„Es braucht Menschen, die Mut und Ideen haben und bereit sind, Leistung zu erbringen und Verantwortung zu übernehmen“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute, Freitag, im Zuge des Raiffeisentages 2026 im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse. „Niederösterreich ist reich an mutigen und leistungsbereiten Menschen“, zeigte sich die Landeshauptfrau zuversichtlich und betonte: „Im internationalen Wettbewerb können wir nur mit Innovation und Exzellenz punkten.“ So verwies Mikl-Leitner hier auch auf einige Beispiele aus Niederösterreich, wie den ersten in Niederösterreich geplanten und gebauten Satelliten, der im September ins All starten wird, den neuen Bahncluster im Marchfeld auf dem ehemaligen Zuckerproduktionsareal in Leopoldsdorf oder auch das neue Hotel in Holzbauweise am Flughafen Wien-Schwechat.
Auch die Generationen vor uns hätten mit großen Herausforderungen zu tun gehabt, betonte die Landeshauptfrau in ihrer Stellungnahme. Doch auch diese hätten „ihren Weg gefunden“. In der Gegenwart habe man „eine sehr gute Ausgangssituation“, verwies sie auf die hohe Lebensqualität, das dichte soziale Netz und das Gesundheitssystem als „eines der besten der Welt“. Es brauche daher ein „Comeback der Zuversicht“, meinte sie, und bedankte sich in diesem Zusammenhang auch bei Raiffeisen „für die enge Partnerschaft“, denn „Raiffeisen ist weit mehr als eine Bank, Raiffeisen ist Ermöglicher, und dadurch können viele Menschen ihre Ideen umsetzen und sich ihre Träume erfüllen.“
Für ein von Leistung, Fleiß, Innovation, Exzellenz und internationaler Ausrichtung geprägtes Mindset sprach sich Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer aus. Er hob auch die Maßnahmen der Bundesregierung für mehr Wirtschaftswachstum, wie etwa die Senkung der Lohnnebenkosten, hervor. „Leistung muss sich wieder mehr auszahlen“, verwies er auch auf die neue Aktiv-Pension. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung der Entbürokratisierung, so müssten Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, so der Minister.
Der Raiffeisentag 2026 stand ganz unter dem Motto „Zukunft braucht junge Ideen“ und war geprägt von einer Vielzahl an hochkarätigen Rednerinnen und Rednern, vom Philosophen Richard David Precht bis hin zum Direktor der Staatsoper Bogdan Roscic. Die Eröffnung erfolgte durch Generalsekretär Johannes Rehulka. Nach dem Keynote-Speaker Richard David Precht informierte Kerstin Hofer von „marketmind“ über die Ergebnisse der ÖRV-Zukunftsstudie. Danach diskutierten Martin Hauer (Vorstandsdirektor Raiffeisen NÖ-Wien) und Zora Stemme (Präsidentin shecon) sowie Johannes Schuster (Generaldirektor Raiffeisen Ware Austria) und Markus Buchebner (Bundesleiter Landjugend Österreich) unter dem Motto „Junge Perspektiven – Raiffeisen im Dialog“. Nach einem Auftritt des Wiener Staatsballets erfolgte die Ansprache von Bogdan Roscic, danach kamen Hermann Stadler (Trainer ÖFB U17) und Vasilije Markovic (Spieler ÖFB U17) auf die Bühne. Im Anschluss erfolgte die Prämierung der Gewinnerinnen und Gewinner des Raiffeisen Genius Awards 2026, ein Projektwettbewerb für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Regionen. Abschluss des von Kristina Inhof moderierten Raiffeisentages war die Verabschiedung von Generalanwalt Erwin Hameseder sowie das Interview mit dem neuen Generalanwalt Erwin Tinhof.
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von links nach rechts: Staatssekretär Alexander Pröll, der ehemalige Generalanwalt Erwin Hameseder, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Generalanwalt Erwin Tinhof und Generalsekretär Johannes Rehulka.
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