„Bei uns wird zusammengestanden und -gehalten, wir tragen gemeinsam die Verantwortung für das Land“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Donnerstag im Sitzungssaal der Bildungsdirektion im NÖ Landhaus in St. Pölten, wo sie die im zweiten Halbjahr 2025 neu aufgenommenen Landesbediensteten offiziell ganz herzlich willkommen hieß.
„Ich bin sehr stolz auf alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den mehr als 100 Berufen im Landesdienst, auf unsere rund 220 Lehrlinge, die sich prächtig entwickeln, und auf unsere handverlesene Führungsriege, angeführt von Landesamtsdirektor Werner Trock, Personalchefin Verena Krammer und ihrem Team sowie der Personalvertretung rund um Hans Zöhling“, betonte dabei die Landeshauptfrau und ergänzte: „Unser aller Job ist es, Servicedienstleister für Land und Leute zu sein.“
Von der Wiege bis zur Bahre und damit von den Landeskliniken, Landeskindergärten und Schulen über die Wohnbauförderung und die Straßenmeistereien bis hin zur Pflegehotline und den Pflegeheimen würden die rund 45.000 Landesbediensteten, 27.000 davon in den Kliniken und Heimen, die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher von der ersten bis zur letzten Minute begleiten, fuhr Mikl-Leitner fort und unterstrich: „Der Landesdienst trägt in herausfordernden Zeiten wie diesen eine große Verantwortung.“
Als besondere Herausforderungen sprach die Landeshauptfrau dabei die Verwaltungsreform, den Ausbau der Kinderbetreuung und ein zukunftsfittes Gesundheitssystem an: „Wir wollen unsere Verwaltung einfach, schnell und effizient machen und – weg von der Zettelwirtschaft! – die Bürokratie abbauen. Im Rahmen des Ausbaus der Kinderbetreuung um 750 Millionen Euro bis 2027 werden hunderte neue Gruppen gebaut. Hier muss es in jeder Gruppe eine qualifizierte Pädagogin oder einen qualifizierten Pädagogen geben. Und auch der Gesundheitsplan 2040+ ist eine Mammutaufgabe, wir brauchen aber einen Umbau der Strukturen und eine Anpassung an die durch demografische und medizinische Veränderungen bedingten neuen Herausforderungen.“
„Alles, was wir im Land machen, machen wir, um die Dinge besser zu machen und für die beste Zukunft unserer Kinder und Landsleute“, betonte Mikl-Leitner und verwies auf eine hausinterne Studie, nach der 90 Prozent gerne im Landesdienst arbeiteten – das sei ein großes Kompliment. „Wer aber Work-Life-Balance sucht, ist hier fehl am Platz. Der Landesdienst steht für Leistung und Service. Unsere Landesbediensteten wollen das Beste für Land und Leute, sie sind Botschafter und Visitenkarten des Landes“, meinte Mikl-Leitner abschließend.
Landesamtsdirektor Werner Trock, seit 44 Jahren im Landesdienst, erinnerte u. a. daran, dass in dieser Zeit das Arbeiten schöner geworden sei – „von streng hierarchischen Strukturen hin zu einem wertschätzenden Miteinander“. Hans Zöhling, Obmann der Landespersonalvertretung, hob insbesondere „die gelebte Sozialpartnerschaft in den insgesamt 160 Dienststellen und auf Landesebene“ hervor. Verena Krammer, Leiterin der Abteilung Personalmanagement, unterstrich: „In Niederösterreich steht der Mensch im Fokus. Wichtig ist, dass die richtige Person am richtigen Arbeitsplatz ist, dann leistet sie auch die beste Arbeit.“
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Selfie von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit allen Anwesenden bei der Willkommensfeier für neue Landesbedienstete in St. Pölten.
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