Seit 1980, jährlich am 27. September, macht der Welt-Tourismustag auf die Bedeutung des Tourismus für Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam. In Niederösterreich reicht diese weit über den Aufenthalt der Gäste hinaus: Touristische Nachfrage schafft Wertschöpfung in den Regionen und kommt neben Beherbergung und Gastronomie auch zahlreichen weiteren Bereichen zugute.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt: „Mein Dank geht an alle engagierten Gastwirtinnen, Gastwirte, Betreiberinnen und Betreiber von Unterkünften, die täglich das Beste für ihre Gäste geben und diesen den Aufenthalt in Niederösterreich so angenehm wie möglich machen, sowie an alle Touristikerinnen und Touristiker, die sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um Gäste wie Einheimischen zu überraschen und zu begeistern. Rund 49.000 Menschen arbeiten aktuell in Niederösterreichs Tourismus und Freizeitwirtschaft, sie stehen für ein tatkräftiges und engagiertes ‚Miteinander‘ ganz im Sinne der Gastfreundschaft.“
Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung betont: „Authentische Erlebnisse mit Mehrwert, die gelungene Kombination von Tradition und innovativen Ideen gepaart mit hohen Qualitätsstandards und herzlicher Gastfreundschaft machen Niederösterreich als attraktive Ausflugs- und Urlaubsdestination aus. Erholung, Bewegung, Naturerlebnis, kulturelle Highlights, regionstypische Kulinarik und unsere Weine liefern seit vielen Jahren Anreize für Gäste, um nach Niederösterreich zu kommen und ein wenig länger zu bleiben.“
Die Entwicklung des Tourismus in den vergangenen zehn Jahren zeigt nach oben: Die Zahl der Gästeankünfte stieg von 2,65 Millionen im Jahr 2016 auf rund 3 Millionen im Jahr 2025 (+13,2 Prozent), jene internationaler Gäste um 20,1 Prozent auf 1,26 Millionen. Bei den Nächtigungen ging es im selben Zeitraum von 6,9 auf knapp 7,3 Millionen nach oben (+5,7 Prozent). Rund 4,7 Millionen entfielen 2025 auf Gäste aus Österreich, rund 2,6 Millionen auf internationale Gäste. Während die Inlandsnächtigungen im Vergleich zum Jahr davor nahezu stabil blieben (+0,4 Prozent), legten jene aus dem Ausland um 16,7 Prozent zu. Wichtigster internationaler Herkunftsmarkt ist Deutschland, gefolgt von Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen.
Breit aufgestellt ist Niederösterreich auch bei den Reiseanlässen: 43 Prozent der Nächtigungen entfallen auf den Urlaubstourismus, 36 Prozent auf den Geschäftstourismus und 21 Prozent auf Kur und Gesundheit. Bei den Urlaubsmotiven liegt Wandern mit 24 Prozent vorne, gefolgt von Kultur und Sightseeing, Radfahren, Wellness und Thermen sowie Kulinarik und Wein. Gleichzeitig ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Rund 2 Milliarden Euro werden jährlich erwirtschaftet. Nächtigungsgäste geben durchschnittlich 148 Euro pro Tag aus, kulinarik- und weinaffine Gäste sogar 176 Euro. Davon profitieren neben Beherbergung und Gastronomie auch Ausflugsziele, Kultur- und Freizeitangebote, regionale Produzentinnen und Produzenten sowie weitere Dienstleistungsbereiche. Mit knapp 49.000 Beschäftigten in rund 4.800 Unternehmen ist der Tourismus auch ein wichtiger Arbeitgeber in allen Regionen Niederösterreichs.
Den Blick nach vorne richtet die neue Tourismusstrategie 2030+, die kurz vor ihrer Präsentation steht. Qualität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden darin ebenso eine zentrale Rolle spielen wie die weitere Stärkung des Ganzjahrestourismus.
Wie touristisch erfolgreiche Konzepte in der aussehen können, zeigen zahlreiche Angebote und Initiativen im ganzen Land – etwa Beim Einfalt B&B am neuen Bernhardiweg im Waldviertel, die Rax-Seilbahn in der Region Wiener Alpen, das Weingut Hagn im Weinviertel, das Gasthaus Nährer im Mostviertel, der MÖRWALD Gutshof in der Donau Region Niederösterreich oder im Wienerwald das At the Park Hotel im Herzen der Kurstadt Baden.
Details zum vielfältigen Angebot online auf www.niederoesterreich.at
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