Auenwildnis Wachau


Projektträgerviadonau Österreichische Wasserstraßen - GmbH
Dauer2015-2020 (Verlängerung bis 2022 beantragt)
Kosten€ 3.900.000 (EU-Zuschuss 50 %)

Ausgangslage:

Gelbbauchunke
Gelbbauchunke© Gamerith

Als eine der letzten freien Fließstrecken der österreichischen Donau ist die Wachau von großer ökologischer Bedeutung, zur Umsetzung der FFH-Richtlinie und der EU Wasserrahmenrichtlinie. viadonau verfolgt daher das langfristige Ziel, die hier identifizierten Renaturierungspotentiale in Form von Trittsteinbiotopen nach und nach umzusetzen. Nach Abschluss der Projekte LIFE Natur Wachau und LIFE+ Flusslebensraum Mostviertel - Wachau ist im Juli 2014 die Zusage der EU für die Förderung des ökologischen Wasserbauvorhabens „Auenwildnis Wachau“ bei viadonau eingetroffen.

 

Maßnahmen:

Die bedeutendsten naturnahen Auwaldinseln der Wachau (Schönbüheler Insel und Pritzenau) sollen im Ausmaß von ca. 50 Hektar als Naturschutzgebiete eingereicht werden. Hier sollen über 15 Hektar neue Auwälder mit Erlen, Eschen- und Weidenau sowie Eichen-, Ulmen-, Eschenauen entstehen. Wertvolle Altbäume (Schwarzpappeln, Flatterulmen, Silberpappeln, Stieleichen u.a.) werden aus der Nutzung genommen und die standortfremde Vegetation (Neophyten) beseitigt.

Aus derzeit verlandenden Gewässerresten bei Rührsdorf/Rossatz wird ein ca. 1,6 Kilometer langer dynamischer Nebenarm der Donau neu geschaffen. Das bestehende Nebenarmsystem wird durch eine zusätzliche Überströmstrecke zur Donau und die Verbreiterung der Rührsdorfer Brücke weiter dynamisiert.

Für Amphibien (insbesondere Donau- Kammmolch und Gelbbauchunke) ist die Anlage von 50 neuen Tümpeln geplant. Als Artenschutzmaßnahme für den Seeadler erfolgt die Installation von 4 Kunsthorsten, um die Brutversuche der vergangenen Jahre im Projektgebiet zu unterstützen.

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Letzte Änderung dieser Seite: 2.2.2021
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