Seit 30 Jahren sorgt die Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus für Sicherheit im Regierungsviertel St. Pölten. Was 1996 im Zuge der Übersiedlung der Landesverwaltung in den neuen Standort begann, ist heute eine unverzichtbare Einrichtung für den laufenden Betrieb des Regierungsviertels. Das 30-jährige Bestehen der Betriebsfeuerwehr Landhaus wurde am heutigen Dienstag im Rahmen einer Feierlichkeit im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gewürdigt.
„Sicherheit braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen und im entscheidenden Moment zur Stelle sind. Die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr Landhaus stehen seit 30 Jahren mit viel Engagement, Fachwissen und großer Einsatzbereitschaft bereit, wenn es um den sicheren Betrieb des Regierungsviertels geht. Dieses Engagement verdient unsere Anerkennung und unseren Dank“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Die Gründung der Betriebsfeuerwehr war eng mit der Inbetriebnahme des Regierungsviertels verbunden. Um den Betrieb des neuen Verwaltungsstandortes sicherzustellen, wurde von Behördenseite die Einrichtung einer Betriebsfeuerwehr angeordnet. Am 20. September 1996 wurde die Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus offiziell gegründet. Die erste Angelobung des Kommandos erfolgte noch am selben Tag durch den damaligen Bürgermeister der Stadt St. Pölten, Willi Gruber. Die Gründungsmannschaft bestand aus 18 Kameraden.
Von den 18 Kameraden der Gründungsmannschaft sind sechs der Betriebsfeuerwehr bis heute verbunden geblieben: Drei sind weiterhin aktiv, drei unterstützen die Mannschaft als Reservisten. Zu ihnen zählt auch Karl Enzinger, der als erster Kommandant die Anfangsjahre der Feuerwehr maßgeblich prägte. Vor zwei Jahren übergab er das Kommando an Erich Schilcher, ebenfalls ein Gründungsmitglied.
„Wir haben 1996 mit viel Engagement und unter einfachen Voraussetzungen begonnen. Heute sind wir eine moderne, bestens ausgebildete und eingespielte Mannschaft. Seit der Gründung haben wir rund 8.300 Einsätze absolviert – von Brand- und Hochwassereinsätzen bis hin zu regelmäßigen Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen im Regierungsviertel und Kulturbezirk. Wir nehmen unseren Auftrag sehr ernst und wissen, dass sich die Menschen im Regierungsviertel auf uns verlassen. Besonders stolz macht mich, dass viele Mitglieder der ersten Stunde bis heute mit der Betriebsfeuerwehr verbunden sind. Das zeigt, wie stark Zusammenhalt und Kameradschaft über die Jahrzehnte geblieben sind“, resümiert Kommandant Erich Schilcher.
Aus der damaligen Gründungsmannschaft ist heute eine 55 Mitglieder starke Betriebsfeuerwehr geworden, die ein breites Spektrum an Aufgaben abdeckt – von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu Brandsicherheitswachen und regelmäßigen Übungen.
Insgesamt hat die Betriebsfeuerwehr seit ihrer Gründung rund 8.300 Einsätze bewältigt. Allein im vergangenen Jahr gab es 315 Alarmierungen. Zu den besonders fordernden Einsätzen der vergangenen drei Jahrzehnte zählen die Hochwasserereignisse – vom ersten Hochwasser im Jahr 1997 über das Jahrhunderthochwasser 2002 bis zum Hochwasser 2024. Auch Brände, wie etwa im Sommer 2026 in der Garage des Regierungsviertels, haben die Mannschaft immer wieder vor besondere Herausforderungen gestellt.
Regelmäßige Übungen und Ausbildungen sorgen dafür, dass die Mannschaft jederzeit einsatzbereit ist. Auch Frauen sind seit vielen Jahren fixer Bestandteil der Betriebsfeuerwehr und leisten einen wichtigen Beitrag innerhalb der Mannschaft.
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„Die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr Landhaus stehen seit 30 Jahren mit viel Engagement, Fachwissen und großer Einsatzbereitschaft bereit“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
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