10.05.2022 | 13:50

Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich für sieben Künstlerinnen und Künstler

LH Mikl-Leitner: Tolle Vorbilder und Inspirationsquellen

Ehrenzeichenüberreichung an sieben Künstlerinnen und Künstler in St. Pölten: Roland Batik, Wolfgang Murnberger, Johannes Meissl, Zdenka Becker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Eva Rossmann, Robert Lehrbaumer und Paul Gulda (v.l.n.r.).
Ehrenzeichenüberreichung an sieben Künstlerinnen und Künstler in St. Pölten: Roland Batik, Wolfgang Murnberger, Johannes Meissl, Zdenka Becker, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Eva Rossmann, Robert Lehrbaumer und Paul Gulda (v.l.n.r.).© NLK FilzwieserDownload (1.8Mb)

Von einer schönen und guten Tradition in Niederösterreich, für besondere Leistungen mit Ehrenzeichen Dank zu sagen, sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Dienstag in St. Pölten, wo sie an sieben Künstlerinnen und Künstler Ehrenzeichen überreichte: Johannes Meissl, Vizerektor der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, und der Regisseur und Drehbuchautor Wolfgang Murnberger erhielten aus ihren Händen das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, der Pianist, Komponist und Musikpädagoge Roland Batik, die Schriftstellerin Zdenka Becker, der Pianist, Komponist und Dirigent Paul Gulda, der Pianist, Organist, Dirigent und Festivalleiter Robert Lehrbaumer sowie die Schriftstellerin und Journalistin Eva Rossmann das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich.

„Diese sieben Persönlichkeiten mit ihren unterschiedlichen Erfolgsgeschichten sind tolle Vorbilder und Inspirationsquellen. Die Ehrenzeichen für sie sprechen von Wertschätzung, Respekt und Dankbarkeit und stehen für das Hervorheben außergewöhnlicher Leistungen und das Sichtbarmachen ihrer Verdienste“, betonte dabei die Landeshauptfrau.

„Kunst und Kultur haben in den letzten Jahrzehnten stets einen hohen Stellenwert für die Entwicklung des Landes gehabt. Sie prägen den Alltag der Menschen und sind dank der vielen Kulturschaffenden und einer entsprechenden Infrastruktur in allen Regionen des Landes spür-und fühlbar“, sagte Mikl-Leitner und bedankte sich bei dieser Gelegenheit für das Durchhalten in den letzten zwei Jahren, als der Kontakt mit dem Publikum nur bruchstückhaft möglich gewesen sei.

„In dieser Zeit war es besonders wichtig, dass das Land den Künstlerinnen und Künstlern zur Seite gestanden ist und rasche und effiziente Maßnahmen gesetzt hat. Mit dem Ausbezahlen zugesagter Förderungen auch ohne Veranstaltungen, mit eigenen Stipendien und speziellen Beratungen haben wir es geschafft, die Pflanze Kultur am Leben zu erhalten. Jetzt blüht sie wieder in allen Ecken und Enden unseres Landes“, freute sich die Landeshauptfrau und verwies dabei insbesondere auf die Landesausstellung in Marchegg, die Schallaburg, das Musikfestival Grafenegg, das Viertelfestival, die Feste zum 100-Jahre-Jubiläum Niederösterreichs und nicht zuletzt die Theaterstätten wie Reichenau.

Auch wenn derzeit alles vom Krieg in der Ukraine überschattet sei, der als dunkelste Stunde in der Geschichte Europas der letzten Jahrzehnte unsägliches Leid für viele Menschen und wirtschaftlich noch gar nicht abschätzbare Folgen bringe, sei es dennoch wichtig, sich der Kultur zu widmen, meinte Mikl-Leitner abschließend: „Sie verbindet die Völker und regt zur Diskussion an. Für uns in Niederösterreich, wo sich Weltoffenheit und Heimatverbundenheit ergänzen, ist sie eine unglaubliche Kraftquelle auf dem Weg nach vorne und quer durch alle Genres ein Mehrwert für alle“.

Stellvertretend für alle Ausgezeichneten hob Johannes Meissl die Wertschätzung für die Künstlerinnen und Künstler sowie das tiefe Verständnis für die grundsätzliche Bedeutung von Kunst und Kultur in Niederösterreich hervor: „Niederösterreich ist ein besonders fruchtbarer Boden für Kunst und Kultur. Hier wird nicht nur auf die Vergangenheit gesetzt, sondern auch mit Weitblick auf die Gestaltung der Zukunft. Seit vielen Jahren um eine eigene kulturelle Identität bemüht, wurde in Niederösterreich eine moderne Kulturlandschaft geschaffen, die sowohl den Bedürfnissen der Kulturschaffenden entspricht als auch unmittelbar auf die Menschen wirkt“.

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