Ramsar-Management March-Thaya-Auen


ProjektträgerDistelverein unter Beteiligung des Landes NÖ - Abt. Naturschutz, der Wasserstraßendirektion und des BMLFUW
Dauer1995-1998
Kosten€ 1.963.000 (EU-Zuschuss 50 %)

Ausgangslage:

March-Thaya-Auen
March-Thaya-Auen© Distelverein

Zusammen mit den Augebieten der Donau östlich von Wien bilden die Auwälder und Feuchtwiesen der March und der unteren Thaya eines der größten zusammenhängenden Auengebiete Mitteleuropas. Als der Nutzungsdruck nach Öffnung der Ostgrenzen im Jahr 1989 zunahm, waren naturschutzfachliche Strategien und angepasste Konzepte erforderlich, die auf die Erhaltung der hohen naturräumlichen Qualität abzielen.

 

Maßnahmen:

Um die Besonderheiten dieser Landschaft zu erhalten bzw. sie wieder aufzuwerten, wurden die Marchwiesen nach naturschutzfachlich orientierten Pflegeplänen gemäht. Das LIFE-Projekt förderte auch viele Kleinmaßnahmen wie die Anlage von Biotopstreifen, die Pflege der Kopfweiden, Wiesenrückführungen, die naturnahe Bewirtschaftung der Auwälder und die Beweidung der Wiesen mit Galloway-Rindern. Die Revitalisierung der Flüsse March und Thaya wurde eingeleitet. Reaktiviert wurden auch alte Gräben. In Kooperation mit Gemeinden entstanden angepasste touristische Konzepte.

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Letzte Änderung dieser Seite: 2.2.2021
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