Revitalisierung Donauufer


ProjektträgerNationalpark Donau-Auen unter Beteiligung des Landes NÖ, der Wasserstraßendirektion und des BMLFUW
Dauer2002-2006
Kosten€ 1.778.000 (40 % EU)

Ausgangslage:

Donauufer Ufer gegenüber Hainburg
Donauufer Ufer gegenüber Hainburg© DonauConsult

Die Vernetzung von Altarmen ist eine bewährte Maßnahme und wurde bereits vielfach umgesetzt, auch im Nationalpark Donau-Auen. Erhebliche ökologische Defizite bestehen jedoch im Bereich der Donauufer: diese sind meist mit Blockwurf befestigt und bieten Steilwandbewohnern wie dem Eisvogel oder den auf offenes Sediment angewiesenen Insekten keine geeigneten Lebensräume. Für die Fischfauna fehlt beim Blocksteinufer die Uferstruktur und bei Hochwasser sind keine Refugialbereiche verfügbar. Für die Flussufer einen völlig neuen Maßnahmentyp zu erproben war das Ziel dieses LIFE-Projektes.

 

Maßnahmen:

Durch den Rückbau der Steinbefestigung auf 2,5 Kilometer Länge kann die Donau hier wieder natürliche Ufer ausbilden und zu einer dynamischen Einheit mit der angrenzenden Aufläche werden. Das Wechselspiel von Anlandung, Abtrag und Umlagerung lässt eine vielfältige Uferlandschaft entstehen, die sich ständig verändert. Dadurch entstehen für viele gefährdete Arten wertvolle Lebensräume. Forstwege im Bereich der Auen wurden zum Teil rückgebaut, so dass auf Traversen und anderen Strömungshindernissen im Bereich der Altarme verzichtet werden konnte.

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Letzte Änderung dieser Seite: 2.2.2021
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