12.06.2026 | 11:00

Moderner, effizienter, präziser: Radiologie am Landesklinikum Melk

LR Kasser: Spitzentechnologie ist hier bereits gelebter Alltag

Als zentrale Schnittstelle im Klinikum zeigt die Radiologie, wie präzise Diagnostik viele Fachbereiche verbindet und den Weg für rasche medizinische Entscheidungen ebnet. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Räumlichkeiten der Radiologie am Standort Melk informierte sich der für die Kliniken zuständige Landesrat Anton Kasser kürzlich über die Arbeit des Radiologieteams. Unter der Leitung von Primar Andi Binaj hat sich das Institut in den vergangenen Jahren sowohl technisch als auch organisatorisch spürbar weiterentwickelt.

Die Radiologie erstellt Befunde, die eine zentrale Grundlage für die weitere medizinische Behandlung darstellen. Dazu zählen unter anderem Untersuchungen der Herzkranzgefäße, onkologische Bildgebungen zur Bewertung des Therapieerfolgs sowie Diagnostik bei Gefäßerkrankungen im Bereich von Becken und Beinen. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen ermöglicht eine rasche und abgestimmte Versorgung der Patientinnen und Patienten. „Die Radiologie spielt als interdisziplinäres Fach eine wesentliche Rolle für den gesamten Klinikstandort, weil viele medizinische Entscheidungen erst auf Basis ihrer Befunde getroffen werden können. Ich bin beeindruckt von der Professionalität des Teams und den technischen Möglichkeiten, die hier bereits selbstverständlich zum Einsatz kommen“, betont Landesrat Kasser.

In den vergangenen Jahren wurde die digitale Infrastruktur der Abteilung umfassend modernisiert. Neue Visualisierungstools erleichtern die gemeinsame Beurteilung komplexer Fälle, optimieren Arbeitsabläufe und verkürzen die Zeit zwischen Untersuchung und Befunderstellung. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die vor allem in der Computertomographie zunehmend zum Standard wird. Die Systeme unterstützen bei der Aufbereitung der Bilddaten, erstellen automatisch 3D-Darstellungen und übernehmen Vermessungen, die früher manuell durchgeführt wurden. Das führt zu klareren Befunden und schnelleren Ergebnissen, die insbesondere in der Herz- und Gefäßdiagnostik von Vorteil sind.

„Für uns steht im Mittelpunkt, dass Patientinnen und Patienten rasch und verlässlich diagnostische Ergebnisse erhalten. Neue technische Möglichkeiten, einschließlich KI-gestützter Anwendungen, helfen uns dabei, die Bilddaten präziser aufzubereiten und Befunde noch klarer zu formulieren. Entscheidend bleibt aber immer die fachliche Einschätzung durch das Team“, so der Leiter des Instituts, Primar Andi Binaj. Primar Binaj bringt zusätzlich seine Erfahrung aus der Lehrtätigkeit an der Karl Landsteiner Privatuniversität ein. Dadurch fließen aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Ausbildung direkt in die klinische Arbeit ein und unterstützen die Weiterentwicklung des Instituts. Der Besuch hat gezeigt, wie viel Engagement und Fachwissen in der Radiologie stecken und wie unmittelbar diese Arbeit den Alltag im Klinikum unterstützt. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem eines: schnelle, klare und verlässliche Diagnosen.

Weitere Informationen bei Alexander Plank, Landesklinikum Melk, Telefon +43 2752/9004-17420, E-Mail alexander.plank@melk.lknoe.at, bzw. Julia Teufner, MA, Abteilung Kommunikation bei der NÖ Landesgesundheitsagentur, Handynummer +43 676 858 70 30023, Telefonnummer +43 2742 9009 499, E-Mail julia.teufner@noe-lga.at, http://www.landesgesundheitsagentur.at.

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