atzenbrugg, Tulbing und Ried am Riederberg) und deren Besitzerfamilien wird erstmals versucht, die herrschaftliche Erschließung und Durchdringung dieses Landstriches im Mittelalter zu erforschen. Darüber hinaus untersucht der Autor die Rolle jener herzoglichen Gefolgsleute, die in Tulln als Stadtministerialen die Interessen des Landesfürsten vertraten.

Die umfassende, auf ausführlichem Quellenstudium gegründete Untersuchung legt in einer Art „Tiefenbohrung“ adelige Netzwerke frei, deren Wirksamkeit sich weit über das Tullnerfeld hinaus erstreckte. Zudem förderte die Erforschung der im Umland sitzenden rittermäßigen Gefolgschaft sowie anderer niederadeliger Besitznachbarn nahezu die komplette Adelsstruktur des Tullnerfeldes während des Mittelalters zutage.

Das beigegebene Personen- und Ortsregister ermöglicht die rasche Erschließung des Textes. Zahlreiche Stammtafeln und Karten machen genealogische Zusammenhänge anschaulich und illustrieren geographische Gegebenheiten. Eine ans Ende gestellte „Schlussbetrachtung“ enthält die wesentlichen Ergebnisse der Studie und gibt in komprimierter Form die Antworten auf die eingangs gestellten Fragen. 

Eine Bestellmöglichkeit und weitere Informationen zum Band finden Sie hier.

Ihr Kontakt zum Institut für Landeskunde

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung NÖ Landesarchiv und NÖ Landesbibliothek  
Landhausplatz 1, Haus Kulturbezirk 4
3109 St. Pölten
E-Mail: post.k2institut@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-16255
Fax: 02742/9005-16550
Letzte Änderung dieser Seite: 30.8.2017
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung