Zum mittlerweile bereits 35. Mal laden die Internationalen Barocktage Stift Melk zu Pfingsten in die Räumlichkeiten des Benediktinerstifts und versammeln von Donnerstag, 21., bis Montag, 25. Mai, unter der künstlerischen Leitung von Michael Schade heuer unter dem Motto „[er]warten“ nationale und internationale Solistinnen und Solisten, junge Talente sowie namhafte Ensembles zu einem besonderen Klangerlebnis in einzigartiger Atmosphäre.
Gestartet wird am Donnerstag, 21. Mai, mit den „Barocktagen für Kinder“, die ab 16 Uhr im Barockkeller Familien mit Kindern ab fünf Jahren unter dem Titel „Kopfüber und landunter“ unerwartete Geschichten aus dem Musikzirkus Cantillo präsentieren. Ab 20 Uhr ist an diesem Tag in der Stiftskirche die Generalprobe des Eröffnungskonzerts „Il Trionfo del Tempo“ angesetzt, das am Freitag, 22. Mai, ab 20 Uhr in der Stiftkirche auf dem Programm steht: Der Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried interpretiert dabei unter dem Motto „Alles Vergängliche hat seine Zeit“ gemeinsam mit Giulia Semenzato, Patricia Nolz, Mara Gaudenzi und Michael Schade das gleichnamige Oratorium Georg Friedrich Händels.
Samstag, der 23. Mai, startet um 10.15 Uhr mit der Eröffnung der „Barocktage-Galerie“ im Kolomanisaal, wo unter dem Titel „Gleichgewicht“ Naturbilder von Bernard Ammerer zu sehen sind. Fortgesetzt wird hier ab 11 Uhr mit „Klangreden für die Ewigkeit“ von Samuel Scheidt, Johann Hermann Schein und Heinrich Schütz unter dem Titel „Unser Wandel ist im Himmel“ mit der Company of Music unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger. Ab 14.15 Uhr führen dann Ursula Strauss, Michael Schade und Sara Glanzer im Dietmayrsaal mit „Warum später und nicht jetzt?“ ein Podiumsgespräch über das Warten, ehe sich ab 15.30 Uhr im Barockkeller nuovo barocco mit Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Antonio Maria Bononcini, Thomas Vincent, Johann Georg Pisendel in „Das Wesen der Musik“ musikalischen Variationen des Wartens widmet.
„Am Horizont der Zeit“ sind am Samstag, 23. Mai, ab 19.30 Uhr im Kolomanisaal die Barocksolisten München gemeinsam mit Dorothea Seel, Lauren Lodge-Campell, Mara Gaudenzi und Lucija Varsic zu hören, die unter dem Motto „Von Dunkelheit zur Erfüllung“ Musik von Johann Bernhard Bach, Johann Adolf Hasse, Georg Friedrich Händel, Johann David Heinichen, Antonio Vivaldi und Georg Philipp Telemann interpretieren. Das Nachtkonzert ab 22.30 Uhr in der Stiftskirche bestreiten dann das Vocalodie Vokalensemble und der Organist Martin Haselböck mit Orgelmusik am Wiener Hof von Paul Hofhaimer, Jacobus Buus, Giovanni Valentini, Johann Kaspar Kerll und Georg Muffat unter dem Motto „Auf der Suche...“.
Am Pfingstsonntag, 24. Mai, unternehmen zunächst Michael Schade, André Ferreira, Christoph Hammer und Serge Falck ab 11 Uhr im Kolomanisaal mit „Verlieben, lieben und loslassen“ einen musikalisch-literarischen Streifzug von 1681 bis 1828 (John Dowland, Henry Lawes, Robert de Visée, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, William Shakespeare, Johann Wolfgang Goethe, Heinrich von Melk u. a.). Ab 15.30 Uhr spielt dann Reinhard Führer auf dem Cembalo unter dem Motto „Nur ein kleines bisschen Schlaf ... Bachs Goldberg-Variationen zum Zeitvertreib“ in der Pfarrkirche Schönbühel Johann Sebastian Bachs „Goldberg-Variationen“.
Fortgesetzt wird wieder im Stift Melk, wo ab 19.30 Uhr im Kolomanisaal Il Giardino Armonico und Patricia Nolz auf der „Insel der Erinnerung“ mit Dario Castello, Giovanni Battista Buonamente, Antonio Vivaldi, Tomaso Albinoni und Joseph Haydn „Von der Einsamkeit des Herzens“ erzählen. Das Nachtkonzert geht dann ab 22.30 Uhr im Gartenpavillon über die Bühne und präsentiert „La Monica. Geschichte einer Nonne“ mit Musik von Biagio Marini, Francesco Turini, Angelo Berardi, Baran Beigi u. a. in der Interpretation von Sara Glanzer und dem Ensemble Vagando.
Das Finale am Pfingstmontag, 25. Mai, startet um 9.30 Uhr im Dietmayrsaal mit der von Michael Schade, dem Barocktage-Consort und dem Vocalodie Vokalensemble gestalteten Frühstücksmatinee „Prima Colazione“. „Die Liebe sieget alle Zeit“ heißt es ab 11 Uhr im Kolomanisaal, wo das L'Orfeo Barockorchester unter Carin van Heerden und die Sopranistin Dorothee Mields mit Georg Philipp Telemann „Über die Leidenschaften der Seele“ berichten. Ab 15.30 Uhr geleitet „OffRoad Barock“ im Wirtschaftshof mit Thomas Quasthoff, Wolfgang Meyer und Shawn Grocott von Georg Friedrich Händel bis zu Frank Sinatra und Stevie Wonder. Ab 19.30 Uhr sprudelt dann noch in der Stiftskirche „Il Fonte della Salute“ von Johann Joseph Fux; an die Quelle des Heils begeben sich die Academia Mellicensis und Mitglieder des Concentus Musicus Wien unter Stefan Gottfried sowie die Solistinnen und Solisten Emmi Kauppinen, Giulia Semenzato, Megumi Sakai, Emma Urriani, Johannes Czernin und Christian Immler.
Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten beim Kartenbüro Wachau Kultur Melk unter 02752/54060, e-mail office@wachaukulturmelk.at und www.barocktagemelk.at.
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