Die „Initiative Standort – Plattform für Leistung und Eigentum“ ist ein Zusammenschluss von 13 Interessensverbänden, die sich gemeinsam für den Wirtschaftsstandort Österreich einsetzen. Gestern, Montag, trafen sich Vertreter der Initiative mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu einem Arbeitsgespräch im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse.
„Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist die allerbeste Sozialpolitik, denn sie sichert und schafft Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen“, sagte die Landeshauptfrau eingangs in ihrem Statement. Ein ganz konkreter Schritt wäre, die für 2028 geplante Senkung der Lohnnebenkosten auf 2027 vorzuziehen, forderte sie erneut. Darüber hinaus sei der Bürokratie-Abbau von entscheidender Bedeutung, forderte sie etwa ein Ende des „Gold-Platings“. In Niederösterreich sei bereits jedes sechste Landesgesetz vereinfacht worden, sagte die Landeshauptfrau: „Was wir in Niederösterreich tun können, das tun wir.“ Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf die neue Umbauordnung, die Sanierungen vereinfacht.
Zur Plattform „Initiative Standort“ gehören die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer, der Handelsverband, die Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Hoteliervereinigung, der Verband Österreichischer Privatstiftungen, der Haus- und Grundbesitzerbund, der Raiffeisenverband, die Landwirtschaftskammer, die Land & Forstbetriebe, der Bund der Steuerzahler, die Rechtsanwaltskammer sowie die Notariatskammer. Günter Stummvoll, der Sprecher der Initiative Standort, hob die Bedeutung einer aktiven Standortpolitik hervor, Niederösterreich sei hier „besonders vorbildlich“, betonte er.
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