Mit dem Fördercall „PROTO-TYPISCH NÖ“ unterstützt das Land Niederösterreich Unternehmen dabei, innovative Ideen in konkrete Produkte zu überführen. Noch bis 30. Juni 2026 besteht die Möglichkeit, Projekte einzureichen und eine Förderung für die Entwicklung, den Aufbau und die Erprobung von Prototypen zu beantragen.
„Ideen von heute sind die Arbeitsplätze von morgen. Mit PROTO-TYPISCH NÖ schaffen wir einen gezielten Anreiz, damit aus Innovationen rascher marktfähige Produkte werden. Gerade der Schritt vom Konzept zum funktionierenden Prototyp ist oft entscheidend, damit aus Entwicklung wirtschaftlicher Erfolg wird. So stärken wir Innovation, Wertschöpfung und Beschäftigung in Niederösterreich“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Der Call richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie an große Unternehmen mit wirtschaftlichem Mittelpunkt in Niederösterreich. Gefördert werden Projekte, bei denen ein neuer Prototyp entwickelt, aufgebaut und unter realitätsnahen Bedingungen erprobt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei technische Machbarkeit, Funktionsfähigkeit und Praxistauglichkeit. Ziel ist es, die Lücke zwischen Entwicklung und Marktumsetzung zu schließen und neue Produkte schneller zur Marktreife zu bringen. Unterstützt werden Projekte mit Kosten ab 20.000 Euro mit einer Förderung von 25 Prozent der förderbaren Projektkosten und einem maximalen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro pro Projekt. Insgesamt steht für den Fördercall ein Budget von einer Million Euro zur Verfügung.
Wichtig ist, dass der Förderantrag vor Beginn des Vorhabens gestellt wird. Dazu zählen insbesondere auch erste rechtsverbindliche Bestellungen sowie Lieferungen und Leistungen. Die eingereichten Projekte werden nach festgelegten Kriterien beurteilt. Dazu zählen unter anderem Innovationsgehalt, technisches Risiko, Umsetzbarkeit und der Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Standortes Niederösterreich.
„Mit PROTO-TYPISCH NÖ setzen wir einen weiteren konkreten Impuls im Rahmen der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2030+. Wir wollen Unternehmerinnen und Unternehmer dabei unterstützen, mutige Entwicklungsschritte zu setzen, neue Produkte schneller in Richtung Markt zu bringen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes weiter auszubauen“, so Mikl-Leitner.
Einreichungen sind noch bis 30. Juni 2026 beziehungsweise bis zur Ausschöpfung der budgetären Mittel möglich. Alle Informationen zu Kriterien, Programmdokumenten und Einreichung sind online abrufbar unter: www.noe.gv.at/noe/Wirtschaft-Tourismus-Technologie/Proto_typisch_Noe.html.
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