Grenzüberschreitender Schutz der Großtrappe in Österreich - Fortsetzung


ProjektträgerÖsterr. Gesellschaft Großtrappenschutz unter Beteiligung der Länder NÖ und Burgenland, Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel, EVN, BEWAG, Verbund und BMLFUW
Dauer2010-2016
Kosten€ 4.508.500 (EU-Zuschuss 75 %)

Ausgangslage:

LKW
Abbau einer 20kV Leitung zum Schutz der Großtrappe© TB Raab

Ziel des LIFE+ Projektes ist die Fortführung des erfolgreichen Konzeptes des LIFE-Projektes „Großtrappe“ in Österreich bis in das Jahr 2015 in allen vier wichtigen Trappengebieten Österreichs. Dadurch soll auch längerfristig ein weiterer Anstieg der österreichischen bzw. der gesamten grenzüberschreitenden westpannonischen Großtrappenpopulation unterstützt werden. Der Bevölkerung wird anhand des Trappenschutzes der besondere Wert der regionalen Kulturlandschaft und die Notwendigkeit eines integrierten Naturschutzes im Rahmen von Natura 2000 und LIFE vermittelt. 


Maßnahmen:

Im Projektzeitraum wurden im Burgenland und in Niederösterreich insgesamt rund 50 Kilometer Mittelspannungsleitungen zuerst unter die Erde verlegt und anschließend die bestehenden Freileitungen abgebaut. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und Jägern ist fortgesetzt worden. Durch diese Maßnahmen und ein umfangreiches Gebietsmanagement hat sich der Bestand der Großtrappe im Westpannonischen Raum von 403 Individuen im Jänner 2010 auf 500 Individuen Ende Jänner 2015 erhöht.

In Niederösterreich sind Schwerpunkte in den Gebieten Sandboden und Praterterrasse gesetzt worden. Hier wurden 3,9 Kilometer Hochspannungsleitungen mit Vogelwarnfahnen markiert und 25,6 Kilometer Mittelspannungsleitungen unter die Erde verlegt.

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Letzte Änderung dieser Seite: 2.2.2021
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