Gewässervernetzung und Lebensraummanagement Donau-Auen


ProjektträgerNationalpark Donau-Auen unter Beteiligung der Länder Wien und NÖ, der Wasserstraßendirektion und des BMLFUW
Dauer1998-2002
Kosten€ 2.822.000 (EU-Zuschuss 50 %)

Ausgangslage:

Donau-Auen
Donau-Auen© Popp

Der im Oktober 1996 gegründete Nationalpark Donau-Auen umfasst eines der letzten großflächigen, unverbauten Augebiete Europas, in dem die Dynamik eines großen Stromes noch wirksam ist. Die enorme Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten resultiert aus verschiedenen Entwicklungsstadien des Auwaldes und unterschiedlichsten Gewässertypen auf engem Raum. Durch die Donauregulierung wurden die Altarmsysteme der Auen jedoch vom Hauptstrom der Donau getrennt.

 

Maßnahmen:

Zwei bisher nur bei Hochwasser durchströmte Seitenarmesysteme wurden wieder mit der Donau verbunden. Querbauwerke wurden entfernt oder mit Durchlässen versehen. So kann das Wasser verstärkt in die Auen eindringen und den Lebensraum gestalten. Der stark verlandete Fadenbach wurde im Nationalpark auf großer Länge nachgetieft und damit eine Dotation vorbereitet. Feuchtwiesen wurden durch spezielles Management als Lebensraum für den Wachtelkönig und andere gefährdete Arten gefördert.

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Letzte Änderung dieser Seite: 2.2.2021
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